Monatsarchiv für November, 2008

Urlaub vom Discounter

Aldi, Penny, Lidl und andere Discounter sind bekannt und beliebt für ihr umfangreiches und qualitativ hochwertiges Sortiment an Lebensmitteln. Daneben bieten sie wöchentlich wechselnde Angebote an Kleidung, Dekorations- und Haushaltsartikeln und vielem mehr. Auch Reisen haben inzwischen einen festen Platz unter den Offerten. Wie bei den Lebensmitteln stehen die Discounter auch hier für Qualität, die durch das begrenzte Angebot gehalten werden kann. Außerdem kommen die Reise-Angebote von namenhaften Anbietern und werden im Rahmen einer Sonderrabattaktion an die Kunden der Discounter abgegeben. Die Nachfrage ist so groß, dass inzwischen sogar Airlines und die Deutsche Bahn Tickets über die Filialen anbieten. Einziger Nachteil ist, dass es in den Niederlassungen keine Ansprechpartner für Probleme und Nachfragen gibt. Für Kunden, die ihre Reise stornieren oder umbuchen möchten oder sonstige Anliegen haben, steht lediglich über das Telefon ein Kundenservice bereit.Aldi geht nun sogar noch einen Schritt weiter und bietet seinen Kunden in naher Zukunft sogar Übernachtungsmöglichkeiten an- allerdings vorerst auf den englischen Raum begrenzt. An der Ostküste der Insel öffnet das erste Aldi-Hotel bereits im November die Türen für Gäste, 55 Zimmer werden hier bereit stehen. Die Unterkünfte entstehen in Zusammenarbeit mit der britischen Hotelkette Travelodge, die in den letzten Jahren verschiedene Konzepte für günstige und trotzdem bequeme Übernachtungsmöglichkeiten entwickelte.

Darüber hinaus will Aldi in England bis zu 1500 weitere Filialen eröffnen und sich so bei der Bevölkerung einen Namen machen.

Den ersten Vorstoß in die Hotelangebote machte Karl Albrecht, der Aldi ins Leben rief, bereits vor 30 Jahren. Das damals eröffnete Hotel „Öschberghof” fällt jedoch in eine andere Kategorie als die nunmehr geplanten Unterkünfte in England, denn hier handelt es sich um ein exquisites Golfhotel mit angeschlossenem Wellnessbereich. Rund einhundert Euro kostet die Übernachtung in dem Vier Sterne Plus-Hotel, damit liegt der Preis deutlich über den angestrebten Kosten für die Übernachtung in einem Aldi-Hotel.

jetzt kommentieren? 30. November 2008

Die Erholungsstätte Prora auf Rügen wird nun dem ursprünglichen Zweck zugeführt

Der „Koloss von Rügen” steht seit über 70 Jahren nahezu unverändert zwischen Sassnitz und Binz auf der schönen Ostseeinsel. Bislang diente es als Mahnmal für die NS-Diktatur und zog jedes Jahr Unmengen Touristen an. Zwischen 1935 und 1939 geplant und errichtet solle das gewaltige Bauwerk ursprünglich 20 000 Urlaubern Platz bieten, doch nachdem der Zweite Weltkrieg verloren war, wurden die Bauarbeiten eingestellt. Seitdem liegt der größte Teil der insgesamt fünf zusammen gehörenden Gebäude brach, die Fenster sind zum Teil vernagelt, zum Teil eingeschlagen. Lediglich ein kleines Museum rund um den Koloss ist in einem der Teile untergebracht.Bereits seit Jahren wird um den weiteren Verwendungszweck diskutiert, nun wurde eine Einigung gefunden. Die Inhaber und Investoren haben sich entschlossen, die Gebäude ihrem ursprünglichen Zweck zuzuführen und Hotels in ihnen unterzubringen. Da die einzelnen Gebäudeteile verschiedene Besitzer haben, wird das Angebot unterschiedlich ausfallen. Block Fünf wird in eine Jugendherberge umgewandelt, in Block Drei soll ein Jugendsportkomplex Platz finden. Insgesamt 3000 Gästebetten werden in allen Gebäuden untergebracht und sollen bereits ab 2011 Urlauber anlocken.

Allerdings wird diese Entscheidung nicht ganz kritiklos hingenommen. Unter dem Aspekt des Denkmalschutzes spricht nicht viel für die Umwandlung des Denkmals in eine große Hotelanlage, zumal auch die Fassade geändert werden soll. Einige der Zimmer erhalten einen Balkon mit Blick auf das Meer, der jetzige Charakter des Bauwerks bleibt somit nicht erhalten. Darüber hinaus vergällt der Gedanke an die Ideologie, die hinter dem Bau steht, die Freude an dem geplanten Umbau, denn schließlich stehe hinter der Nutzung des Kolosses als Feriendomizil der Gedanke der „Kraft durch Freude”-Bewegung. Vor allem eine geplante Partyzone läuft dem Gedenke zuwider. Zumindest wird das Dokumentationszentrum rund um die Erholungsstätte Prora erhalten. Für die Erhaltung des gesamten Komplexes als reine Denkmallandschaft fehlen das Geld und die Unterstützung, der Umbau und die damit einhergehende Wiederbelebung der trostlosen Straße sollen dem Verfall entgegenwirken.

Die Hoffnung ist, im Koloss von Rügen Andenken und Erholung vereinen zu können.

jetzt kommentieren? 27. November 2008

Sporthotels bieten vielseitige Aktivitäten

Urlaub ist die beste Zeit, um sich körperlich zu betätigen. Zeit und Muße sind vorhanden, lediglich der innere Schweinehund muss überwunden werden. Am besten gelingt dies in geleiteten Kursen, die in der Gruppe veranstaltet werden. Örtliche Vereine und Fitnessstudios bieten vielseitige Kurse an, die oftmals auch Nichtmitgliedern gegen einen Unkostenbeitrag geöffnet werden. Viele Menschen suchen sogar ganz bewusst nach einer Möglichkeit, Sport und Urlaub zu verbinden. Der Aufenthalt in einem Sporthotel ist dafür ideal, denn der Gast kann sich hier rundum verwöhnen lassen und die sportlichen Angebote nutzen. Auch die Küche ist an die Bedürfnisse der Aktiven angepasst- Salat und viel Gemüse mit magerem Fleisch und Fisch bestimmen den Speiseplan.Die deutschen Sporthotels konzentrieren sich zumeist auf eine Sportart, Tennis- und Golfhotels sind sehr beliebt. Hier werden Anfängern die ersten Schritte gezeigt, und Fortgeschrittene können an ihrer Technik arbeiten. Die Gäste können private Trainer für eine intensive Betreuung buchen, die sich dann täglich einige Zeit ausschließlich mit ihnen befassen und auf das anvisierte Ziel hinarbeiten. Im Urlaub bleibt ausreichend Zeit, sich ganz dem geliebten Hobby zu widmen und sich ganz darauf zu konzentrieren.

Daneben gibt es auch Sportclubs, die eine ganze Reihe von Angeboten haben. Hier finden täglich Fitnesskurse statt, zum Beispiel Yoga oder Aerobic, die Gäste können an Laufgruppen teilnehmen oder den hauseigenen Fitnessraum nutzen. Auch hier stehen speziell geschulte Trainer bereit, um Fragen zu klären und helfende Tipps zu geben. Diese Hotels mieten zum Teil auch Tennisplätze an oder schließen Verträge mit

nahe gelegenen Golfplätzen, die dann von den Hotelgästen genutzt werden dürfen.

Alle Sporthotels verfügen inzwischen auch über einen kleinen Spa-Bereich. Zu diesem gehören eine oder mehrere Saunen, ein Solarium und oftmals auch ein Schwimmbecken. Für Massagen und Anwendungen stehen nach vorheriger Buchung Physiotherapeuten zur Verfügung.

Die Angebote der Hotels sollten hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses genau überprüft werden. Die Nutzung Hoteleigener Anlagen sollte kostenfrei sein, auch die Teilnahme an Kursen darf nicht berechnet werden. Dagegen ist es normal, dass Privatstunden bezahlt werden müssen. Auch Massagen gehören in der Regel nicht zum Inklusivangebot.

jetzt kommentieren? 26. November 2008

Wander- und Klettertouren in der Schweiz

Viele Menschen möchten in ihrem Urlaub nicht nur in der Sonne liegen, sondern den Bewegungsdefizit des Jahres nachholen und an ihre eigenen Grenzen stoßen. Wandertouren sind für dieses Vorhaben wunderbar geeignet- umso mehr, wenn die Wege durch schöne Landschaften führen. Die Schweiz ist gerade bei deutschen Wanderfreunden sehr beliebt, denn die Wege sind bestens ausgeschildert und werden regelmäßig gewartet. Die Tagesetappen können ganz individuell geplant und dem eigenen Fitnessstand entsprechend angepasst werden. Viele Touren führen durch malerische Hügel und belasten den Körper nicht übermäßig, sodass die Natur genossen werden kann und auch ein Tagesausflug mit Kindern unternommen werden kann.Daneben gibt es jedoch vor allem Routen für Menschen, die sich gerne ein wenig verausgaben möchten. Diese sind nicht nur länger, sondern beinhalten auch Anstiege und Gefälle, auf denen die gesamte Konzentration gefordert wird. Diese Touren sollten nur Urlauber angehen, deren körperlicher Zustand eine solche Belastung zulässt, in keinem Fall sollte eine Person alleine unterwegs sein. Besser ist, in einer Gruppe zu wandern, denn die Anwesenheit anderer stärkt und motiviert. Wer regelmäßig Pausen einlegt, beugt früher Erschöpfung vor.

Hauptattraktion der Schweizer Westalpen ist jedoch der Panoramaklettersteig Jägihorn. Die Route hat es in sich und gilt auch unter erfahrenen Kletterern als schwierig. Nur Personen in Bestform und überdurchschnittlicher Kondition sollten diesen Klettersteig in Angriff nehmen. Jeder, der diese Klettertour plant, sollte sich bewusst sein, dass es keine Abkürzung oder frühen Abstiege gibt. Nach dem Einstieg muss der komplette Weg zurückgelegt werden. Die Route führt über Pässe und Grate, zum Teil müssen senkrechte Felsen erklommen werden. An den Felsen sind Griffe und Haken montiert, die von den Kletterern genutzt werden können. Ein Helm und festes Schuhwerk sind dringend anzuraten. Darüber hinaus sollten auch an warmen Tagen ein Pullover und lange Hosen im Gepäck sein, denn in den Höhenlagen können immer kleinere Schneefelder vorhanden sein. Ausreichend Trinkwasser und auch eine leichte, nicht belastende Mahlzeit gehören in den Rucksack, damit die Energiereserven aufgefüllt werden können. In der Saison finden regelmäßig geführte Klettertouren statt, die Anfänger oder Alleinreisende in Anspruch nehmen können. Für die Bewältigung der gesamten Strecke sollte ein ganzer Tag veranschlagt werden. Eine abendliche Belohnung mit einem guten Essen und einem Gang in die Sauna oder zumindest einem heißen Bad tut dem Körper nach dieser Anstrengung gut.

Für Personen, die gerne eine richtige Klettertour unternehmen möchten, sich den Panoramaklettersteig Jägihorn nicht zutrauen lohnt ein Ausflug zum Miniklettersteig Saas-Grund. Diese Tour dauert etwa eine Stunde und kann mit einem Abseilerlebnis über 40 Meter beendet werden. Für die Unterhaltung des Steigs ist ein Unkostenbeitrag von 5 Euro pro Person fällig, die jedoch gut investiert sind. Kleiner Nachteil des Steigs ist die Tatsache, dass die Anwesenheit eines Bergführers zwingend notwendig ist.

Weitere Informationen über die Wander- und Klettertouren der Schweiz sind im Internet oder den Schweizer Touristeninformationen erhältlich.

jetzt kommentieren? 24. November 2008

Bei der Buchung von Billigflügen ist weiterhin Vorsicht geboten

Bereits vor einigen Wochen wurde eine neue EU-Verordnung eingeführt, die den Airlines irreführende Lockangebote verbietet. Demnach ist Werbung mit Lockangebote, die kostenfreie oder sehr günstige Flüge innerhalb Europas versprechen, nur dann zulässig, wenn der Kunde wirklich nichts für den Flug zahlen musste. Bislang kamen jedoch zusätzlich zu dem genannten Preis für die vergünstigten Flüge noch eine Bearbeitungspauschale, Flughafengebühren, Treibstoffgebühren und zum Teil sogar Kosten für das Gepäck hinzu. Schnell wurde der Flug dadurch doppelt so teuer wie angepriesen. Verbraucherschützer gingen gegen diese Angebote erfolgreich vor und erreichten die Einführung der neuen Verordnung.Dennoch werben noch immer Fluggesellschaften mit den genannten Billigangeboten. Mit einem Verweis auf das Kleingedruckte wird sichergestellt, dass der Verbraucher auf die zusätzlichen Kosten hingewiesen wird. Meist beziehen sich die Preise auf One Way-Tickets und es werden nur ausgewählte Ziele angeflogen. Darüber hinaus darf nur das Handgepäck kostenfrei mitgeführt werden, der Transport aller anderen Gepäckstücke wird berechnet. Reisende, die das Kleingedruckte trotz des Hinweis-Sternchens hinter dem Angebotspreis nicht lesen, werden bei der Buchung oft von der Höhe der Kosten überrascht. Viele Airlines berechnen zusätzlich eine Gebühr für die Zahlung mit Kreditkarte, auf die ebenfalls nur versteckt aufmerksam gemacht wird. Daher sollte nach wie vor Vorsicht bei der Buchung eines Billigflugs walten. Vor allem die Vorauswahl bestimmter Extras wie einer Reiseversicherung oder eine Platzreservierung schlagen schnell zu Buche. Diese Services werden bei der Buchung im Internet automatisch mitberechnet und müssen vom Kunden aktiv abgewählt werden- in der Regel mittels zu setzender Häkchen.

Auch Kunden, die für die Auswahl des günstigsten Flugtarifs eine Onlinesuchmaschine beauftragen, landen oftmals bei einem Billigangebot, dass sich am Ende als teures Vergnügen entpuppt. Verbraucherschützer bemängeln die schlechte Transparenz der Angebote, denn der Kunde weiß erst am Ende der Buchung, wie hoch die Kosten ausfallen. Bis die neue Verordnung von allen Airlines befolgt wird, gehen sicherlich noch viele Wochen ins Land.

jetzt kommentieren? 20. November 2008

In Finnisch Lappland den Weihnachtsmann treffen

Den Weihnachtsmann gibt es nicht. So zumindest denken ältere Kinder und Erwachsene. Ein Abstecher nach Rovaniemi in Finnisch Lappland belehrt auch Zweifler schnell eines Besseren, denn hier wohnt er, der rotberockte Weihnachtsmann mit dem langen weißen Bart. Vor allem Kinder kommen bei einem Ausflug in diese kalte Gegend voll auf ihre Kosten, denn hier werden Winterträume wahr.Im verschneiten Lappland wartet auf die Besucher ein wahres Weihnachtsparadies in Form des Themenparks „Santa Park”. Kleine und große Weihnachtsliebhaber können hier die Werkstuben des Weihnachtsmanns besichtigen und selber aktiv werden. Hier wird gebacken und gebastelt was das Zeug hält, und auch eine Tour mit dem Hundeschlitten durch die weiße Landschaft gehört zum Programm. Das Highlight für die Kleinen ist jedoch der Besuch beim Weihnachtsmann, bei dem die größten Wünsche für den Heiligen Abend persönlich abgegeben werden können. Festgehalten wird dieser große Moment auf einem Foto, dass später im Souvenirshop abgeholt werden kann. Hier gibt es darüber hinaus auch andere Erinnerungsstücke an den Tag, alle mit weihnachtlichem Bezug.

Die Lage des Santa Park ist verkehrsgünstig direkt am Flughafen, wo die Weihnachtstouristen stilecht von Elfen abgeholt werden. Der Bustransfer zum Eingang des Parks dauert nur wenige Minuten. Die Besucher kommen aus aller Welt, sehr beliebt ist das Ausflugsziel jedoch bei den Briten und den Iren- über 35 000 reisen zwischen Dezember und Januar an. Viele reisen lediglich für einen Nachmittag an, dabei bieten nahe gelegene Hotels auch für längere Aufenthalte kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten. Vor allem für Skifahrer oder Erholungssuchende lohnt ein Kurzurlaub in diesem ruhigen Fleckchen Erde.

Der Ausflug zum Weihnachtsmann ist kein günstiges Vergnügen. Zusätzlich zu dem Flug nach Finnland kommen auf eine vierköpfige Familie rund 100 Euro Eintrittskosten zu, darüber hinaus werden Getränke und essbare Köstlichkeiten ebenfalls berechnet. Dazu kommt sie Schwierigkeit, einen passenden Flug zu finden. Zwar wird Rovaniemi von mehreren deutschen Flughäfen angeflogen, jedoch zumeist nur einmal am Tag. In vielen Fällen landet der Flieger nachmittags, so dass für einen Ausflug in den Santa Park nur wenig Zeit übrig bleibt. Da der Flug mehrere Stunden dauert, ist es ratsam, den Besuch beim Weihnachtsmann über mehrere Tage auszudehnen und ihn richtig zu genießen.

jetzt kommentieren? 18. November 2008

Mitfahrzentrale als Alternative zu Bus und Bahn

Wer Freunde oder Verwandte hat, die in einer anderen Stadt leben, weiß sicherlich wie schwierig sich ein spontaner Besuch manchmal gestaltet. Wer auf die Bahn angewiesen ist, muss frühzeitig buchen um einen Sitzplatz zu erhalten und die Reise zu einem tragbaren Preis umsetzen zu können. Die Anbindung an die innerdeutschen Flughäfen lässt zum Teil zu wünschen übrig, außerdem sind auch Flugtickets meist sehr teuer. Deshalb greifen die meisten Personen auf den eigenen PKW zurück, sofern sie einen haben. Oftmals rechnet sich der verbrauchte Sprit trotz der hohen Preise noch gegen die Kosten für ein Bahn- oder Flugticket. Dies gilt vor allem dann, wenn mehr als eine Person mit dem Auto unterwegs sind. Dieser Gedanke hat vor vielen Jahren die Mitfahrzentrale ins Leben gerufen, die es nun in jeder großen deutschen Stadt gibt. Hier können alle, die einmal oder regelmäßig eine bestimmte Stadt ansteuern eine Nachricht hinterlassen. Auf dieser steht, für welche Uhrzeit die Abfahrt geplant ist und wie viele Mitfahrer gesucht werden. Viele Menschen nehmen inzwischen den Dienst der Mitfahrzentrale wahr, denn sie verschafft sehr günstige Mitfahrgelegenheiten. Obwohl einst vorwiegend auf Studenten und junge Menschen ausgerichtet, haben vermehrt auch Berufspendler die Vorzüge erkannt.In der Regel müssen Mitfahrer über ihren individuellen Anteil am verfahrenen Treibstoff auch eine kleine Gebühr für die Vermittlung entrichten, damit die Mitfahrzentrale bestehen bleiben kann. Vor der Vermittlung müssen sowohl Anbieter als auch potentielle Mitfahrer ihre Kontaktdaten hinterlassen, schließlich soll für eine gewisse Sicherheit gesorgt werden wenn fremde Menschen aufeinander treffen. Dazu ist der Personalausweis nötig, damit die Identität bewiesen werden kann. Wenn die Mitfahrzentrale schließlich einen passenden Mitfahrer ermitteln konnte, wird der Fahrer informiert und die Rufnummer weitergegeben. Die weitere Planung obliegt dann diesen beiden Personen, jedoch sollte die Mitfahrzentrale über den Treffpunkt und die Abfahrtszeit informiert werden.

Die Dienste der Mitfahrzentrale sind inzwischen auch im Internet nutzbar, auch hier ist eine Registrierung notwendig. Das Angebot umfasst nicht mehr nur Fahrten innerhalb Deutschlands, sondern auch Reisen ins benachbarte Ausland. 

jetzt kommentieren? 18. November 2008

Telefonieren im Urlaub

Viele Menschen nehmen ihr Mobiltelefon mit auf Reisen, um auch im Urlaub erreichbar zu bleiben. Trotz langsam fallender Gebühren kann sich das Telefon aber schnell zu einer Kostenfalle entwickeln, wenn im Ausland zuviel telefoniert wird. Bei Grenzübertritt wählt sich das Handy automatisch in eines der jetzt verfügbaren Netze ein. Bei einem Gespräch zahlt er jedoch nicht nur die Inlandspreise des genutzten Anbieters, sondern rund 25 Prozent Aufschlag zusätzlich für die Fremdnutzung des Netzes. Diese Roaming-Gebühr beträgt bis zu 66 Eurocent pro Gesprächsminute. Bei Anrufen aus dem deutschen Ausland zahlt der Anrufer lediglich die Gebühren bis zur Grenze, also ein Inlandsgespräch. Für die Kosten ab der Grenze kommt der Angerufene auf, hier besteht der wesentliche Unterschied zum Festnetztelefon, bei dem stets der Anrufer zahlt. Dieser Umstand sollte auf jeden Fall bedacht werden, denn dies gilt auch dann, wenn das Telefon kurzzeitig nicht erreichbar oder ausgeschaltet ist. Spricht der Anrufer auf die Mailbox, fallen auch hierfür Gebühren an, für den Abruf der entgangenen Nachricht zahlt der Kunde ebenfalls.Wer einige Punkte beachtet, kann jedoch deutlich sparen ohne komplett auf das Telefon verzichten zu müssen. Wer das Handy nur mit hat, um im Notfall erreichbar zu sein, sollte das Telefon über den Tag ausschalten und seine Verwandten und Bekannten darüber informieren, dass sie nötigenfalls eine Textnachricht schicken. Kurznachrichten sind auch im Ausland vergleichsweise günstig und eignen sich somit für den Kontakt sehr gut. Wer öfter in dasselbe Land fährt oder es für einen längeren Zeitraum besucht, kann sich im Urlaubsland eine passende Prepaid-Karte holen und das Guthaben abtelefonieren. Darüber ist eine genaue Kostenkontrolle möglich, außerdem fallen dann nur die Gebühren des Landes an. Für längere Gespräche mit der Heimat sollte ein Festnetzanschluss bevorzugt werden. Hotels stellen in der Regel Telefone zur Verfügung, die auch vom Ausland angewählt werden können.

Über die beliebten Reisemonate bieten die deutschen Mobilfunkanbieter spezielle Tarife an, die auch für eine kurze Laufzeit in Anspruch genommen werden können. Diese ermöglichen zum Teil sogar das Telefonieren im Ausland zu innerdeutschen Preisen, jedoch fällt eine zusätzliche Grundgebühr an.

jetzt kommentieren? 14. November 2008

Reisen wie James Bond

In diesen Tagen läuft der neue James Bond-Film „Ein Quantum Trost” in den deutschen Kinos an und wird sicherlich einer der bestbesuchten Filme diesen Jahres sein. James Bond erfreut sich einer großen Anhängerschaft- Frauen mögen ihn aufgrund der richtigen Mischung aus Charmeur, Weltenbummler und echtem, mutigem Mann, die Herren dagegen bewundern ihn für seine Coolness und vor allem für seine Autos und Frauen. Nunmehr haben auch Reiseveranstalter entdeckt, dass 007 ein wirksamer Aufhänger für Urlaubangebote ist.
Am Gardasee in Italien zum Beispiel können Bond-Fans einige der Filmszenen nachstellen. Der Reiseveranstalter itravel.de hat eine viertägige Rundreise im Angebot, bei der die einschlägigen Drehorte besucht werden. Inklusive im Arrangement enthalten sind eine Fahrt im Bond-Auto Aston Martin entlang des Gardasees, ein gerührter Martini an der bekannten Hotelbar im „Byblos Art Hotel” und das Highlight eines Ausflugs mit dem Motorboot auf dem See.
Für anspruchsvolle Reisende gibt es außerdem einen Action-Urlaub auf den Malediven im „W Retreat & Spa Resort”. Vor der einmalig schönen Kulisse der Insel kommen hier vor allem Personen auf die Kosten, die gerne neue Dinge ausprobieren. Wer möchte kann sich hier mit einem Speed Boat auf dem Meer tummeln und mit bis zu 20 km/h über die glatte Wasseroberfläche fegen oder eine nächtliche Schnorcheltour unternehmen. Daneben stehen Kitesurfing und Gleitschirmfliegen auf dem Programm. Zwar buchen überwiegend Männer diesen Action-Trip, jedoch sind auch Frauen gerne gesehen.
Neben den genannten Urlauben gibt es zudem Angebote in London und Dubai, hier steht jedoch in erster Linie das gediegene Ambiente der Filme im Vordergrund, weniger der Wandel auf den Spuren des Agenten.
Alle James Bond-Urlaube sind sehr kostenintensiv, bereits ein Wochenendtrip nach London kostet über 500 Euro pro Person inklusive Übernachtung und Verpflegung. Günstiger ist in jedem Fall ein Kinobesuch mit einem anschließenden Martini in einer nahe gelegenen Bar.

jetzt kommentieren? 12. November 2008

Marokko

Marokko liegt im Nordwesten Afrikas und gewann in den letzten Jahren zunehmend an touristischem Zulauf. Die nördliche Küste des Landes liegt am Mittelmeer, die westliche am Atlantischen Ozean. Das Land wird durch einen Teil des Atlasgebirges durchzogen.

Durch die noch recht moderaten Klimaverhältnisse im Norden wird das Land auch im Hochsommer gerne bereist, jedoch sollte beachtet werden, dass die südlichen Gebiete bereits stark durch das saharische Klima beeinflusst werden. In Marrakesch können die Temperaturen im August bis zu 50°C erreichen. Vor allem Reisende mit Kindern sollten diese Tatsache bei der Reiseplanung beachten und besser auf die kühleren Monate ausweichen oder einen Aufenthaltsort an der Nordküste wählen. Hier besticht die Natur auch durch eine reiche Pflanzenvielfalt, während südlich des Atlasgebirges eher karge Steppe vorherrscht.

Wer einen Urlaub in Marokko plant, wird vorwiegend die Erholung am Strand suchen und den Aufenthalt in einem schönen Hotel genießen wollen. Ausflüge in die großen Städte des Landes lohnen sich jedoch allemal. Vor allem Marrakesch ist ein beliebtes Touristenzentrum. Die Stadt ist bekannt als die „Perle des Südens”, nicht zuletzt aufgrund der vielfältigen Architektur der Stadt. Die Altstadt Marrakeschs und die Agdal- und Manaragärten gehören seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Agdal-Gärten wurden im 13. Jahrhundert angelegt und erstrecken sich heute über mehrere Kilometer im Süden des Palastes Dar El Mekhzen. Die ältesten Bäume stammen aus dem 12. Jahrhundert und werden aus verschiedenen kleinen Seen gewässert, deren Wasser aus dem Gebirge stammt.

Die Menaragärten liegen außerhalb der Stadt und bestehen zum größten Teil aus Olivenbäumen. Ein Besuch dieser Gärten sollte besser unter der Woche unternommen werden, da sie am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel sind.

Daneben lockt der zentrale Platz Marrakeschs. Vor allem in den Abendstunden versprüht der Platz der Gehenkten seinen typischen Charme, denn hier versammeln sich Gaukler und Künstler zu einem bunten Treiben. Außerdem werden an Ständen die verschiedenen regionalen Köstlichkeiten feilgeboten. Der Platz wurde 2001 von der UNESCO in die Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen.

Wer offenen Auges durch die Stadt geht, wird Unmengen wunderbare Gebäude und Plätze finden, die das Bild der Stadt und auch des Landes geprägt haben.

jetzt kommentieren? 11. November 2008

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