Monatsarchiv für Oktober, 2008

Pilgern auf dem Jakobsweg

Spätestens seit Hape Kerkeling in seinem autobiographischen Reisebericht „Ich bin dann mal weg” von seinen Erfahrungen auf der Pilgerreise nach Santiago de Compostela berichtete, ist Pilgern wieder sehr „modern”. Längst nicht mehr machen sich nur streng gläubige Menschen auf den oftmals beschwerlichen Weg, auch Atheisten reisen immer häufiger auf den Pfad zur Erlösung von allen begangenen Sünden.Der Jakobsweg ist rund 800 Kilometer lang und trägt seinen Namen aufgrund des Heiligen Jakobus, dessen Grab in Santiago de Compostela in Spanien den Endpunkt des Pilgerwegs markiert. Die frühen Pilger im Mittelalter erhofften sich von der beschwerlichen Reise den Ablass all ihrer irdischen Sünden, nicht selten wurde das Pilgern als Sühne von strengen Pastoren auferlegt. Jene, die die Prüfung erfolgreich bestanden, erhielten eine Jakobsmuschel, die noch heute das Pilgern auf dem Jakobsweg versinnbildlicht. Im weiteren Sinn steht diese Muschel für alle Pilger, gleich, welchen Pfad sie beschreiten.

Den heutigen Büßenden erwartet eine weniger beschwerliche Reise als die Pilger im Hochmittelalter. Das Wegenetz ist gut beschildert und in regelmäßigen Abständen bieten Pensionen und Gaststätten Herberge und warmes Essen an. Am Straßenrand muss heute niemand mehr das Lager aufschlagen, und für Lebensmittel ist ausreichend versorgt. Eine Buße dagegen sind für die Bequemlichkeit gewohnten Menschen die langen Wege, die zu Fuß zurückgelegt werden müssen. Dieser Teil war für die Menschen des Mittelalters weniger problematisch, denn nur Reiche konnten sich ein Pferd und eine Kutsche leisten. Die Herausforderung im Mittelalter war dagegen, die Reise zum Jakobsgrab zu überleben, denn die Route war gefährlich- Wegelagerer und Diebe scheuten sich nicht, den Pilgern nicht nur Hab und Gut sondern auch das Leben zu nehmen.

Heute pilgert kaum jemand die gesamte Strecke nach Santiago de Compostela. Die alltäglichen Verpflichtungen lassen eine Reise eines solchen Umfangs nicht zu. Meist beschränkt sich die Pilgertour auf die letzten 10 oder 14 Tagesmärsche. Durch die guten Anbindungen kann jeder Pilger frei entscheiden, an welchem Punkt er den Weg auf sich nehmen möchte. Auch der Grund, weshalb die beschwerliche Strecke begangen wird, ist bei jedem Menschen anders. Doch eines eint sie am Ende: der Stolz, es geschafft zu haben.

jetzt kommentieren? 14. Oktober 2008

Humorvolle Reiseliteratur macht Lust auf Urlaub

Reiseliteratur kennt man meist in Form von Reiseführern, die sich intensiv mit einem Land und den Sehenswürdigkeiten auseinander setzen. Sicherlich erfährt der Interessierte hier nahezu alles, was er für einen gelungenen Urlaub in dem entsprechenden Land wissen muss- doch macht ein solcher Reiseführer Lust auf eine Reise? Eher nicht, denn Reiseführer verraten wenig über die Eigenheiten der Bevölkerung, dabei machen diese oft den Flair eines Landes aus.Nicht erst seit dem Pilgerreisenbericht von Hape Kerkeling finden autobiographische Reiseberichte reißenden Absatz. Je weniger ernst ein solcher Bericht verfasst ist, umso mehr Interesse scheint er auf sich zu ziehen. Ein sehr bekanntes Exemplar der humorvollen persönlichen Reiseberichte ist das Buch von Tony Hawks mit dem Titel „mit dem Kühlschrank durch Irland”. Darin berichtet der Erzähler von einer verlorenen Wette. Um seine Wettschuld einzulösen trampte er mit einem Kühlschrank und seinem Hund über die grüne Insel- die teils sehr skurrilen aber immer unterhaltsamen Begebenheiten bringen dem Leser die Iren sehr viel näher, als ein Reiseführer es je könnte. Andere Werke erzählen weniger humorvoll von den Erlebnissen der Reise. So zum Beispiel „Mit der Ente durch Afrika” von Gert Duson. Dieser berichtet von seinem Abenteuer, mit einem eigentlich völlig untauglichen Auto den schwarzen Kontinent zu erobern. Die Menschen, die er dabei trifft, und die Dinge, die er erlebt, wecken im Leser eine große Neugier nach einer eigenen Reise.

Jeder autobiographische Reisebericht nähert sich dem bereisten Land durch eine rein subjektive Sichtweise. Andere Urlauber werden das Land und die Bevölkerung sicherlich von einer anderen Seite erlebt haben und erleben. Es sollte also nach der Lektüre nicht davon ausgegangen werden, die Einwohner bereits zu kennen. Dennoch beleuchten die Reiseberichte die eine oder andere Facette des Landes, die in einem Reiseführer völlig unbetrachtet bleibt.

Das Lesen eines solchen Berichts kann in jedem Fall zu starkem Fernweh führen.

jetzt kommentieren? 12. Oktober 2008

Das Öko-Seehotel in Zeulenroda

Klima- und Umweltschutz sind sehr wichtig. Vor allem in Bezug auf Urlaubsreisen wird zunehmend darauf hingewiesen, wie stark die Umwelt durch die Reiselust der Menschen belastet wird. Erst Versuche gegenzusteuern gibt es viele, doch nur an wenigen anderen Orten wird der Umweltschutz so groß geschrieben wie im Öko-Seehotel in Zeulenroda in Thüringen.Ein Computer führt dem Gast bereits nach der Ankunft vor Augen, wie stark die Anreise und der Aufenthalt die Umwelt belasten. Berechnet wird der Energieaufwand für den Anfahrtsweg, die Produktion der Lebensmittel und die Reinigungsarbeiten im Hotel. Diese Aufrechnung hat einen ganz großen Vorteil: Der Gast kann sich gegen eine sehr geringe Gebühr von seinen Umweltsünden freikaufen. Nur einen Euro kostet das reine Gewissen gegenüber der Natur, der Betrag kommt Projekten zugute, die die Umwelt entlasten und auf schonende Weise Energie herstellen. Zwingend ist die Freikaufung jedoch nicht, jeder Gast kann selbst entscheiden, ob er seinen Beitrag leisten möchte. Doch die Rechnung ist beeindruckend: würde nur die Hälfte der Gäste für ein reines Gewissen sorgen und die genannten Projekte unterstützen, könnten mehr als 1 Millionen Tonnen CO2 neutralisiert werden. Vor allem das Umwelt-Terminal hat dafür gesorgt, dass das Seehotel zunehmend auch von Unternehmen für Tagungen gebucht wird.

Doch damit ist es nicht genug. Der Umweltschutz wird im Seehotel umfassend durchgeführt. Die Küche bietet nur Speisen an, die aus heimischen Bio-Produkten gefertigt werden. Lange Transportwege entfallen, das schont die Umwelt und unterstützt zusätzlich die regionale Wirtschaft. Auch hinsichtlich der Getränke erwarten den Gast Novitäten für Hotelbars, denn die herkömmlichen Erfrischungsgetränke werden hier nicht ausgeschenkt. Das Hotel setzt auf „Bio-Zisch” oder natürlichen trüben Apfelsaft.

Auch die Reinigung und die Einrichtung des Gebäudes richten sich ganz nach dem Einklang mit der Natur. Die Möbel sind aus unbelasteten Naturmaterialien hergestellt. Das kommt nicht nur der Natur zugute, die Möbel sind zudem besonders arm an Allergenen. Für die Reinigung der Zimmer und der Wäsche werden nur biologische Reinigungsmittel verwendet. Dass Bio nicht schlechter sein muss, zeigt sich am Beispiel des Hotels, denn Flecken oder Dreck sucht man vergeblich. Auch ohne chemische Reinigungsmittel strahlen die Zimmer vor Sauberkeit.

Nicht zuletzt deshalb hat das Öko-Seehotel in Zeulenroda bereits mehrfach Auszeichnungen für die rundherum erfolgreich umgesetzte Kampagne für eine gesunde Umwelt erhalten.

jetzt kommentieren? 11. Oktober 2008

Urlaub auf Sri Lanka

Sri Lanka ist eine Insel und gleichzeitig ein unabhängiger Staat im indischen Ozean, die Hauptstadt Colombo liegt an der Westküste der Insel. Gesprochen wird auf Sri Lanka Singhalesisch, die Sprache der größten auf der Insel lebenden ethnischen Gruppe.Als Reiseziel erfreut sich der Inselstaat wachsender Beliebtheit, denn er bietet für jeden Geschmack die passende Urlaubsgestaltung an. Die wunderschöne Natur lädt zu ausgedehnten Wanderungen ein. Sportliche Urlauber können außerdem Raften, Reiten oder Schwimmen. Daneben locken viele kulturelle Angebote die Reisenden zu einer Besichtigung, so zum Beispiel die ehemalige Königsstadt Anuradhapura. Diese war bereits vom Dschungel eingenommen und gut zwei Meter dick mit Erde bedeckt, als 1884 mit den Ausgrabungen begonnen wurde. Heute zieht das weitläufige Gelände viele Touristen an, die in die illustre Geschichte der Insel eintauchen möchten.

In Pinnawella können Tierfans ein ganz besonders eindrucksvolles Erlebnis genießen, denn hier gibt es ein Elefantenwaisenhaus. Leider werden noch immer Elefanten aufgrund ihrer Stoßzähne gewildert, und so mancher kleine Elefant verliert dadurch seine Mutter. In dem Elefantenweisenhaus finden die Kleinen ein neues Heim.

Sri Lanka ist bekannt für den Export edler Kaffee- und Teesorten. Vor allem für Ceylon-Tees ist Sri Lanka einer der Hauptlieferanten für die zarten Blätter, aus denen sich das anregend wirkende Getränk aufgießen lässt. Diese Teesorte verdankt ihren Namen der Insel, denn Sri Lanka hieß bis 1972 Ceylon. Auf der Insel können Teeliebhaber nun in edlen Bungalows auf einer Plantage Urlaub machen und den Herstellungsprozess von der Pflanze zum Tee hautnah erleben. Alle Produktionsschritte können einzeln nachvollzogen werden, und natürlich kommt der Genuss der edelsten Teesorten dabei nicht zu kurz. Untergebracht sind die Gäste in großen Zweibettzimmern. Urlauber, die gerne Freiraum haben und nicht auf das Geld sehen müssen, können gleich einen ganzen Bungalow für zwölf Personen anmieten- ein eigener Koch steht dann inklusive zur Verfügung.

jetzt kommentieren? 09. Oktober 2008

Erlebnisurlaub am Meer

Vor den Küsten Afrikas, Skandinaviens und auch Neuseelands laden viele Veranstalter mit Erlebnis-Ausflügen auf das Meer. Whale Watching oder tauchen mit Haien stehen bei den Urlaubern hoch im Kurs. Sicherlich ist dies ein ganz besonderes Vergnügen für den interessierten Reisenden, doch sollte bei der Wahl des Anbieters Vorsicht walten. Vor allem Whale Watching-Touren sollten dazu dienen, den Menschen die Besonderheit der Tiere nahe zu bringen und zu verdeutlichen, wie wichtig der Schutz der Lebewesen ist. Das Wohl der Tiere sollte stets im Vordergrund stehen, deshalb halten seriöse Anbieter immer ausreichend Abstand zu den Walen um diese nicht zu stören. Eine Tour sollte von einem erfahrenen Experten begleitet werden, der die Verhaltensweisen der Tiere erklären kann und über Besonderheiten erzählt. Die Belustigung der Passagiere ist dabei zweitrangig, Anbieter, die an Bord Alkohol ausschenken und laute Musik spielen, sollten gemieden werden. Eine Garantie, dass auf dem Ausflug wirklich ein Wal zu sehen sein wird, gibt es nicht, denn die Tiere halten sich nicht täglich am selben Ort auf. Deshalb werden vermehrt Mehrtagestouren angeboten um die Möglichkeit einer Sichtung zu erhöhen. Eine gute Chance, Wale in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben, haben Touristen in den Sommermonaten vor der Küste Norwegens. Hier treffen sich die gewaltigen Tiere zur Paarung.Tauchen mit Haien wird vor allem von Menschen nachgefragt, die Nervenkitzel mögen und im Urlaub ein Abenteuer erleben möchten. Die Anbieter für professionell durchgeführtes Tauchen mit den Räubern der Meere sind rar gesät. Zwar ist ein Hai nicht per se gefährlich für den Menschen, da dieser nicht zu seiner Beute zählt, dennoch sollte ein großes Maß an Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, da ein Hai, der sich bedroht fühlt, möglicherweise angreift. Daher wird für die Tauchgänge meist ein Stahlkäfig genutzt, der neben dem Boot ins Wasser gelassen wird. Der Taucher kann sich die Haie in diesem Käfig völlig gefahrlos ansehen. Anders als Wale können Haie angelockt werden, in Haifischreichen Gewässern besteht also fast immer die Möglichkeit, den Räubern nahe zu kommen.

Sowohl beim Wale Watching als auch beim Tauchen mit Haien sollte dem Tourist immer bewusst sein, dass er in den Lebensraum der Tiere eindringt. Es ist wichtig, die Tiere in Ruhe zu lassen, sobald sie sich zurückziehen.

jetzt kommentieren? 08. Oktober 2008

Hundeschlittentouren

Der übliche Winterurlaub besteht für die meisten aus einer Reise in ein mehr oder weniger bekanntes Skigebiet. Dort werden täglich die Pisten erkundet und der Tag klingt beim Après-Ski aus. Andere ziehen einen Aufenthalt im Warmen vor und suchen sich ein sonniges Fleckchen Erde zum entspannen. Eine aufregende und noch ziemlich unbekannte Variante des Winterurlaubs sind dagegen Hundeschlittentouren, die in vielen schneereichen Gebieten der Welt angeboten werden. Vor allem in Schweden und Finnland bestreiten einige Anbieter mit diesem außergewöhnlichen Urlaub ihren Lebensunterhalt.Der Urlaub auf einer Huskyfarm ist ein echtes Abenteuer. Angst vor den Hunden sollte der Gast nicht haben, denn der Aufenthalt wird eng mit den Tieren verbracht. Auch Personen, die Erfahrungen mit Hunden haben, sind mit der Menge an lärmenden und aufgeregten Tieren erst einmal überfordert. Nicht zuletzt deshalb wird der erste Tag des Aufenthalts damit verbracht, den Gast in den Umgang mit den Schlittenhunden einzuführen. Hilfe bei der Fütterung ist zwar nicht nötig, doch jeder Schlittenführer sollte „seine” Huskys selber einschirren und führen können. Bei der Buchung sollte nachgefragt werden, ob der Leiter der Touren Deutsch oder Englisch spricht, damit das Erlebnis nicht an Sprachbarrieren scheitert.

Ab dem zweiten Tag geht es dann hinaus in die Wildnis. Auf Touren von einer Länge bis zu 40 Kilometer am Tag erlegen die Urlauber auf den Schlitten die weiße glitzernde Landschaft, ganz ungestört von Lärm. Die perfekte Umgebung, um alle Sorgen zu vergessen und die Gedanken frei schweifen zu lassen. Kälte muss übrigens keiner fürchten, denn das Stehen auf dem Schlitten und Lenken der Hunde ist sehr anstrengend- Muskelkater ist vorprogrammiert. Die Gästehäuser sind deshalb meist mit der typischen Sauna ausgestattet, in der die Urlauber sich abends entspannen können. Dennoch sollte warme, wind- und wasserdichte Kleidung im Gepäck sein, denn der Fahrtwind bläst schnell durch den Stoff und kühlt den Körper aus. Dazu gehören wie im Skiurlaub auch eine Sonnenbrille und Sonnencreme in die Tasche.

Neben den Schlittentouren gehören meist auch kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung zum Programm. Ganz Hartgesottene können auch eine Übernachtung in der Wildnis buchen und die Stille fernab jeder Zivilisation erleben.

Da die Huskyfarmen meist außerhalb liegen, gehört der Transfer vom und zum Flughafen zum Service. Auch Getränke und Essen sind in den Preisen inklusive enthalten.

jetzt kommentieren? 06. Oktober 2008

Grenzübertrittsdokumente für Kinder

Seit letztem Jahr habe einige Änderungen Einzug gehalten, was die Ausweispflicht für Kinder betrifft. Der früher allgemein anerkannte Kinderausweis wird inzwischen nicht mehr ausgegeben. Lediglich die Ausweise, die vor November 2007 ausgestellt wurden und noch nicht abgelaufen sind, behalten ihre Gültigkeit. Sofern sie sich lediglich in Deutschland aufhalten, kann auf einen Ausweis für Kinder unter 12 Jahren verzichtet werden.Trotz der offenen Grenzen in Europa müssen auch Kinder sich jedoch bei einem Grenzübertritt jederzeit ausweisen können. Eintragungen in die Ausweise der Eltern sind nicht mehr zulässig.

Für Reisen in ein Land, das außerhalb Europas liegt benötigen auch Kinder unter 16 Jahren einen Personalausweis. Dieser ist sechs Jahre lang gültig und wird im Bürgeramt ausgestellt. Der Kostenpunkt liegt bei acht Euro. Bei Reisen in ein Land, das nicht der EU angehört, braucht jedes Kind einen Reisepass. Dieser muss ein genormtes Lichtbild enthalten, es sollte also im Fotogeschäft darauf hingewiesen werden, dass das Bild für einen Reisepass bestimmt ist. Die Ausstellung eines Reisepasses kostet dreizehn Euro und wird ebenfalls im Bürgeramt beantragt. Auch hier beträgt die Gültigkeit sechs Jahre, eine Verlängerung kann maximal bis zum 12. Lebensjahr des Kindes beantragt werden. 

Ab dem 12. Lebensjahr benötigen Kinder bei der Reise in ein Land, das nicht der EU angehört, einen elektronischen Reisepass. Bei diesem ePass handelt es sich um einen Chip, auf dem die Daten des Kindes in elektronischer Form gespeichert sind. Darüber hinaus enthält der Chip ein Passfoto des Inhabers und die Abdrücke von zwei Fingern. Der Pass kostet 37,50 Euro und kann auch für Kinder unter zwölf Jahren beantragt werden. Manche Länder erkennen bei der Einreise auch die alten Kinderausweise noch an, in jedem Fall sollten die Einreisemodalitäten vor Antritt des Urlaubs geklärt werden. Nicht selten verlangen Staaten auch für einen Urlaubsaufenthalt bereits ein Visum. Dieses Dokument wird immer für eine Person ausgestellt, auch für Kinder muss daher eins beantragt werden.

Die Ausgabe von Pässen und Visen kann einige Tage dauern, deshalb sollte die Gültigkeit der Ausweise aller Reisenden bereits deutlich vor dem Urlaub überprüft werden.

jetzt kommentieren? 05. Oktober 2008

Das „Jumbohostel”

Hotels gibt es wie Sand am Meer, jede größere Stadt verfügt über mindestens eine Unterbringungsmöglichkeit für Zugereiste. Der Konkurrenzdruck ist groß, und viele Betreiber suchen nach einer Möglichkeit, ihr eigenes Hotel für Gäste besonders attraktiv zu machen. Je ausgefallener, desto besser. Nun wird die Reihe der außergewöhnlichen Hotels um ein weiteres ergänzt: Ende des Jahres öffnet das Jumbohostel am Flughafen von Stockholm die Türen.Untergebracht werden die Gäste nicht in einem Gebäude aus Stein und Mörtel, sondern in einer umfunktionierten Boing 747, die bereits seit mehreren Jahren nicht mehr für den Flugbetrieb eingesetzt wird. Der komplette Innenraum der Maschine wurde entkernt um Platz für die Zimmer zu schaffen. 25 davon sollen für die Gäste zur Verfügung stehen, die Maximalkapazität liegt bei 85 Personen. Diese Exklusivität hat ihren Preis: 110 Euro soll die Übernachtung in einem der Basic-Zimmer kosten. Dusche und WC sind in diesen Räumen nicht enthalten, sondern stehen auf dem Gang zur Verfügung. Noch teurer sind die Zimmer auf dem Oberdeck, vor allem die Suite im ehemaligen Cockpit. Hier bezahlt der Gast bis zu 500 Euro für eine Nacht, dafür ist der Raum mit einem eigenen Bad ausgestattet, außerdem gewähren die Fenster einen exklusiven Blick auf die Start- und Landebahnen des Flughafens.

Reisende, die sich während eines Aufenthalts zwischen zwei Flügen ein paar Stunden ausruhen möchten, können für einen günstigen Tarif ein Zimmer für den Tag buchen. Rund 30 Euro veranschlagt der Inhaber des Hotels dafür. Die Idee für das Jumbohostel kam diesem, als er nach einem geeigneten Gebäude für ein Hotel in der Nähe des Flughafens suchte, denn die Kapazitäten der umliegenden Übernachtungsmöglichkeiten sind vollkommen ausgelastet. Die inzwischen 32 Jahre alte Maschine stand ungenutzt und in einem sehr schlechten Zustand auf dem Flughafengelände. Auf diesem wird sie auch weiterhin stehen. Und auch wenn die Gäste während des Aufenthalts auf einige Dinge verzichten müssen, so bleibt doch eines gewiss: den Anschlussflug wird hier niemand verpassen.

jetzt kommentieren? 04. Oktober 2008

Über den Jahreswechsel in den Urlaub fahren

Das Jahr ist zu fast drei Vierteln rum, der Winter und der Jahreswechsel liegen für die meisten noch in weiter Ferne. Wer jedoch über die Tage zwischen den Jahren verreisen möchte, sollte sich nun  langsam daran machen, ein Ziel herauszusuchen und sich nach einer Unterkunft umzusehen, denn die Plätze in den begehrten Silvester-Städten sind schnell rar. Viele Menschen möchten den Jahreswechsel in einer Großstadt begehen, möglichst auf einer größeren Silvesterparty oder einem Ball. Die Programme für diesen Tag sind bereits bei den meisten Veranstaltern fertig und die Eintrittskarten erhältlich. Wer für sich selbst bereits festlegen kann, in welcher Stadt der Abend verbracht werden soll, kann gezielter nach einem Abendprogramm Ausschau halten. Davon ist letztlich auch die Wahl des Hotels abhängig, denn lange Wege benötigen viel Zeit. Darüber hinaus sollte bedacht werden, dass in der Silvesternacht die öffentlichen Verkehrsmittel zu anderen Zeitpunkten fahren und nicht unbedingt davon ausgegangen werden kann, dass der Rückweg von der Veranstaltung ins Hotel damit zurückgelegt werden kann. Viele Hotels bieten für den Jahreswechsel eigene Veranstaltungen an, die gut organisiert sind. In Großstädten kann vom Dach aus das Feuerwerk erlebt und genossen werden, ohne dass selber für Feuerwerkskörper gesorgt werden muss.Viele Menschen möchten jedoch zwischen den Tagen ein wenig Sonne nachtanken. Auch in diesem Fall sollte einige Zeit im Voraus mit der Suche begonnen werden, wenn der Urlaub am Ende nicht teuer werden soll. Derzeit können auch über den Jahreswechsel noch günstige Komplettangebote in Ländern ergattert werden, deren Jahreszeiten den unseren entgegen liegen. Auch Flüge können nun noch mit der Möglichkeit eines Billigtickets gebucht werden.

Gerade wer Kinder hat, sollte bei der Wahl der Silvesterveranstaltung wählerisch sein. Bälle oder andere elegante Gesellschaften bieten nicht das richtige Umfeld für den Nachwuchs. Viele Veranstalter haben extra Programme für Familien, bei denen die Eltern sich entspannen können, ohne dass die Kinder zu kurz kommen. Bei diesen Veranstaltungen gehört auch ein Feuerwerk dazu, welches die Kinder selber mit entzünden können.

Wer sich bereits jetzt um die Planung für Silvester kümmert, hat gute Chancen, den Jahreswechsel genauso zu planen, wie er gewünscht ist.

jetzt kommentieren? 02. Oktober 2008

neuere Beiträge