Monatsarchiv für August, 2008
Paris ist die Hauptstadt Frankreichs und wird von der Seine in eine nördliche und eine südliche Hälfte geteilt. Die „Stadt der Liebe” ist ein wunderbares Reiseziel für einen Kurzurlaub oder einen Wochenendtrip und ist von Deutschland aus hervorragend mit dem Flugzeug oder der Bahn erreichbar, denn die Stadt verfügt über drei Flughäfen und mehrere große Bahnhöfe. Innerhalb Paris` bietet sich die Nutzung der Metro an, deren Verkehrsnetz die ganze Stadt umspannt. Mit dem Auto durch den dichten Verkehr zu fahren und einen Parkplatz nahe der Sehenswürdigkeiten zu ergattern raubt während des Aufenthalts viel Zeit und Nerven, weshalb auch die Einwohner der Stadt wo immer es geht auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen.Wer nur über ein verlängertes Wochenende nach Paris reist, tut gut daran, sich im Voraus zu überlegen, welche Sehenswürdigkeiten zum Programm gehören sollen. Die Auswahl fällt bei der Vielzahl an Bauwerken, Museen und Theatern nicht leicht.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der Eifelturm am Ufer der Seine, der im Jahr 1889 für die damalige Weltausstellung aufgestellt wurde. Vorgesehen war, ihn danach wieder abzubauen- doch er blieb stehen und wurde zum Wahrzeichen der Stadt und dem Hauptanziehungspunkt für Touristen. Schwindelfreie Besucher können ihn über die eingebauten Treppen ersteigen und den Blick über die Stadt aus rund 300 Metern Höhe genießen.
Ebenfalls sehr beliebt bei Besuchern ist die Kirche Notre Dame auf der Île de la Cité. Die Kirche wurde Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut. Leider ist das Bauwerk nahezu immer überlaufen, so dass die Atmosphäre der riesigen Kirche gestört ist.
Wer es lieber ruhiger mag, kann einen Ausflug zum Invalidendom unternehmen. Etwas abgelegen vom Stadtzentrum kommen nur wenige Touristen hierher, so dass das Grab von Napoleon in Ruhe besucht werden kann. Der Park vor dem Invalidendom lädt zu einer Pause mit einem kleinen Mittagspicknick ein.
Ein Besuch der Basilika Sacre-Coeur auf dem Hügel Monmartre lohnt ebenfalls. Der wunderschöne Kuppelbau blickt über die Stadt, im Inneren findet sich ein nehezu komplett aus weißem Marmor und Elfenbein gehaltener Altar. Wer diesen Ort in Ruhe betrachten möchte und es einplanen kann, sollte diesen Ort vormittags aufsuchen, bevor das Künstlerviertel auf dem Montmartre zum Leben erwacht und die Touristen anzieht. Wer hingegen das lustige Treiben auf dem Montmartre genießen und eine Karikatur oder ein gezeichnetes Portrait als Andenken an den Aufenthalt mitnehmen möchte, sollte nach einem Abendessen noch einmal den Aufstieg auf den Hügel in Angriff nehmen.
Geradezu zum Pflichtprogramm gehört ein Spaziergang über die Champs-Élysées, die Prachtstraße der Stadt, die vom Triumphbogen bis zum Place de la Concorde führt. Unter dem Triumphbogen erinnert das Grab des unbekannten Soldaten mit der ewig brennenden Flamme an die unzähligen namenlosen Toten des Ersten Weltkriegs. Auch abends im Dunkeln lohnt der Besuch dieses Ortes noch, denn die Bauwerke sind gut beleuchtet. Bei einem Glas französischen Weins in einem der Restaurants an der Champs-Élysées kann der Tag ausklingen.
31. August 2008
Neben den Bauwerken verfügt Paris über viele weitere kulturelle Angebote. Das bekannteste ist sicherlich der Louvre, das Museum, in dem die Mona Lisa hängt. In dem Museum kann schnell ein ganzer Tag verbracht werden, wenn alle auf den verschiedenen Ebenen präsentierten 35 000 Exponate in Ruhe betrachtet werden wollen. Ein Besuch der Ausstellung lohnt vor allem bei schlechtem Wetter oder für Besucher, die bereits zum wiederholten Mal Paris besuchen und die Sehenswürdigkeiten kennen.Ebenfalls gerne besucht ist der bekannte Friedhof „Père Lachaise”. Auf diesem größten Friedhof der Stadt liegen viele bekannte Persönlichkeiten begraben, unter anderen Honoré de Balzac, Sarah Bernhardt, Édith Piaf und Jim Morrison. Die Gräber der verschiedenen Persönlichkeiten ziehen jedes Jahr Unmengen an Fans an, die an den Ruhestätten Blumen niederlegen. An den Eingängen liegen Pläne aus, anhand derer die Gräber aufgesucht werden können. Ganz in der Nähe des Friedhofs können die unterirdischen Katakomben der Stadt besucht werden. Hier wurden ab Ende des 18. Jahrhunderts die Gebeine der Toten gelagert, da die Friedhöfe der Stadt völlig überfüllt waren. Dicht an dicht stapeln sich die Knochen, zum Teil ist der Gang dazwischen gerade so breit, dass eine Person durchgehen kann. Menschen mit Klaustrophobie und kleine Kinder sollten von einem Besuch der Katakomben besser absehen.
Auch außerhalb der Stadt selber liegen Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen. Vor allem Versailles mit dem dazugehörigen Schloss wird gerne von Touristen besucht. Der Palast wurde als Jagdschloss für Ludwig XIII. erbaut und später von französischen Königen bewohnt. Das Bauwerk diente vielen anderen Palästen als bauliches Vorbild, so zum Beispiel der Residenz in Würzburg und dem Schloss Schönbrunn. Allein die Parkanlage um Versailles lohnt den Besuch. Die weitläufigen Anlagen mit den kleinen Brunnen und Fontänen steigen zum Schloss hin an, mehrere Lustschlösser liegen im Park verteilt, die dem König etwas Ruhe abseits des Palastes gewähren sollten. Im Palast selber verdient der Spiegelsaal besondere Aufmerksamkeit. Der lange, zu großen Teilen verspiegelte Raum verfügt über eine hohe, gewölbte Decke, in deren Gemälden die Herrlichkeit des Königs verewigt wurde. Die Spiegel reflektieren das Licht und einen Teil der draußen liegenden Pflanzen, wodurch der Raum noch größer erscheint als er ist. Einige der 100 prachtvoll ausgestatteten Räume sind dem Fremdenverkehr geöffnet. Der Eintritt ist sogar für französische Verhältnisse sehr teuer, dafür kann der ganze Tag im Schloss und den dazugehörigen Anlagen verbracht werden. In den Wintermonaten sind die Tickets vergünstigt.
31. August 2008
Trotz aller Annehmlichkeiten von Hotels und Pensionen verbringen viele Menschen ihren Urlaub auf dem Campingplatz. Die Reise mit einem eigenen Campingwagen oder einem Zelt bietet die Möglichkeit zur Mobilität, die viele Menschen gerne nutzen. Auch hinsichtlich der Kosten zeichnet sich der Camping-Urlaub aus, denn in der Regel werden die Kosten pro Wagen oder Zelt fällig, nicht jedoch pro Person. Auch deshalb reisen Familien mit mehreren Kindern gerne mit einem Wohnwagen. Durch den großen Stauraum können viele Spielsachen und auch Fahrräder transportiert werden. Im Sommer sind die Campingplätze entsprechend gut belegt, und gerade an beliebten Zielen sollte bei einem geplanten Aufenthalt die Möglichkeit einer Reservierung genutzt werden.Die neuen Wohnwagen bieten außerdem inzwischen sehr viel Komfort und sind mit einer Heizung, einem Kühlschrank und einem voll funktionstüchtigen Bad ausgestattet, wodurch der Urlaub in ihm sehr angenehm gestaltet werden kann.
Hinsichtlich der Ausstattung des Campingplatzes stellt jeder Urlauber eigene Ansprüche. Vor der Reise sollte deshalb die Überlegung stehen, welche Attribute der Platz haben sollte. Wichtigstes Merkmal eines guten Campingplatzes ist eine ausreichende Menge an sanitären Einrichtungen. Wer im Urlaub ans Meer reist, schätzt es sicherlich, wenn der Platz nahe an der Küste gelegen ist. Auch eine Einkaufsmöglichkeit möchten die meisten gerne in der Nähe haben. Viele Plätze werden täglich von einem fahrenden Bäcker aufgesucht, an dessen Wagen frische Backwaren, Zeitungen und oft auch einige Lebensmittel erworben werden können. Für Menschen mit Kindern ist auch das Angebot eines Spielplatzes wichtig. Große Plätze, vor allem im englischen Ausland, verfügen manchmal auch über ein eigenes Schwimmbecken. Dieses ist jedoch in aller Regel nicht beaufsichtigt, weshalb Kinder niemals ohne Begleitung dort schwimmen sollten.
In Bezug auf den Hygienestandard unterscheiden sich die Plätze oftmals deutlich. Es gibt in jedem Land Campingplätze, deren sanitäre Einrichtungen sehr gepflegt sind, aber auch das genaue Gegenteil. Leider kann oft erst vor Ort festgestellt werden, zu welcher Kategorie der angefahrene Platz gehört. Um sich vorab zu informieren, kann das Internet herangezogen werden. Hier finden sich auch für Campingplätze Bewertungsplattformen, auf denen ehemalige Gäste die Lage des Platzes, den Zustand der Stellplätze, die Möglichkeit der Versorgung mit Wasser und Strom und die Sauberkeit der Sanitäranlagen beurteilen. Diese können als grobe Richtungsweiser für eine Auswahl genutzt werden.
29. August 2008
Vor allem Menschen, die in der Stadt leben, zieht es im Urlaub oft in ländliche Gefilde. Die Gründe dafür sind vielfältig, doch die gute Luft, der Platz und vor allem die wunderbare Ruhe auf dem Land stehen sicherlich ziemlich weit oben. Wer so richtig vom Stadtleben abschalten möchte, ist auf einem Bauernhof gut aufgehoben. Diese Form des Erholungsaufenthaltes bieten inzwischen sehr viele Höfe an, die je nach räumlicher Gegebenheit Zimmer oder kleine Gästewohnungen zur Verfügung stellen. Die räumlichen Gegebenheiten sind oft rustikal-ländlich gehalten und warten mit Gemütlichkeit auf. Wer seinen Urlaub auf einem Hof mit einer Viehwirtschaft verbringt, bekommt zum Frühstück nicht selten frische Kuhmilch und Wurstwaren aus eigener Herstellung serviert.Zwischen den Feldern und den Tieren bietet die Natur sich für lange Spaziergänge und Radtouren an, nur unterbrochen von einem Picknick, das im wahrsten Sinn des Wortes „im Grünen” stattfindet. Auf vielen Höfen stehen auch Pferde, die an die Gäste verliehen werden.
Vor allem für Kinder ist ein Aufenthalt auf einem Bauernhof ein großer Spaß. Kinderlärm stört hier niemanden, es fahren keine Autos, die das Spiel unterbrechen, und eine Nacht auf dem Heuboden mit den dazugehörigen Gruselgeschichten lassen Kinderträume wahr werden. Nebenbei erleben die Kleinen hautnah, wie das Leben auf einem Bauernhof abläuft und wie viel Arbeit es mit sich bringt, täglich die Tiere zu versorgen oder die Felder zu bestellen. Gerne dürfen sie auch selber mit anpacken und Kühe melken, Kälbchen füttern oder die Schweine füttern. Kinder, die selten mit Tieren in Kontakt kommen, bauen während eines solchen Aufenthalts schnell die Scheu ab und genießen den Umgang mit den Tieren.
Wer vom Feriendomizil aus auch Ausflüge ins Umland unternehmen möchte, sollte den Ferienort entsprechend auswählen um lange und ermüdende Anfahrten zu vermeiden. Außerdem lohnt ein genauer Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis der Anbieter, denn die Preise differieren vor allem zwischen den Regionen.
29. August 2008
Sommerzeit ist Urlaubszeit, doch nicht jedem Menschen steht der Sinn nach Erholung durch Faulenzen am Strand. Viele suchen während der freien Zeit ein Kontrastprogramm zu ihrem Alltag, nach einem kleinen Stück Abenteuer. Einige Reiseveranstalter haben diese Zielgruppe erkannt und buhlen mit immer aufregenderen Angeboten um die Aufmerksamkeit der Kunden.Sehr beliebt sind dabei Urlaube, die an die Grenze der körperlichen Belastbarkeit gehen. Für Einsteiger werden noch verhältnismäßig leichte Trekkingtouren durch die Weiten Skandinaviens angeboten. Auch Kajak- oder Kanutouren auf verschiedenen Flüssen werden gerne gebucht- je nach Erfahrung können ruhige Flüsse oder schäumenden Ströme auf der ganzen Welt befahren werden.
Die Veranstalter wollen vor allem auch mit immer ungewöhnlicheren Zielen locken. Mit dem Camper durch Feuerland oder nur mit einem Rucksack in die Urwälder Thailands, eine Safari auf dem schwarzen Kontinent oder Klettern im Hochgebirge- für jeden Geschmack und für jeden Anspruch lässt sich inzwischen eine passende Reise finden.
Alle angebotenen Reisen werden durch fachkundiges Personal geführt. Vor dem Aufbruch werden die Gäste eingewiesen und mit den benötigten Materialien vertraut gemacht. Bei Klettertouren ist es sehr wichtig, dass alle Teilnehmer sich mit den Sicherheitsvorkehrungen auskennen, da diese durchaus Unfällen vorbeugen können.
Wer sich für einen Abenteuerurlaub entscheidet, sollte seinen eigenen Gesundheits- und Fitnesszustand kritisch begutachten und eine angemessene Reise buchen. Völlig Untrainierte sollten von einem körperlich sehr aufreibenden Trip absehen, in erster Linie sich selbst zuliebe, aber auch um den anderen Teilnehmern nicht zur Last zu fallen.
Bei der Buchung sollte nachgefragt werden, welche Ausrüstungsgegenstände der Veranstalter stellt und welche selber mitgeführt werden müssen. Moderate Sporteinheiten bereiten den Körper auf die Beanspruchung der Reise vor und können eine Überlastung verhindern. Ein Besuch beim Hausarzt sollte ebenfalls zur Vorbereitung gehören. Dieser prüft die Vital- und Blutwerte und beurteilt den Gesamtzustand des Patienten. Hier können auch die nötigen Medikamente für die Reise verschrieben werden- bei einer Abenteuerreise in ein exotisches Land fällt die Reiseapotheke meist etwas größer aus, da auch für Sportverletzungen vorgesorgt werden muss. Hier bietet es sich in jedem Fall an, alles Notwendige für die eigene Versorgung mitzuführen und sich nicht auf den Veranstalter zu verlassen.
Nur wer sich optimal auf eine solche Reise vorbereitet, erhält den gewünschten Ausgleich zum Alltag und kann die Zeit voll genießen.
29. August 2008
Nahezu jeder möchte die Eindrücke der Urlaubsreise gerne festhalten. Das Angebot an Kameras und Zubehör ist inzwischen so riesig, dass für jede Situation ein passendes Gerät zur Verfügung steht. Sogar unter Wasser können bei einem Tauchgang wunderschöne Aufnahmen geschossen werden.Während bei Sehenswürdigkeiten und Landschaftsaufnahmen im Wesentlichen die Perspektive und die Belichtung über den Erfolg eines tollen Bildes entscheidet, leben bestimmte Szenen vielmehr von den Farben und den Menschen, die sich im Bildausschnitt aufhalten. Gerne fotografiert werden Marktszenen oder aber für das Land typische Tätigkeiten. Je nach Reiseland und Mentalität der dort lebenden Menschen ist das Fotografieren jedoch nicht immer gerne gesehen. Bei einer Aufnahme, in der keine bestimmte Person im Vordergrund steht, ist das Ablichten noch eher selten problematisch. Wenn jedoch eine bestimmte Person fotografiert werden soll, zum Beispiel eine Marktfrau in einer landestypischen Tracht oder ein alter Seemann mit Pfeife beim Tauflicken, sollte die betreffende Person um Erlaubnis gebeten werden. Nicht jedem Menschen gefällt die Vorstellung, später im Fotoalbum eines Fremden zu erscheinen. Sicherlich wird in den meisten Fällen die Erlaubnis gerne gegeben, jedoch sollte eine ablehnende Antwort in jedem Fall respektiert werden. Zwar wird das Bild dadurch etwas weniger Spontanität beinhalten, doch ein respektvolles Verhalten gegenüber den Einheimischen sollte für jeden Reisenden selbstverständlich sein.
Diese Regelung gilt dagegen nicht für Darsteller auf touristischen Veranstaltungen. Auf Themenmärkten, für die Eintritt gezahlt werden muss, gehören auch die passend gekleideten Personen zum Ambiente und sind es gewohnt, für Erinnerungsfotos abgelichtet zu werden. Das gilt auch für Führer historischer Stadtrundgänge und anderen Personen in einem offiziellen Amt rund um touristische Sehenswürdigkeiten. Generell sollte jedoch im Zweifel lieber gefragt werden, ob ein Foto aufgenommen werden darf.
Wieder zu Hause können die Urlaubsbilder je nach Aufnahmemedium auf dem PC gespeichert oder auch entwickelt werden. In vielen Drogeriemärkten und Fotogeschäften können die schönsten Fotos zu einem Erinnerungsbuch gebunden werden. Auf diesem Weg leben die Eindrücke der Reise schön gestaltet weiter und können an einem kühlen Winterabend hervorgeholt und wieder angesehen werden.
26. August 2008
Usedom liegt in der Ostsee und gehört zum größten Teil zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Der östliche Teil der Insel jedoch gehört zu Polen. Während zwar der flächenmäßig größere Teil deutsches Staatsgebiet ist, leben deutlich mehr polnische Menschen auf der Insel. Erreichbar ist Usedom auf mehreren Wegen, vermehrt genutzt werden die Seebrücken und die Autofähren. Usedom wird durch den Peenestrom vom Festland abgegrenzt. An manchen Stellen trennt nur ein schmaler Streifen der Insel den Fluss vom Meer.Wie auch Rügen verfügt Usedom über viele Seebäder. Anders als Rügen ist jedoch der Aufenthalt auf der Insel auch für einen schmalen Geldbeutel erschwinglich, denn neben Hotels der gehobenen Klasse verfügt Usedom auch über Ferienhäuser und einige Campingplätze.
An der Ostseite der Insel liegen wunderschöne, weitläufige Sandstrände, die zum faulenzen und sonnenbaden einladen. Die dort liegenden Städte und Bäder verfügen über ganz unterschiedliches Flair.
Die Bernsteinbäder Zempin und Ückeritz liegen an der „Taille” der Insel, einem sehr schmalen Streifen Land zwischen Peene und Ostsee. Nach stürmischen Nächten kann der findige Urlauber an der Küste tatsächlich ein kleines Stück angespülten Bernsteins finden. Das Bersteinbad Zempin ist ein ehemaliges Fischerdorf, in welchem dem alten Handwerk noch immer nachgegangen wird. In den vielen Gaststätten locken vielfältige Gerichte mit frischem oder geräuchertem Fisch. An der Küste liegt ein großer Strandabschnitt, der nur für FKK-Anhänger freigegeben ist. Wassersportbegeisterte kommen in Ückeritz auf ihre Kosten. Die Stadt liegt günstig am Achterwasser, einer großen Ausbuchtung der Peene, und verfügt über einen großen Yachthafen und eine Surfschule. Hier können sich sowohl Fortgeschrittene als auch Anfänger auf das Brett wagen und den Tag auf dem Wasser genießen.
Doch auch die Binnenseen im Inneren der Insel werden gerne besucht. Von hier aus können über gut ausgebaute Radwege Tagestouren in die reizvolle Landschaft unternommen werden. Auch im Hinterland lässt sich der Urlaub angenehm verbringen. Zwar fehlt hier die direkte Nähe zum lockenden Meer, doch ein erfrischendes Bad kann auch in den kleinen Buchten der Peene genommen werden. Rund um die Stadt Usedom bieten die Schlösser von Stolpe und Mellenthin schöne Ziele für kleinere Ausflüge. Das Schloss Stolpe steht östlich von Usedom. Durch diverse Abrissmaßnahmen und Umbauten fehlt ihm heute optisch der Schlosscharakter, doch eine 1990 gegründete Vereinigung befasst sich mit Hilfe der Europäischen Union und des Deutschen Denkmalschutzes mit der Restauration. Im Sommer ist Schloss Stolpe durch die dort stattfindenden Veranstaltungen gut besucht. Das Wasserschloss in Mellenthin dagegen ist bereits zum größten Teil restauriert und stellt eine der vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt dar.
Durch die verhältnismäßig kurzen Wege auf der Insel und die gute Anbindung mit der Bäderbahn kann ein Urlaub sehr vielseitig gestaltet werden. Die Möglichkeit, im Urlaub Strandtage mit Ausflügen und sportlichen Aktivitäten zu mischen, macht Usedom für Familienurlaube sehr attraktiv.
26. August 2008
Es gibt viele Möglichkeiten, den Urlaub aktiv zu gestalten. Viele Menschen erwandern sich die schönsten Wälder und Berge der Welt, andere gestalten ihre Urlaubstage durch Besichtigungen und Ausflüge. Wieder andere lieben die Fortbewegung mit dem Fahrrad. Zu einer solchen Reise gehört ein großes Maß an Vorbereitung. Neben der Überlegung, welches Land bereist und welche Strecke dabei befahren werden soll, sollte bei der Planung zuerst entschieden werden, ob im Urlaubsland ein Hotel oder eine Ferienwohnung genommen wird, von der aus dann mit dem Rad Ausflüge unternommen werden, oder ob mit ihm eine Tour gestaltet werden soll. Für die zweite Variante wichtig ist nun die Frage, ob für die Nächte eine Unterkunft gemietet oder ob ein Zelt mitgenommen wird. Viele Menschen genießen nach einem anstrengenden Tag im Sattel eine warme Dusche und ein richtiges Bett, außerdem entsteht durch das Mitführen eines Zeltes oftmals ein Transportproblem. Wer sich dafür entscheidet, lieber in einem Hotel zu nächtigen, sollte seine Routenplanung entsprechend anpassen und sich gegebenenfalls bereits von zu Hause aus erkundigen, wo Hotels oder Pensionen vorhanden sind. Wer auf der ganz sicheren Seite sein möchte, kann seine Übernachtung bereits buchen.Ganz besonders wichtig ist die Vorbereitung hinsichtlich der körperlichen Belastung. Auch wenn täglich nur kurze Strecken mit dem Rad zurückgelegt werden, sollte ein Mindestmaß an Fitness vorhanden sein. Bereits einige Wochen vor dem Urlaub sollten entsprechende Trainingseinheiten eingelegt und auch einige längere Touren gefahren werden. Für Menschen, die gar keinen Sport treiben, ist ein solcher Aktivurlaub eher nicht geeignet. Im Idealfall wird vor der Reise ein Besuch des Hausarztes für einen Gesundheitscheck eingeplant. Hier kann direkt auch der nötige Impfschutz aufgefrischt werden.
Ebenfalls sehr wichtig ist der Zustand des Fahrrades. Die Bremsen müssen einwandfrei funktionieren, und der Rahmen darf nicht beschädigt sein. Die Einstellungen des Lenkers und des Sitzes sollten optimal an den Fahrer angepasst sein, damit es nicht während der Fahrt zu Verspannungen durch eine falsche Sitzposition kommt. Viele Fahrradhändler bieten zum Beginn des Sommers eine kostenlose Überprüfung des Rades an.
Neben dem täglich benötigten Proviant und dem mitgeführten Gepäck gehört in jedem Fall ein kleiner Erste-Hilfe-Kasten und ein Pannenset mit in die Fahrradtaschen, um kleine Unfälle selber versorgen zu können. Nicht vergessen werden sollte auch bei einer Reise in warmen Ländern eine leichte Jacke und Regenzeug.
Mit einer optimalen Vorbereitung wird ein Aktivurlaub mit dem Fahrrad sicherlich ein voller Erfolg.
25. August 2008
Für viele Alleinstehende ist der Sommer durch den damit verbundenen Wunsch zu verreisen keine schöne Zeit. Nicht immer sind ebenfalls alleinstehende Freunde vorhanden, mit denen der gemeinsame Urlaub verbracht werden kann. Viele Singles verzichten daher lieber auf eine Reise, statt sich der Farce eines einsamen Aufenthalts am Urlaubsort auszusetzen.Dabei hat das Reisen allein auch einige Vorteile. Schließlich kann man alleine das Ziel bestimmen und muss auch vor Ort keine Kompromisse bezüglich der Tagesgestaltung eingehen. Außerdem haben viele Reiseunternehmen die Singles als Zielgruppe entdeckt und bieten inzwischen vermehrt Reisen für Alleinstehende an. Dabei ist nicht in erster Linie das Kennenlernen eines potentiellen Partners das Ziel einer solchen Reise, auch wenn die Möglichkeit dazu durchaus vorhanden ist. Vielmehr soll eine Singlereise den Gästen die Möglichkeit geben, mit einer Gruppe Gleichgesinnter einen schönen Urlaub zu verbringen und sich dabei als Teil eines Ganzen zu fühlen.
Die Angebote sind sehr vielfältig. Der Interessierte kann zwischen Reisen nur für Frauen, nur für Männer und natürlich auch für eine gemischtgeschlechtliche Gruppe wählen. Es werden Erholungsurlaube in Clubhotels angeboten, aber auch Themenreisen, die kulturelle Aspekte des Reiselandes beleuchten. Die angebotenen Reiseziele umspannen inzwischen die ganze Welt. Die Veranstalter achten bei den Reisen auf ein etwa gleichaltriges Publikum und bei gemischtgeschlechtlichen Urlauben auch auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis. Auf diese Weise soll ein angenehmes Klima innerhalb der Gruppe hergestellt werden.
Auch wer gerne mal für sich alleine etwas unternimmt, kommt bei einer Singlereise auf seine Kosten, denn die Programmpunkte sind nicht zwingend. Ohne Schwierigkeiten kann der Einzelne sich ausklinken und auf eigene Faust die Umgebung erkunden oder einfach einen ruhigen Tag im Hotel verbringen.
Die Kontakte in der Gruppe ergeben sich durch die gemeinsam erlebten Tage fast von selbst, deshalb eignen sich Singlereisen auch für schüchterne Menschen. Und nicht selten finden sich in einem solchen Urlaub doch Pärchen, die einige Zeit gemeinsam durch das Leben gehen- und manchmal auch in einen gemeinsamen Urlaub fahren.
25. August 2008
Der Sommer ist da, das Fernweh ebenfalls, aber kein Geld auf dem Konto? Inzwischen ist das kein Grund mehr, auf einen Urlaub zu verzichten. Viele Reiseveranstalter locken mit der Möglichkeit, den Urlaub auf Kredit zu kaufen. Diese wird offenbar gerne genutzt, denn immer mehr Unternehmen ziehen nach. Vergeben wird der Kredit über die Bank, die mit dem Veranstalter zusammenarbeitet. Der Kunde kann daher nicht zwischen verschiedenen Angeboten wählen sondern müsste sich, sofern er mit den Bedingungen nicht einverstanden ist, für einen anderes Reiseunternehmen und eine andere Reise entscheiden. Der Zinssatz der Kredite beläuft sich meist auf etwa 10 Prozent, nach oben ist alles offen, günstiger ist der Kredit jedoch kaum erhältlich. Die jeweilige Bank führt auch die Bonitätsprüfung durch. Es können bis zu sieben Wochen vergehen, bis die Zusage für die Finanzierung an den Kunden weitergegeben wird. Deshalb sind viele Last Minute-Angebote von der Finanzierung ausgenommen. Begonnen wird mit der Zahlung oft erst nach der Reise und kann über verschiedene Laufzeiten gestreckt werden, wobei die meisten Anbieter keine Laufzeiten von mehr als zwölf Monaten anbieten.Für viele Kunden ist die Möglichkeit einer späteren Zahlung sehr attraktiv. Auf diesem Weg kann ohne Probleme eine Reise unternommen werden, die eigentlich über dem finanziellen Budget liegt. Verbraucherzentralen raten jedoch von einem Urlaub auf Ratenzahlung ab. Der Grund dafür ist der geringe Wert einer Reise. Sobald die Koffer wieder ausgepackt sind, bleiben nur mehr ein wenig Urlaubsbräune und die Erinnerungen daran übrig. Viele Kunden ärgern sich ein paar Monate später sehr, etwas abbezahlen zu müssen, das bereits lange zurück liegt und von dem sie nichts mehr haben. Durch die kurzen Laufzeiten der Kredite fällt zusätzlich oft eine hohe monatliche Belastung an, die von vielen im Voraus nicht erkannt wird. Im Nachhinein belastet die Finanzierung der Reise eine Familie und auch Alleinstehende mehr, als die Reise nicht unternommen zu haben. Besser ist immer, lieber nur einen Kurztrip zu unternehmen oder sich die Freizeit mit schönen Aktivitäten zu füllen. Schließlich gibt es meist auch in der Umgebung des eigenen Wohnortes vieles zu entdecken, ohne dafür einen Kredit aufnehmen zu müssen.
22. August 2008
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