Nahezu jeder möchte die Eindrücke der Urlaubsreise gerne festhalten. Das Angebot an Kameras und Zubehör ist inzwischen so riesig, dass für jede Situation ein passendes Gerät zur Verfügung steht. Sogar unter Wasser können bei einem Tauchgang wunderschöne Aufnahmen geschossen werden.Während bei Sehenswürdigkeiten und Landschaftsaufnahmen im Wesentlichen die Perspektive und die Belichtung über den Erfolg eines tollen Bildes entscheidet, leben bestimmte Szenen vielmehr von den Farben und den Menschen, die sich im Bildausschnitt aufhalten. Gerne fotografiert werden Marktszenen oder aber für das Land typische Tätigkeiten. Je nach Reiseland und Mentalität der dort lebenden Menschen ist das Fotografieren jedoch nicht immer gerne gesehen. Bei einer Aufnahme, in der keine bestimmte Person im Vordergrund steht, ist das Ablichten noch eher selten problematisch. Wenn jedoch eine bestimmte Person fotografiert werden soll, zum Beispiel eine Marktfrau in einer landestypischen Tracht oder ein alter Seemann mit Pfeife beim Tauflicken, sollte die betreffende Person um Erlaubnis gebeten werden. Nicht jedem Menschen gefällt die Vorstellung, später im Fotoalbum eines Fremden zu erscheinen. Sicherlich wird in den meisten Fällen die Erlaubnis gerne gegeben, jedoch sollte eine ablehnende Antwort in jedem Fall respektiert werden. Zwar wird das Bild dadurch etwas weniger Spontanität beinhalten, doch ein respektvolles Verhalten gegenüber den Einheimischen sollte für jeden Reisenden selbstverständlich sein.
Diese Regelung gilt dagegen nicht für Darsteller auf touristischen Veranstaltungen. Auf Themenmärkten, für die Eintritt gezahlt werden muss, gehören auch die passend gekleideten Personen zum Ambiente und sind es gewohnt, für Erinnerungsfotos abgelichtet zu werden. Das gilt auch für Führer historischer Stadtrundgänge und anderen Personen in einem offiziellen Amt rund um touristische Sehenswürdigkeiten. Generell sollte jedoch im Zweifel lieber gefragt werden, ob ein Foto aufgenommen werden darf.
Wieder zu Hause können die Urlaubsbilder je nach Aufnahmemedium auf dem PC gespeichert oder auch entwickelt werden. In vielen Drogeriemärkten und Fotogeschäften können die schönsten Fotos zu einem Erinnerungsbuch gebunden werden. Auf diesem Weg leben die Eindrücke der Reise schön gestaltet weiter und können an einem kühlen Winterabend hervorgeholt und wieder angesehen werden.
26. August 2008
Usedom liegt in der Ostsee und gehört zum größten Teil zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Der östliche Teil der Insel jedoch gehört zu Polen. Während zwar der flächenmäßig größere Teil deutsches Staatsgebiet ist, leben deutlich mehr polnische Menschen auf der Insel. Erreichbar ist Usedom auf mehreren Wegen, vermehrt genutzt werden die Seebrücken und die Autofähren. Usedom wird durch den Peenestrom vom Festland abgegrenzt. An manchen Stellen trennt nur ein schmaler Streifen der Insel den Fluss vom Meer.Wie auch Rügen verfügt Usedom über viele Seebäder. Anders als Rügen ist jedoch der Aufenthalt auf der Insel auch für einen schmalen Geldbeutel erschwinglich, denn neben Hotels der gehobenen Klasse verfügt Usedom auch über Ferienhäuser und einige Campingplätze.
An der Ostseite der Insel liegen wunderschöne, weitläufige Sandstrände, die zum faulenzen und sonnenbaden einladen. Die dort liegenden Städte und Bäder verfügen über ganz unterschiedliches Flair.
Die Bernsteinbäder Zempin und Ückeritz liegen an der „Taille” der Insel, einem sehr schmalen Streifen Land zwischen Peene und Ostsee. Nach stürmischen Nächten kann der findige Urlauber an der Küste tatsächlich ein kleines Stück angespülten Bernsteins finden. Das Bersteinbad Zempin ist ein ehemaliges Fischerdorf, in welchem dem alten Handwerk noch immer nachgegangen wird. In den vielen Gaststätten locken vielfältige Gerichte mit frischem oder geräuchertem Fisch. An der Küste liegt ein großer Strandabschnitt, der nur für FKK-Anhänger freigegeben ist. Wassersportbegeisterte kommen in Ückeritz auf ihre Kosten. Die Stadt liegt günstig am Achterwasser, einer großen Ausbuchtung der Peene, und verfügt über einen großen Yachthafen und eine Surfschule. Hier können sich sowohl Fortgeschrittene als auch Anfänger auf das Brett wagen und den Tag auf dem Wasser genießen.
Doch auch die Binnenseen im Inneren der Insel werden gerne besucht. Von hier aus können über gut ausgebaute Radwege Tagestouren in die reizvolle Landschaft unternommen werden. Auch im Hinterland lässt sich der Urlaub angenehm verbringen. Zwar fehlt hier die direkte Nähe zum lockenden Meer, doch ein erfrischendes Bad kann auch in den kleinen Buchten der Peene genommen werden. Rund um die Stadt Usedom bieten die Schlösser von Stolpe und Mellenthin schöne Ziele für kleinere Ausflüge. Das Schloss Stolpe steht östlich von Usedom. Durch diverse Abrissmaßnahmen und Umbauten fehlt ihm heute optisch der Schlosscharakter, doch eine 1990 gegründete Vereinigung befasst sich mit Hilfe der Europäischen Union und des Deutschen Denkmalschutzes mit der Restauration. Im Sommer ist Schloss Stolpe durch die dort stattfindenden Veranstaltungen gut besucht. Das Wasserschloss in Mellenthin dagegen ist bereits zum größten Teil restauriert und stellt eine der vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt dar.
Durch die verhältnismäßig kurzen Wege auf der Insel und die gute Anbindung mit der Bäderbahn kann ein Urlaub sehr vielseitig gestaltet werden. Die Möglichkeit, im Urlaub Strandtage mit Ausflügen und sportlichen Aktivitäten zu mischen, macht Usedom für Familienurlaube sehr attraktiv.
26. August 2008