Tagesarchiv für den 11. Juni 2008
Eine Flugreise Richtung Ferien hebt die Stimmung meistens gewaltig, besonders wenn man sich ein Jahr oder noch länger auf den ersehnten Urlaub gefreut hat. Aber nach der Buchung und dem Kofferpacken sind noch nicht alle Hürden überwunden um bald im Flieger Platz zu nehmen und mit dem Erholen zu beginnen. Bevor es richtig losgeht, müssen sie sich noch ein Reihe von Informationen besorgen, falls ihr Reisebüro oder ihr Reiseveranstalter das nicht bereits erledigt hat. Gerade bei einer Flugreise müssen sie ihr Gepäck nämlich mit grosser Umsicht einpacken, da es eine ganze Reihe strenger Vorschriften gibt, was alles mit an Bord darf und was nicht. Hier gibt es nochmal eine Unterscheidung zwischen den Koffern, die im Frachtraum mitreisen, und dem Gepäck das sie mit in die Kabine nehmen.Sind sie reise erfahren, denke sie vielleicht es sei eine kluge Vorsorgemassnahme, wenn man alles unverzichtbare direkt bei sich führt, falls die Koffer in der falschen Maschine landen sollten oder verloren gehen – es passiert nicht allzu häufig, aber es kommt vor. Da ist es angenehm, wenn man wenigstens eine Zahnbürste parat hat und Zahncreme gleich mit. Da fangen die Probleme mit den Sicherheitsvorschriften aber schon an. Reisen sie ab einem Flughafen der europäischen Gemeinschaft, darf alles Flüssige nur in Gebinden von maximal einhundert Millilitern mitgeführt werden und auch nur bis zu maximal einem Liter insgesamt. Haben sie sich eine normalgrosse Tube Zahncreme einpackt, nimmt sie ihnen der Kontrolleur am Check-in gleich wieder aus dem Gepäck. Auch ihr Deo oder Haarwaschmittel fällt unter diese Regel, weshalb sie ihre Kosmetikartikel nur im Kleinformat kaufen sollten. Von der Flüssigkeitsregel gibt es nur Ausnahmen für Arzneimittel und Kleinkindernahrung. Aber selbst die Arzneien dürfen nur mit rein, wenn sie auch einen Nachweis dafür haben, dass sie sie einnehmen müssen.
Alles was gefährlich werden könnte, also spitz oder scharf ist, gehört ebenfalls in die Koffer, nicht in ihre Handtasche. Nagelfeilen zählen dazu genauso wie Scheren oder kleine Taschenmesser.
Haben sie richtig eingekauft und gepackt, steht dem Start in den Urlaub nichts mehr im Weg.
11. Juni 2008
Öko ist in, und das ist auch gut so. Das Bewusstsein, das jeder auch selbst für eine intakte Umwelt und für gerechte Verteilung der Ressourcen verantwortlich ist, setzt sich in immer breiteren Bevölkerungsschichten durch. Die Reiseanbieter haben schon lange diesen Trend erkannt, und bieten angeblich ökologisch unbedenkliche Reisen an. Eine so klassifizierte Unterkunft wird mit naturnahem Erleben beworben, aber die Deutungshoheit über die Umweltverträglichkeit der Unterkunft liegt bislang bei den Betreibern und Tourismuskonzernen – eine verbindliche Definition dafür fehlt bislang. Wer also sicher gehen will, dass seine persönlichen Vorstellungen sich auch am Urlaubsort widerspiegeln, sollte informiert sein und nicht alles für öko halten, was unter diesem Label angeboten wird. Da man für diesen besonderen Trip in aller Regel auch kräftig zur Kasse gebeten wird, was durchaus gerechtfertigt ist, sofern die Voraussetzungen stimmen, zahlt man bei etlichen Reisen zuviel, da das Etikett keine wirkliche Grundlage in der dortigen Realität hat.So versteht man im angelsächsischen Raum unter „Eco” etwas ganz anderes als wir hierzulande unter „Öko”. Während es dort um das Naturerlebnis in der Hauptsache geht, spielt der schonende Umgang mit der Umwelt dort, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle. Das muss man wissen, wenn man keinem Irrtum bei der Buchung unterliegen will. Dabei liegt bei solchen Angeboten kein Täuschungsversuch vor, es liegt ganz einfach an unterschiedlichen Definitionen eines Begriffes.
Um nach unseren Kriterien als ökologisch zu gelten, sind einige Voraussetzungen zu erfüllen. So müssen die Einnahmen im Land bleiben und nicht in die Ferne auf ein Grosskonzernkonto wandern. Die ganze Anlage sollte ein geschlossenes Konzept verfolgen, dass Naturerlebnis mit Umweltschutz und Stärkung der lokalen Wirtschaft umfasst. Eine Unterkunft gilt nicht als ökologisch, wenn die Einheimischen dabei nicht profitieren. Dazu gehört auch eine Küche, die lokale Gerichte aus im Land angebauten Produkten anbietet. Da gerade in der Dritten Welt oft das Geld für die chemische Behandlung von Ackerfrüchten fehlt, sind die dortigen Nahrungsmitteln ohnehin biologisch unbedenklich.
Auch die Architektur ist eine Kompetente. Kein Betonklotz, sondern ein Gebäude, das mit der Landschaft harmoniert, ist ein Beitrag zum Schutz der Umwelt. Gleiches gilt für die Energieversorgung und den Umgang mit Ressourcen wie Frischwasser.
11. Juni 2008
Damit die schönsten Wochen des Jahres nicht in einer Pleite enden, sollte man sich auch bezüglich der Zahlungsmittel, die man am Urlaubsort verwenden will, gut vorbereiten. Hier sind vorab Informationen nötig, zum Beispiel darüber, welche Bezahlmöglichkeiten am Zielort überhaupt akzeptiert werden. Wer nur seine Scheckkarte dabei hat, steht möglicherweise schnell ohne Bares da, weil es vor Ort keine Geldterminals gibt oder das Zahlungsmittel im ganzen Land nicht üblich ist. Auch Gebühren sind ein wichtiges Thema, da sie zum Teil je nach verwendeter Methode ganz erheblich die das Budget strapazieren können.Auf der sicheren Seite was Liquidität angeht ist man auf jeden Fall immer mit Barem. Man kann sicher sein, dass Geld immer und überall akzeptiert wird. Ausnahmen bestehen mit Einschränkung in den USA, wo man sich mit höheren Bargeldbeträgen entweder schnell verdächtig macht oder mitunter die Zahlung nicht möglich ist. Hier ist die Kreditkarte absolut üblich und oft auch erforderlich. Im Rest der Welt wird man diese Problem eher nicht haben, im Gegenteil. Der Nachteil von Bargeld ist die Gefahr von Diebstahl beziehungsweise der Ersatzlose Verlust, da verlorenes Geld keine Versicherung ersetzt. Daher sollte man nicht allzu viel bei sich führen und wenn möglich vor Ort Nachschub besorgen. Ob man schon in Deutschland oder im Zielland umtauscht, hängt vom jeweiligen Wechselkurs ab. Innerhalb der Eurozone stellt sich die Frage ohnehin nicht, ausserhalb macht man beim örtlichen Geldwechsler meist das bessere Geschäft als bei hiesigen Banken.
Weit verbreitet ist auch die Scheckkarte beziehungsweise EC-Karte. Sie wird weltweit in über hundert Staaten angenommen, sowohl beim Einkaufen oder Essen gehen, als auch an den unzähligen Automaten. Die Gebühren sind moderat, meist 1 % der Kaufsumme. Hier sollte man auf Zusammenschlüsse von Banken achten, die ihre Kunden gegenseitig bessere Konditionen oder sogar kostenlose Abhebungen anbieten. Am besten man fragt bei seiner Hausbank nach den günstigen Alternativen im Zielland.
Da berühmte Plastikgeld in Form der Kreditkarte hat einen weltweiten Siegeszug hinter sich. Verwendet man nicht gerade eine exotische Karte, kann man damit fast überall bezahlen. Die Gebühren sind höher als bei der EC-Karte. Bares gibt es allerdings nur gegen happige Gebühren, da gibt es bessere Alternativen. In manchen Ländern braucht man auch seine Geheimzahl, da allein die Unterschrift nicht ausreicht. Also nicht vergessen, sie sich zu merken.
Die bewährte und sichere Methode im Ausland Geld mit sich zu führen ist der altbekannte Reisescheck. Besonders in Gegenden mit wenigen Geldautomaten kommt man damit mit ähnlichen Gebühren weiter wie bei Kreditkarten. Die Beträge der einzelnen Schecks sollten nicht zu hoch sein, da sie oft als Bargeldersatz verwendet werden.
Geht eine Karte im Ausland verloren, sollte man seine Bank oder die Kreditkartengesellschaft umgehend informieren, damit, falls sei gestohlen wurde oder jemand sie findet, er damit nicht das Konto leer räumen kann. Notieren sie sich also die entsprechende Telefonnummer, damit sie danach nicht lange suchen müssen.
11. Juni 2008
Glaubt man einer aktuelle Studie, kommt es bei der Frage wie willkommen man im Gastland ist nicht zuletzt darauf an, woher man stammt. Nicht jede Nationalität ist überall gleich gerne gesehen und Vorurteile mischen sich hier mit Erfahrungswerten zu einer Beliebtheitsskala mit interessanten Aspekten. Um herauszufinden, welche Eigenschaften und welches typische Verhalten man den einzelnen Staatsangehörigen überwiegend zuordnet, wurden mehrere tausend Hotels nach ihrer Einschätzung befragt. Dabei wurden Fragen nach dem Verhalten dieser Reisenden als auch solche über ihr Eigenarten gestellt und zu einer Gesamtnote zusammen gefasst. Beispielsweise sollten Angaben gemacht werden, ob die entsprechende Gruppe lieber gewohnte Kost am Urlaubsort zu sich nimmt oder sich auch auf Experimente mit der regionalen Küche einlässt. Selbst die Höhe der Trinkgelder spielt bei der Beurteilung eine Rolle.Gute Betragensnoten erhielten nicht nur fast erwartungsgemäss japanische Touristen; schliesslich ist deren Höflichkeit sprichwörtlich, was sich auch in der Realität zu bestätigt scheint. Auch wir selbst schneiden dabei überraschend gut ab, auch weil der Wille, sich in der jeweiligen Landessprache verständlich zu machen, bei uns wohl sehr ausgeprägt ist. Was Grosszügigkeit angeht liegen reisende US-Bürger allerdings weit vorne.
Geiz ist keine gern gesehene Eigenschaft am Urlaubsort, aber auch ?usserlichkeiten prägen das Bild des Touristen. Wie fast zu erwarten, punkten hier unser französischen Nachbarn und natürlich Italiener, die traditionell grossen Wert auf ihre Garderobe legen. Hier nachlässig zu sein ist ein Vorwurf, den auch wir uns gefallen lassen müssen, allein weil er zutrifft. Noch entspannter gehen US-Bürger mit ihrem Outfit um, ganz im Sinne amerikanischer Lebensart, die praktische Lösungen bevorzugt.
Gut abgeschnitten haben neben den genannten Völkern auch die kanadischen Globetrotter die auch bei sich zu Hause beliebt sind. Ganz am Ende der Wertung landen neben unseren französischen Nachbarn, die besonders wegen ihrer sprachlichen Arroganz so weit abgeschlagen sind, chinesische Staatsbürger und Inder.
11. Juni 2008