Tagesarchiv für den 03. September 2008

Die Deutsche Bahn hebt die Preise an

Viele Urlauber genießen die Anreise an den Zielort mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie der Bahn. Diese Art des Reisens hat einige Vorteile- sobald das Gepäck verstaut ist, kann man sich einfach hinsetzen, lesen oder Musik hören, oder auch einfach nur aus dem Fenster sehen. So kann das Ziel sehr viel entspannter erreicht werden, schließlich entfällt langes Stehen im Stau, und selbst wenn die Bahn Verspätung hat, lässt sich diese gemütlich mit einem Kaffee überbrücken. Der Nachteil am Reisen mit der Bahn ist, dass die Fahrpläne die Reisezeiten vorgeben und zeitliche Flexibilität dadurch entfällt. Weiter ist es auch hinsichtlich der Kosten nur dann eine echte Alternative, wenn alleine gereist wird. Für Familien oder Paare fallen recht hohe Kosten an, sofern nicht einer der Spezialtarife genutzt wird. Diese müssen jedoch deutlich im Voraus gebucht werden und sind auch nur in kleinen Kontingenten verfügbar. Bei kurzfristigen Buchungen für spontane Reisen fallen die Preise entsprechend höher aus, so dass finanziell gesehen doch die Nutzung eines PKW lohnt.Darüber hinaus hat die Deutsche Bahn kürzlich angekündigt, die Ticketpreise gegen Ende des Jahres anzuziehen. Für Zugtickets in der zweiten Klasse werden die Preise um rund 3,9 Prozent erhöht. Auch die Kunden, die eine Bahncard nutzen, müssen dann tiefer in die Tasche greifen, für sie steigen die Kosten um etwa 3,6 Prozent an. Wer darüber hinaus persönliche Beratung schätzt und das Ticket am Schalter oder über das Telefon bucht, zahlt eine Bearbeitungspauschale von 2,50 Euro. Bei einer Buchung über das Internet oder den Automaten entfällt diese bislang. Auch Personen, die durch ein Handicap auf persönliche Betreuung angewiesen sind, werden von dem Bedienzuschlag befreit.

Grund für die Anhebung sind nach Angaben der Deutschen Bahn die gestiegenen Preise für Energie und Personal, außerdem soll weiterhin in Sanierungen und Lärmschutz investiert werden.

Hinsichtlich dieser Entwicklung wird Bahnfahren auch weiterhin nur in wenigen Fällen eine Alternative zu anderen Transportmitteln bleiben. Wer eine Reise fest planen kann, wird sicherlich weiterhin von Sonderangeboten der Deutschen Bahn profitieren. Bei kurzfristigen Reiseplänen dagegen sollten die Kosten für ein Bahnticket und den voraussichtlichen Spritverbrauch gegenüber gestellt werden um so die günstigere Reisemöglichkeit zu ermitteln.

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Lufthansa erhöht die Kosten für Übergepäck

Bei Flugreisen generell ist das Gewicht der mitgeführten Gepäckstücke reglementiert. Wie schwer die Koffern und Taschen, die aufgegeben werden, sein dürfen, ist bei jeder Airline unterschiedlich, zumeist beläuft es sich auf rund 25 Kilo. Auch die Anzahl der Gepäckstücke ist begrenzt, maximal zwei Koffer pro Fluggast und ein Teil Handgepäck sind gestattet. Sogenanntes Übergepäck, also zusätzliche oder zu schwere Gepäckstücke werden berechnet. Hier fallen pro Kilo Mehrgewicht Kosten an, wie diese gestaffelt sind, ist jeder Airline selber überlassen. Je nach benötigtem Gepäck können da für eine lange Flugreise durchaus hundert Euro oder mehr zusätzlich anfallen, weshalb jeder Flugreisende bemüht ist, mit so wenig Gepäck wie möglich zu reisen.Nun hat die Fluglinie Lufthansa angekündigt, die Gebühren für Übergepäck anzuheben. Andere deutsche Airlines erhöhten die Kosten bereits zu Beginn des Jahres. Die neuen Kosten sind nun deutlich teurer als bisher. Bislang fielen pro Kilogramm Gewicht fünf Euro an, nun wurde dieser Satz für Flüge innerhalb Europas und für Intercontinentalflüge angezogen. Bei einer Fernreise nach Asien liegt der Satz nun bei 30 Euro je Kilogramm zuviel Gewicht. Übergepäck bei einem Flug über den Nordatlantik fällt ab dem 1. September mit hundert Euro ins Gewicht. Ein drittes Gepäckstück wird pauschal mit 150 Euro berechnet. Begründet wird die Anhebung der Gebühren mit den gestiegenen Preisen für Kerosin.

Neben den normalen Gepäckstücken fallen auch für den Transport von Skiausrüstung, Golftaschen und anderem Sportequipment höhere Kosten an. Die Gebühren für diese Sondergepäckstücke errechnen sich anhand spezieller Tarife und liegen bei 35 Euro und mehr. Wer also einen Aktivurlaub im Ausland plant und umfangreiche Sportausrüstung transportieren möchte, sollte sich im Voraus mit den Preisen der Fluglinien auseinandersetzen und die Kosten in der Reiseplanung berücksichtigen. Die Preise fallen pro geflogener Strecke an, also jeweils für den Hin- als auch für den Rückflug. Auch bei einer Zwischenlandung und einem Umsteigen werden die Gebühren erneut fällig.

Alle Airlines bieten auf ihren Internetseiten die Möglichkeit, die Preise für das mitgenommene Gepäck vorab zu recherchieren. Auch ausländische Flugunternehmen schlagen die steigenden Energiekosten auf den Flugreisenden um, unter anderen erhöht British Airways ebenfalls zum 1. September die Preise.

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Winterurlaub

Während viele Menschen gerade noch in den Erinnerungen an den Sommerurlaub schwelgen, buchen andere bereits ihren Winterurlaub. Beliebt ist auch in den kalten Monaten eine kurze Flucht in warme Länder, doch noch steht der klassische Skiurlaub ganz oben auf der Liste.Vor der Buchung eines Winterurlaubs steht zuerst die Auswahl des Ortes, an dem der Aufenthalt verbracht werden soll. Dieser sollte entsprechend der Aktivitäten ausgewählt werden, die unternommen werden sollen. Wer mit Skiern oder Snowboard gerne lange Abfahrten hinunterbraust, wird sicherlich einen Ort in den Bergen vorziehen. In der Regel sind für alle Leistungsklassen und auch für Personen, die lieber Langlauf  betreiben, ausreichend Pisten vorhanden. Für Einsteiger werden in der Regel Kurse angeboten, in denen die ersten Versuche mit den Skiern bis zur kleinen Abfahrt unter der Aufsicht eines Lehrers stattfinden. Eine Teilnahme an diesen Kursen sollte jedoch früh gebucht werden, da sie schnell ausgebucht sind. Informationen zu den Kursen und Kontaktadressen können bei der Touristeninformation der Stadt oder auch beim Hotel selbst erfragt werden. Übrigens bieten nicht nur das schweizerische und österreichische Ausland exzellente Möglichkeiten zum Skifahren, auch in Norwegen und Schweden kann dem Skisport an vielen Orten gefrönt werden.

Wie die Anreise gestaltet wird, ist der persönlichen Vorliebe überlassen. Viele Urlauber reisen mit dem eigenen PKW an. Der Vorteil liegt darin, dass das umfangreiche Gepäck nur zu Hause eingepackt, und am Zielort wieder ausgepackt wird. Mit der Bahn dagegen kann es beim Umsteigen schon mal zu Schwierigkeiten mit den Gepäckstücken kommen, außerdem sind die Abstellmöglichkeiten in den Abteilen sehr begrenzt. Vermehrt genutzt werden hingegen die günstigen Angebote der Fluglinien. Der Transport der Ausrüstung ist hier kein Problem, jedoch berechnen manche Airlines einen Zuschlag.

Menschen, die erst probieren möchten, ob Skifahren zu ihnen passt, können in den bekannten Skiorten die nötige Ausrüstung leihen. Warme und wetterfeste Oberbekleidung sollte jedoch selber mitgebracht werden, und auch eine Skisonnenbrille mit bruchsicheren Gläsern und UV-Schutz muss selber angeschafft werden. Neben den Leihgebühren fallen vor Ort dann zusätzliche Kosten für die Nutzung der Skilifte und den Skipass an.

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