Tagesarchiv für den 07. September 2008

Dubai, die Stadt der Superlative

Dubai lockt jedes Jahr mehr Touristen an. Der Grund sind nicht bekannte und geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten, sondern vielmehr der Wunsch, die Stadt der Reichen mit ihren imposanten Bauwerken zu erleben.Die Stadt Dubai liegt im gleichnamigen Emirat der Vereinigten Arabischen Emirate am Persischen Golf und ist in viele Stadtbezirke unterteilt. Von Deutschland aus fliegen einige Airlines den Flughafen Dubais direkt an. Die Amtssprache ist Arabisch, doch auch Englisch als Verkehrssprache wird nahezu überall in der Stadt verstanden.

In Dubai wird sehr viel gebaut, in nahezu jeder Straße stehen Baukräne. Dabei sollen die Gebäude möglichst groß und auffällig gestaltet sein. Die bekanntesten Bauwerke Dubais sind das Burj al Arab und die zwei Emirates Tower, die jeweils über 300 Meter in die Höhe ragen. Derzeit noch im Bau befindet sich das Burj Dubai, das mit der geplanten Endhöhe von 818 Metern das höchste Gebäude der Welt werden soll. Der Termin der Fertigstellung ist im Frühjahr 2009.

Neben diesen außerordentlichen Bauwerken sollte der eine oder andere der diversen und sehr unterschiedlichen Märkte Dubais in den Urlaub eingeplant werden. Beliebt sind darüber hinaus vor allem der Gold-Suk, eine Einkaufspassage mit lauter Schmuckgeschäften. Die günstigen Preise für Goldschmuck und auch Markenkleidung locken viele Touristen zu großen Einkäufen, jedoch sollten die Einführbestimmungen Deutschlands beachtet und nicht über Gebühr eingekauft werden. Viele Touristen unternehmen außerdem einen Ausflug in die Wüste. Viele Unternehmen bieten begleitete Touren an, die teils auch eine Übernachtung einschließen. Nachts sinken die Temperaturen deutlich, wer die Nacht in der Wüste verbringen möchte sollte warme Kleidung und einen guten Schlafsack mitnehmen.

Dubai und das Betragen seiner Einwohner wirken sehr westlich, was zum guten Teil auch daran liegt, dass bedingt durch Arbeitsmigration und Dubais Status als wirtschafts- und finanzkräftige Stadt sehr viele Ausländer hier leben. Ein genauer Blick auf Gesetze und Rechtsprechung zeigt jedoch, dass es sich durch und durch um eine arabische Stadt handelt. Die Strafen auch auf kleine Delikte sind deutlich härter als in europäischen Staaten. So wird Drogenbesitz grundsätzlich mit mindestens vier Jahren Haft bestraft, egal wie groß die Menge des Rauschgifts ist. Auch Trunkenheit in der Öffentlichkeit oder zur Schau gestellte Homosexualität kann mit Haft geahndet werden. Dies sollten Dubai-Reisende beherzigen und sich entsprechend angepasst verhalten.

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Mit dem Planwagen durch Irland

Die grüne Insel ganz nah und in Ruhe erkunden, einfach halten wo immer es etwas zu sehen gibt und die Natur erleben- das alles bieten Ferien im Planwagen.Verschiedene Anbieter stellen einen voll ausgestatteten Planwagen und das zugehörige Zugpferd zur Verfügung. Dabei dient der Wagen als Transportmittel und Übernachtungsmöglichkeit in einem, denn er ist mit einer Kochstelle und Betten für bis zu vier Personen ausgestattet. Daneben finden sich auch eine Spüle und eine ausreichend große Sitzgelegenheit im Inneren, somit handelt es sich bei den Planwagen um eine ursprüngliche Form eines Wohnwagens. In den meisten Fällen stellt der Anbieter Bettwäsche und alles darüber hinaus Benötigte. Trotzdem sollte das Angebot gründlich gelesen werden, falls eigene Wäsche mitgebracht werden muss. Auch wenn die Planwagen vollständig ausgestattet sind, kann natürlich auch in einem der Gasthäuser, die am Weg liegen, eingekehrt werden. Die Veranstalter haben mit einigen Gasthäusern und Höfen Absprachen getroffen, so dass die Urlauber hier ihren Planwagen abstellen und das Pferd auf eine Wiese bringen können. Hier können dann sanitäre Einrichtungen genutzt werden, manchmal wird auch ein warmes Essen angeboten. Zu beachten ist, dass es sich hier nicht um einen Hotelaufenthalt handelt! Sofern überhaupt Zimmer zur Verfügung stehen, sind diese oft spartanisch eingerichtet. Ein Urlaub im Planwagen ist daher nicht für Menschen geeignet, die ihre Nächte unbedingt bequem verbringen möchten.

Übrigens müssen keine Vorkenntnisse im Umgang mit Pferden und Kutschen mitgebracht werden. Vor dem Verlassen der Basis erhält jeder Gast eine umfangreiche Einweisung in den Umgang mit dem Geschirr und dem Tier. Wichtige Punkte sind die Anschirrung, Lenkung, Pflege und Fütterung des Pferdes und das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Da die Planwagen nicht beleuchtet sind, müssen sie bei Anbruch der Dunkelheit ein Stück entfernt von öffentlichen Straßen abgestellt werden. Dadurch entsteht auf den Tagesetappen auf ganz natürliche Weise ein regelmäßiger Rhythmus. Die Zeit der Ruhe in den Abendstunden kann für ein Zusammensein mit der Familie genutzt werden.

Die Routen, die mit den Planwagen gefahren werden dürfen, sind je nach Anbieter vorgeschrieben oder können individuell entworfen werden. In jedem Fall aber muss der Veranstalter wisse, wo sich die Urlauber aufhalten, deshalb ist jede Abweichung sofort zu melden. Dies dient nicht der Überwachung sondern der Sicherheit.

Wie lange eine Tour mit dem Planwagen dauert und durch welche Gegenden sie führen soll, kann ganz individuell entschieden werden. Anbieter gibt es in Irland jedenfalls genug.

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Reisestornierung

Es gibt viele Gründe, weshalb eine Reise doch im letzten Moment abgesagt werden muss. Krankheit, familiäre Notfälle und zusätzlich anfallende Arbeit im Job stehen auf der Liste sicherlich ganz oben. Manchmal ist jedoch auch die politische Situation im Reiseland für die Stornierung eines Urlaubs verantwortlich. Weshalb die Reise auch immer nicht angetreten werden kann: in den seltensten Fällen werden die kompletten Kosten zurückerstattet. Wer am Tag der Abreise den Urlaub nicht antritt, erhält im besten Fall noch 20 Prozent des Preises zurück, einige Veranstalter wie zum Beispiel Alltours erstatten gar nichts.Alle Anbieter halten die Reiserücktrittsbedingungen in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen fest. Diese sollten bei der Buchung der Reise unbedingt angesehen werden! Da es sich bei einer Reisereservierung um einen bindenden Vertragsabschluss handelt, gehören die AGBs ebenfalls zumindest in Auszügen mit den für den Urlauber relevanten Punkten in die Reiseunterlagen.

Wie hoch der Anteil der Kosten ist, den die Veranstalter bei einer Stornierung einbehalten ist bei den einzelnen Unternehmen in etwa gleich. Bei einer Absage einen Monat vor Reisedatum werden 20 Prozent des Gesamtpreises fällig, bei einer Stornierung zwei Wochen vorher schon 50 Prozent. Richtig teuer wird es bei einem sehr kurzfristigen Nichtantritt, mindestens 60 Prozent der Kosten werden nicht erstattet.

Es bietet sich daher an, für längere Urlaubsreisen eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass diese nicht in jedem Fall greift sondern die Kosten nur dann abdeckt, wenn die Reise aus einem Notfall heraus nicht angetreten werden kann. Eingeschlossen sind plötzliche schwere Erkrankungen und Unfälle, die eine Reise nicht möglich machen. Auch bei einer nicht vorhergesehenen Schwangerschaft kann auf die Reiserücktrittsversicherung zurückgegriffen werden, vor allem dann, wenn das Reiseziel in einem exotischen Land liegt oder die Schwangere nicht fliegen darf. Darüber hinaus schließt diese Versicherung Fälle ein, die zu einer unerwarteten finanziellen Belastung des Urlaubers führen, wie zum Beispiel eine Beschädigung am Wohneigentum durch Feuer oder Fremdeinwirkung Dritter oder der unerwartete Verlust des Arbeitsplatzes durch eine Kündigung.

Sofern die Reise storniert und auf die Versicherung zurückgegriffen werden soll, muss der Versicherungsnehmer dies unverzüglich dem Reiseanbieter und der Versicherungsgesellschaft schriftlich mitteilen. In den meisten Fällen ist ein Selbstbehalt von rund 25 Euro pro Person zu leisten, im Krankheitsfall verlangen manche Versicherer eine Beteiligung von etwa 20 Prozent an den Stornokosten. In jedem Fall aber ist ein Reiserücktritt mit einer abgeschlossenen Reiserücktrittsversicherung kostengünstiger.

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