Tagesarchiv für den 10. September 2008
Flusskreuzfahrten werden als attraktive Alternative zu den herkömmlichen Kreuszfahrten über die großen Meere immer stärker nachgefragt. Möglichkeiten gibt es viele, denn nahezu alle großen Binnenwasserwege werden befahren. Sehr beliebt ist eine Reise über den Ol’ Man River, den Mississippi.Eine der Strecken, die insgesamt 5 Bundesstaaten kreuzt, dauert eine Woche und führt von St. Louis im amerikanischen Bundesstaat Missouri bis nach St. Paul in Minneapolis. Eine Station auf der Reise ist die Großstadt Alton, Illinois, die mit der Lage an drei wichtigen Flüssen als Handelsstadt zu Wohlstand gelangt ist. Außerdem legt der Dampfer im Hafen von Hannibal in Missouri an, der Stadt, in der Mark Twain seine Kindheit verbrachte und an deren Ambiente er seine Geschichte um Tom Sawyer anlehnte. Daneben werden weitere Städte in Iowa und Wisconsin angefahren, die zu einem Ausflug einladen.
Andere Reisen führen an New Orleans und Memphis vorbei oder zeigen dem Urlauber die Landstriche der Indianerkriege.
Traditionell werden die Gäste auf einem der klassischen Dampfer untergebracht, die mittels eines Wasserrades angetrieben werden. Die Kabinen sind sehr nostalgisch eingerichtet, dabei aber geräumig und gemütlich. Die Ausstattung der Bäder ist auf dem neusten Stand und verspricht Erholung durch Massageduschen. Auch die Küche und der Service an Bord lassen keine Wünsche offen.
Varianten und Möglichkeiten gibt es demnach genug, und für jeden Geschmack ist eine passende Reise vorhanden. Eine Flusskreuzfahrt auf dem Mississippi ist jedoch ein sehr kostenintensiver Urlaub, da zu dem Preis für die mehrtägige Fahrt auch noch An- und Abreise zum Schiff kommen. Rund 2,500 Euro müssen allein pro Person für den Aufenthalt auf dem Schiff veranschlagt werden. Einige Anbieter in Deutschland stellen auch Komplettangebote zur Verfügung, über die gespart werden kann. Dennoch sollten die anfallenden Kosten vor Ort ebenfalls bedacht werden, da an Bord Getränke und kleine Snacks bezahlt werden müssen, außerdem sind auch die Landausflüge kostenpflichtig.
10. September 2008
Immer mehr Menschen suchen im Urlaub Entspannung auf See. Da die meisten sich ein eigenes Schiff oder Segelboot, das auch für die großen Meere tauglich ist, nicht leisten können, steigt die Nachfrage nach Schiffreisen auf großen Urlaubsschiffen. Dabei gibt es inzwischen unzählige Angebote, nicht nur bezüglich der Wahl der Route und des Schiffes, sondern auch in der Gestaltung des Urlaubs. Damit die Schiffreise auch wirklich zu einem tollen Urlaubserlebnis wird, sollten einige Dinge beachtet werden.
Wer noch nie für eine längere Zeit an Bord eines Schiffes war, sollte nicht direkt eine lange Reise buchen, denn nicht jedem sagt es zu. Auch wenn die Ozeandampfer heute riesig sind und viel Bewegungsmöglichkeit bieten, können manche Menschen den Gedanken, eingeschlossen zu sein, nicht verdrängen. Auch Seekrankheit spielt eine Rolle, denn diese setzt nicht ausschließlich bei starkem Seegang ein. Auch bei ruhigem Wasser ist eine leichte Bewegung des Schiffes immer zu spüren und kann zu Unwohlsein führen. Für Personen, die unter Seekrankheit leiden, wird eine Seereise kaum Erholung bieten. Um auszuprobieren, ob der Aufenthalt auf einem Schiff wirklich das Richtige ist, kann ein Kurzurlaub gebucht werden. Viele Reiseveranstalter bieten auch für verlängerte Wochenenden Reisen an.
Außerdem sollte vor einer Buchung die Überlegung stehen, wie der Urlaub am besten gestaltet werden sollte. Wer gerne feiert und schon Erfahrungen mit Cluburlauben gemacht hat, kann eine Kreuzfahrt buchen, die nahezu komplett auf dem Schiff stattfindet und auf der Animateure für Beschäftigung sorgen. Daneben gibt es auch Anbieter, bei denen nur die Nächte auf See verbracht werden und das Schiff über den Tag in den Häfen attraktiver Städte anlegt. Wahlweise kann dann ein Ausflug an Land unternommen oder der Tag auf dem stillen Deck genossen werden.
Doch es muss nicht immer das große Meer sein. Auch Flussfahrten werden verstärkt angeboten und gewinnen an Attraktivität. Der Vorteil an diesen Reisen ist, dass meist auch in den Zeiten, in denen das Schiff unterwegs ist, am Ufer die Landstriche betrachtet werden können. Auch diese Reisen werden regelmäßig durch Landaufenthalte bereichert. Flussreisen eignen sich aufgrund der ruhigen Lage des Schiffes oftmals auch für Menschen, die schnell Seekrank werden.
10. September 2008
Jedes Jahr im Winter kann auf der Zugspitze eine einmalige Nacht in einem Hotel aus Eis verbracht werden. Eine kleine Firma errichtet hier in den schneereichen Monaten ein kleines Dorf aus Iglus, in denen Abenteuerlustige eine Übernachtung buchen können.Die Iglus werden mittels eines großen, aufgeblasenen Ballons hergestellt. Dieser wird mit dick mit Schnee bedeckt, der wiederum durch Erhitzung und die folgende Abkühlung Stabilität erlangt. Wenn die Schneehülle fest ist, wird die Luft aus dem Ballon gelassen und dieser entfernt. Alle so entstandenen Iglus werden durch einen langen Mittelgang verbunden. Die Größe der Iglus ist unterschiedlich, es gibt Schlafiglus für zwei Personen oder für Gruppen, daneben auch ein Kücheniglu, ein Gemeinschaftsiglu und ein Iglu, in dem die sanitären Anlagen untergebracht sind. Diese bestehen aus in den Schnee eingelassenen Campingtoiletten, eine Dusche gibt es nicht, denn das Verlegen der Leitungen für warmes Wasser wäre zu aufwendig.
Die Zugänge in den Gesamtbau und die einzelnen Iglus sind niedrig und schmal, dadurch wird der Luftaustausch unterbunden und es ist in den Iglus vergleichsweise warm. Bei einer Außentemperatur von -10 bis -15 Grad liegt die Temperatur in den Iglus bei knapp unter 0. Die Räume selber sind dann um die drei Meter hoch, es können sich auch hochgewachsene Menschen normal bewegen. Dennoch leiden viele Gäste ein wenig unter Klaustrophobie, denn der Gedanke, unter einer dicken Schicht aus Schnee zu schlafen, beunruhigt viele. Die Konstruktion der Iglus ist jedoch sehr sicher und stabil, erst bei Einsetzen des Tauwetters schmelzen die Schneebauten.
Die Ausstattung der Schlafiglus ist spartanisch. Die Beleuchtung besteht aus Kerzen, da die Wände aus Schnee das Licht jedoch ausgezeichnet reflektieren, reicht es aus. Das Bett besteht wie alle Sitzgelegenheiten und Tische aus gehärtetem Schnee. Dicke Rentier- und Schaffelle sowie sehr hochwertige Schlafsäcke schützen die Schlafenden vor der Kälte. Die meisten Gäste schlafen gut und frieren nicht.
Damit möglichst viele Menschen dieses außergewöhnliche Erlebnis ausprobieren können, kann jeweils nur eine Übernachtung gebucht werden. Die meisten Gäste freuen sich nach einer Nacht in dem Hotel aus Eis auch auf eine warme Badewanne.
10. September 2008