Monatsarchiv für September, 2008

Mit dem Planwagen durch Irland

Die grüne Insel ganz nah und in Ruhe erkunden, einfach halten wo immer es etwas zu sehen gibt und die Natur erleben- das alles bieten Ferien im Planwagen.Verschiedene Anbieter stellen einen voll ausgestatteten Planwagen und das zugehörige Zugpferd zur Verfügung. Dabei dient der Wagen als Transportmittel und Übernachtungsmöglichkeit in einem, denn er ist mit einer Kochstelle und Betten für bis zu vier Personen ausgestattet. Daneben finden sich auch eine Spüle und eine ausreichend große Sitzgelegenheit im Inneren, somit handelt es sich bei den Planwagen um eine ursprüngliche Form eines Wohnwagens. In den meisten Fällen stellt der Anbieter Bettwäsche und alles darüber hinaus Benötigte. Trotzdem sollte das Angebot gründlich gelesen werden, falls eigene Wäsche mitgebracht werden muss. Auch wenn die Planwagen vollständig ausgestattet sind, kann natürlich auch in einem der Gasthäuser, die am Weg liegen, eingekehrt werden. Die Veranstalter haben mit einigen Gasthäusern und Höfen Absprachen getroffen, so dass die Urlauber hier ihren Planwagen abstellen und das Pferd auf eine Wiese bringen können. Hier können dann sanitäre Einrichtungen genutzt werden, manchmal wird auch ein warmes Essen angeboten. Zu beachten ist, dass es sich hier nicht um einen Hotelaufenthalt handelt! Sofern überhaupt Zimmer zur Verfügung stehen, sind diese oft spartanisch eingerichtet. Ein Urlaub im Planwagen ist daher nicht für Menschen geeignet, die ihre Nächte unbedingt bequem verbringen möchten.

Übrigens müssen keine Vorkenntnisse im Umgang mit Pferden und Kutschen mitgebracht werden. Vor dem Verlassen der Basis erhält jeder Gast eine umfangreiche Einweisung in den Umgang mit dem Geschirr und dem Tier. Wichtige Punkte sind die Anschirrung, Lenkung, Pflege und Fütterung des Pferdes und das richtige Verhalten im Straßenverkehr.

Da die Planwagen nicht beleuchtet sind, müssen sie bei Anbruch der Dunkelheit ein Stück entfernt von öffentlichen Straßen abgestellt werden. Dadurch entsteht auf den Tagesetappen auf ganz natürliche Weise ein regelmäßiger Rhythmus. Die Zeit der Ruhe in den Abendstunden kann für ein Zusammensein mit der Familie genutzt werden.

Die Routen, die mit den Planwagen gefahren werden dürfen, sind je nach Anbieter vorgeschrieben oder können individuell entworfen werden. In jedem Fall aber muss der Veranstalter wisse, wo sich die Urlauber aufhalten, deshalb ist jede Abweichung sofort zu melden. Dies dient nicht der Überwachung sondern der Sicherheit.

Wie lange eine Tour mit dem Planwagen dauert und durch welche Gegenden sie führen soll, kann ganz individuell entschieden werden. Anbieter gibt es in Irland jedenfalls genug.

jetzt kommentieren? 07. September 2008

Reisestornierung

Es gibt viele Gründe, weshalb eine Reise doch im letzten Moment abgesagt werden muss. Krankheit, familiäre Notfälle und zusätzlich anfallende Arbeit im Job stehen auf der Liste sicherlich ganz oben. Manchmal ist jedoch auch die politische Situation im Reiseland für die Stornierung eines Urlaubs verantwortlich. Weshalb die Reise auch immer nicht angetreten werden kann: in den seltensten Fällen werden die kompletten Kosten zurückerstattet. Wer am Tag der Abreise den Urlaub nicht antritt, erhält im besten Fall noch 20 Prozent des Preises zurück, einige Veranstalter wie zum Beispiel Alltours erstatten gar nichts.Alle Anbieter halten die Reiserücktrittsbedingungen in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen fest. Diese sollten bei der Buchung der Reise unbedingt angesehen werden! Da es sich bei einer Reisereservierung um einen bindenden Vertragsabschluss handelt, gehören die AGBs ebenfalls zumindest in Auszügen mit den für den Urlauber relevanten Punkten in die Reiseunterlagen.

Wie hoch der Anteil der Kosten ist, den die Veranstalter bei einer Stornierung einbehalten ist bei den einzelnen Unternehmen in etwa gleich. Bei einer Absage einen Monat vor Reisedatum werden 20 Prozent des Gesamtpreises fällig, bei einer Stornierung zwei Wochen vorher schon 50 Prozent. Richtig teuer wird es bei einem sehr kurzfristigen Nichtantritt, mindestens 60 Prozent der Kosten werden nicht erstattet.

Es bietet sich daher an, für längere Urlaubsreisen eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass diese nicht in jedem Fall greift sondern die Kosten nur dann abdeckt, wenn die Reise aus einem Notfall heraus nicht angetreten werden kann. Eingeschlossen sind plötzliche schwere Erkrankungen und Unfälle, die eine Reise nicht möglich machen. Auch bei einer nicht vorhergesehenen Schwangerschaft kann auf die Reiserücktrittsversicherung zurückgegriffen werden, vor allem dann, wenn das Reiseziel in einem exotischen Land liegt oder die Schwangere nicht fliegen darf. Darüber hinaus schließt diese Versicherung Fälle ein, die zu einer unerwarteten finanziellen Belastung des Urlaubers führen, wie zum Beispiel eine Beschädigung am Wohneigentum durch Feuer oder Fremdeinwirkung Dritter oder der unerwartete Verlust des Arbeitsplatzes durch eine Kündigung.

Sofern die Reise storniert und auf die Versicherung zurückgegriffen werden soll, muss der Versicherungsnehmer dies unverzüglich dem Reiseanbieter und der Versicherungsgesellschaft schriftlich mitteilen. In den meisten Fällen ist ein Selbstbehalt von rund 25 Euro pro Person zu leisten, im Krankheitsfall verlangen manche Versicherer eine Beteiligung von etwa 20 Prozent an den Stornokosten. In jedem Fall aber ist ein Reiserücktritt mit einer abgeschlossenen Reiserücktrittsversicherung kostengünstiger.

jetzt kommentieren? 07. September 2008

Die Deutsche Bahn hebt die Preise an

Viele Urlauber genießen die Anreise an den Zielort mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie der Bahn. Diese Art des Reisens hat einige Vorteile- sobald das Gepäck verstaut ist, kann man sich einfach hinsetzen, lesen oder Musik hören, oder auch einfach nur aus dem Fenster sehen. So kann das Ziel sehr viel entspannter erreicht werden, schließlich entfällt langes Stehen im Stau, und selbst wenn die Bahn Verspätung hat, lässt sich diese gemütlich mit einem Kaffee überbrücken. Der Nachteil am Reisen mit der Bahn ist, dass die Fahrpläne die Reisezeiten vorgeben und zeitliche Flexibilität dadurch entfällt. Weiter ist es auch hinsichtlich der Kosten nur dann eine echte Alternative, wenn alleine gereist wird. Für Familien oder Paare fallen recht hohe Kosten an, sofern nicht einer der Spezialtarife genutzt wird. Diese müssen jedoch deutlich im Voraus gebucht werden und sind auch nur in kleinen Kontingenten verfügbar. Bei kurzfristigen Buchungen für spontane Reisen fallen die Preise entsprechend höher aus, so dass finanziell gesehen doch die Nutzung eines PKW lohnt.Darüber hinaus hat die Deutsche Bahn kürzlich angekündigt, die Ticketpreise gegen Ende des Jahres anzuziehen. Für Zugtickets in der zweiten Klasse werden die Preise um rund 3,9 Prozent erhöht. Auch die Kunden, die eine Bahncard nutzen, müssen dann tiefer in die Tasche greifen, für sie steigen die Kosten um etwa 3,6 Prozent an. Wer darüber hinaus persönliche Beratung schätzt und das Ticket am Schalter oder über das Telefon bucht, zahlt eine Bearbeitungspauschale von 2,50 Euro. Bei einer Buchung über das Internet oder den Automaten entfällt diese bislang. Auch Personen, die durch ein Handicap auf persönliche Betreuung angewiesen sind, werden von dem Bedienzuschlag befreit.

Grund für die Anhebung sind nach Angaben der Deutschen Bahn die gestiegenen Preise für Energie und Personal, außerdem soll weiterhin in Sanierungen und Lärmschutz investiert werden.

Hinsichtlich dieser Entwicklung wird Bahnfahren auch weiterhin nur in wenigen Fällen eine Alternative zu anderen Transportmitteln bleiben. Wer eine Reise fest planen kann, wird sicherlich weiterhin von Sonderangeboten der Deutschen Bahn profitieren. Bei kurzfristigen Reiseplänen dagegen sollten die Kosten für ein Bahnticket und den voraussichtlichen Spritverbrauch gegenüber gestellt werden um so die günstigere Reisemöglichkeit zu ermitteln.

jetzt kommentieren? 03. September 2008

Lufthansa erhöht die Kosten für Übergepäck

Bei Flugreisen generell ist das Gewicht der mitgeführten Gepäckstücke reglementiert. Wie schwer die Koffern und Taschen, die aufgegeben werden, sein dürfen, ist bei jeder Airline unterschiedlich, zumeist beläuft es sich auf rund 25 Kilo. Auch die Anzahl der Gepäckstücke ist begrenzt, maximal zwei Koffer pro Fluggast und ein Teil Handgepäck sind gestattet. Sogenanntes Übergepäck, also zusätzliche oder zu schwere Gepäckstücke werden berechnet. Hier fallen pro Kilo Mehrgewicht Kosten an, wie diese gestaffelt sind, ist jeder Airline selber überlassen. Je nach benötigtem Gepäck können da für eine lange Flugreise durchaus hundert Euro oder mehr zusätzlich anfallen, weshalb jeder Flugreisende bemüht ist, mit so wenig Gepäck wie möglich zu reisen.Nun hat die Fluglinie Lufthansa angekündigt, die Gebühren für Übergepäck anzuheben. Andere deutsche Airlines erhöhten die Kosten bereits zu Beginn des Jahres. Die neuen Kosten sind nun deutlich teurer als bisher. Bislang fielen pro Kilogramm Gewicht fünf Euro an, nun wurde dieser Satz für Flüge innerhalb Europas und für Intercontinentalflüge angezogen. Bei einer Fernreise nach Asien liegt der Satz nun bei 30 Euro je Kilogramm zuviel Gewicht. Übergepäck bei einem Flug über den Nordatlantik fällt ab dem 1. September mit hundert Euro ins Gewicht. Ein drittes Gepäckstück wird pauschal mit 150 Euro berechnet. Begründet wird die Anhebung der Gebühren mit den gestiegenen Preisen für Kerosin.

Neben den normalen Gepäckstücken fallen auch für den Transport von Skiausrüstung, Golftaschen und anderem Sportequipment höhere Kosten an. Die Gebühren für diese Sondergepäckstücke errechnen sich anhand spezieller Tarife und liegen bei 35 Euro und mehr. Wer also einen Aktivurlaub im Ausland plant und umfangreiche Sportausrüstung transportieren möchte, sollte sich im Voraus mit den Preisen der Fluglinien auseinandersetzen und die Kosten in der Reiseplanung berücksichtigen. Die Preise fallen pro geflogener Strecke an, also jeweils für den Hin- als auch für den Rückflug. Auch bei einer Zwischenlandung und einem Umsteigen werden die Gebühren erneut fällig.

Alle Airlines bieten auf ihren Internetseiten die Möglichkeit, die Preise für das mitgenommene Gepäck vorab zu recherchieren. Auch ausländische Flugunternehmen schlagen die steigenden Energiekosten auf den Flugreisenden um, unter anderen erhöht British Airways ebenfalls zum 1. September die Preise.

jetzt kommentieren? 03. September 2008

Winterurlaub

Während viele Menschen gerade noch in den Erinnerungen an den Sommerurlaub schwelgen, buchen andere bereits ihren Winterurlaub. Beliebt ist auch in den kalten Monaten eine kurze Flucht in warme Länder, doch noch steht der klassische Skiurlaub ganz oben auf der Liste.Vor der Buchung eines Winterurlaubs steht zuerst die Auswahl des Ortes, an dem der Aufenthalt verbracht werden soll. Dieser sollte entsprechend der Aktivitäten ausgewählt werden, die unternommen werden sollen. Wer mit Skiern oder Snowboard gerne lange Abfahrten hinunterbraust, wird sicherlich einen Ort in den Bergen vorziehen. In der Regel sind für alle Leistungsklassen und auch für Personen, die lieber Langlauf  betreiben, ausreichend Pisten vorhanden. Für Einsteiger werden in der Regel Kurse angeboten, in denen die ersten Versuche mit den Skiern bis zur kleinen Abfahrt unter der Aufsicht eines Lehrers stattfinden. Eine Teilnahme an diesen Kursen sollte jedoch früh gebucht werden, da sie schnell ausgebucht sind. Informationen zu den Kursen und Kontaktadressen können bei der Touristeninformation der Stadt oder auch beim Hotel selbst erfragt werden. Übrigens bieten nicht nur das schweizerische und österreichische Ausland exzellente Möglichkeiten zum Skifahren, auch in Norwegen und Schweden kann dem Skisport an vielen Orten gefrönt werden.

Wie die Anreise gestaltet wird, ist der persönlichen Vorliebe überlassen. Viele Urlauber reisen mit dem eigenen PKW an. Der Vorteil liegt darin, dass das umfangreiche Gepäck nur zu Hause eingepackt, und am Zielort wieder ausgepackt wird. Mit der Bahn dagegen kann es beim Umsteigen schon mal zu Schwierigkeiten mit den Gepäckstücken kommen, außerdem sind die Abstellmöglichkeiten in den Abteilen sehr begrenzt. Vermehrt genutzt werden hingegen die günstigen Angebote der Fluglinien. Der Transport der Ausrüstung ist hier kein Problem, jedoch berechnen manche Airlines einen Zuschlag.

Menschen, die erst probieren möchten, ob Skifahren zu ihnen passt, können in den bekannten Skiorten die nötige Ausrüstung leihen. Warme und wetterfeste Oberbekleidung sollte jedoch selber mitgebracht werden, und auch eine Skisonnenbrille mit bruchsicheren Gläsern und UV-Schutz muss selber angeschafft werden. Neben den Leihgebühren fallen vor Ort dann zusätzliche Kosten für die Nutzung der Skilifte und den Skipass an.

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jetzt kommentieren? 03. September 2008

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