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Navigationssysteme ersetzen Landkarten

Immer mehr Menschen nutzen die vielen Vorteile eines Navigationssystems, wenn sie mit dem Auto ein unbekanntes Ziel ansteuern. Die kleinen Geräte gibt es von vielen verschiedenen Herstellern und können in jedem PKW angebracht werden. Die Software der Navigationssysteme enthält Landkarten und Stadtpläne. Bei günstigen Geräten beschränken sich die Karten auf Deutschland, teure Systeme dagegen enthalten oft auch Karten aus den benachbarten Ländern.

 

Anhand von Satelliten bestimmt das Navigationssystem den aktuellen Standort. Über die Eingabemaske kann dann das Ziel eingegeben werden und das Gerät zeigt die beste Strecke auf. Eine weibliche Stimme sagt Richtungsänderungen während der Fahrt an, so dass es nicht nötig ist, das Gerät selbst im Auge zu haben. Oft weist das Navigationssystem auch auf Staus und Baustellen hin und bietet passende Umleitungen an. Wenn sich der Fahrer verfährt, berechnet das Gerät die Route automatisch neu und leitet den Fahrer entsprechend um. Auf diese Weise ist ein solches Gerät ein sehr nützlicher Helfer auf einer längeren Fahrt, vor allem innerhalb einer unbekannten Stadt. Die neuen Systeme berücksichtigen inzwischen auch Sackgassen und Einbahnstraßen, so dass die berechnete Route den Fahrer ohne böse Überraschungen an das Ziel bringt.

 

Wie jedes technische Gerät bergen auch Navigationssysteme Tücken. Vor allem die Bedienung ist nicht immer einfach. Manche Systeme verlangen für die Berechnung einer Strecke die Postleitzahl des Zielortes. Vor allem in größeren Städten kommt es jedoch vor, dass einzelne Straßen in zwei Postleitzahlenbezirken liegen. Hier verweigern viele Geräte die Streckenberechnung. Außerdem werden Änderungen an Stadtplänen nicht automatisch in die Software integriert, dafür muss je nach Gerät ein Internetupdate vorgenommen oder eine komplett neue Software gekauft werden.

 

Navigationssysteme werden vor allem von Berufsfahrern verwendet. Leihwagen und Flottenfahrzeuge sind nahezu komplett mit einem solchen System ausgestattet. Dadurch entfällt für die Fahrer das aufwendige Suchen nach der kürzesten Strecke in Landkarten. Auch junge Menschen, die privat viel unterwegs sind, setzen zunehmend auf die praktischen Helfer im Straßenverkehr. Größter Nachteil der Navigationssysteme ist die Tatsache, dass die Nutzer wenig Vorstellung davon entwickeln, in welchem Teil Deutschlands der Zielort liegt. Die Nutzung von Landkarten brachte auch eine geographische Bildung mit sich, die mit den Navigationssystemen entfällt. Die Vorteile der Geräte wiegen diesen Nachteil jedoch deutlich auf.

 

Navigationssysteme sind in vielen verschiedenen Preisklassen erhältlich. Für Personen, die dieses System nur selten nutzen, lohnt die Installation eines entsprechenden Programms auf das Mobiltelefon. Einzelne Streckenbeschreibungen können dann online abgerufen und über das Handy genutzt werden. Da lediglich für die Streckenbeschreibung Kosten anfallen, ist dies eine preisgünstige Alternative für Wenignutzer.

jetzt kommentieren? 25. April 2009

Die lange Auszeit- ein Sabbatjahr

Der jährliche Urlaub ist immer viel zu schnell vorbei. Sobald die eigentliche Entspannung einsetzt, rückt der Rückreisetag bereits wieder an. Nur wenige Menschen haben die Möglichkeit, mehr als zwei Wochen am Stück zu verreisen, denn es stehen weder genug Zeit noch genug Geld zur Verfügung. Um sich einmal richtig zu erholen und dem Alltag den Rücken zu kehren, nutzen manche Menschen daher das Sabbatjahr, das auch als Sabbatical bekannt ist.

 

Ein Sabbatjahr bedeutet einen langen Ausstieg aus dem beruflichen Alltag oder zumindest die Reduzierung auf eine Teilzeitarbeit. In der Regel nutzen vor allem Beamte und Professoren diese Freistellung, um sich fortzubilden oder auch lange Reisen zu unternehmen. Wie der finanzielle Aspekt während des Sabbatjahrs geregelt ist, kann der Einzelne selber mitbestimmen. Möglich sind der Abbau von Überstunden, der Verzicht auf Lohn oder verschiedenen Auszahlungsmodelle. So kann über mehrere Monate auf einen Teil des Gehalts verzichtet werden, der dann während des Sabbatjahrs ausbezahlt wird.

 

Das Sabbatjahr muss nicht unbedingt ein ganzes Jahr dauern, auch ein halbes Jahr oder einige Wochen können frei genommen werden. Gerade Menschen, die sich im Beruf über- oder dauerhaft unterfordert fühlen, gerne einen Neuanfang wagen möchten oder einfach Abstand zu ihrem Alltag einlegen müssen, finden in einem Sabbatjahr eine wunderbare Möglichkeit dazu. Wer wirklich über eine lange Zeit reisen möchte, sollte seine Wohnung vielleicht untervermieten, damit die laufenden Kosten gedeckt sind und das Gehalt allein für die Reisen genutzt werden kann. Oftmals ergeben sich in der Zeit der absoluten Ruhe ganz neue Gedanken, vielleicht bieten sich neue Wege oder die Kraft für eine Umorientierung wird endlich gefunden. Wer sich den Rückweg in sein altes Leben bewahren möchte, sollte jedoch nicht alle Brücken abbrechen, denn es ist oft schwierig, nach der Auszeit wieder Fuß zu fassen. Der Arbeitgeber muss in jedem Fall lange im Voraus über die Planung informiert werden, damit er für den nötigen Ersatz sorgen kann. Manche Arbeitgeber unterstützen den Wunsch ihrer Angestellten sogar, denn daraus entwickeln sich oft neue Ideen und auch die Motivation für den weiteren Werdegang.

jetzt kommentieren? 24. März 2009

Skiurlaub mit Kindern

Skiurlaub ist wohl der beliebteste Winterurlaub der Deutschen. Singles und Familien genießen die sportliche Auszeit vom Alltag gleichermaßen und steuern oft jedes Jahr einen der bekannten Skisportorte an. Die Mischung aus Erholung im Hotel mit gutem Essen, der täglichen Bewegung und dem abendlichen Après- Ski macht den Skiurlaub zu einem der Höhepunkte im Jahr.

 

Familien mit Kindern stehen jedoch vor besonderen Herausforderungen, vor allem dann, wenn die Kinder noch recht klein sind. Mit Kleinkindern sollte besser auf eine Skiurlaub verzichtet werden, bis sie alt genug sind um aktiv daran teilzuhaben.

Sofern die Kinder im passenden Alter sind, können sie selber Skifahren lernen. Passende Kurse finden in den einschlägigen Skisportorten regelmäßig statt, jedoch ist meist eine Voranmeldung nötig. Die passende Ausrüstung für das Kind kann oftmals ebenfalls vor Ort geliehen werden. In einem Kurs sind die Kinder gut aufgehoben und können mit Gleichaltrigen die ersten Kurven fahren. Die Betreuer sind entsprechend ausgebildet, meist werden die Kindergruppen von mehr als einer Person geleitet, so dass die Kinder zu jedem Zeitpunkt überwacht sind. Die freie Zeit können die Eltern ebenfalls nutzen, um die Pisten unsicher zu machen. Sofern die Kinder Interesse am Skifahren zeigen und auch im nächsten Jahr wieder begeistert loslegen, können bald die ersten gemeinsamen Abfahrten gefahren werden.

 

Jungen Kindern ist ein ganzer Tag im Schnee und in der Kälte nicht zuzumuten. Entsprechend müssen auch die Eltern auf die eine oder andere Abfahrt verzichten.

Die Eltern sollten entsprechend auf ausreichend Abwechslung im Urlaub achten, vor allem dann, wenn er längere Zeit dauert. Ein ausgewogenes Programm aus Sport und Erholung tut allen Familienmitgliedern gut, und auch in den Wintersportgebieten gibt es viele Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten, den Urlaub zu gestalten. Ein gemeinsamer Ausflug und Schwimmbad oder ein Nachmittag im Kino runden den Urlaub ab. Wer dazu noch darauf achtet, in einem kinderfreundlichen Hotel abzusteigen oder eine Ferienwohnung anzumieten, die ausreichend Bewegungsfreiheit bietet, kann sich auf einen entspannten und stressfreien Urlaub freuen.

jetzt kommentieren? 22. Februar 2009

Reisen zu den Feiertagen

Zu Beginn und am Ende der Sommerferien sowie um die Weihnachtsfeiertage sind die deutschen Straßen regelmäßig überlastet. Auf den Autobahnen staut es sich und die Park- und Rastplätze quellen über vor pausierenden Reisenden. Vor allem wenn die Wetterlage schlecht ist und es zu Schnee und Glätte kommt, muss auch für eine kurze Fahrt viel Zeit eingeplant werden. Glücklich ist da, wer seine Lieben ganz in der Nähe hat und keine Anreise in Kauf nehmen muss, um über die Feiertage bei ihnen sein zu können.

 

Menschen, deren Angehörige jedoch weit entfernt leben, sehen sich jedes Jahr wieder mit dem Stress konfrontiert. Die Anreise mit dem eigenen PKW fördert den Stress vor den Feiertagen zusätzlich und nimmt oftmals die Vorfreude auf die besinnliche Zeit. Dabei kann bei einer guten Planung auch die Reise entspannt angegangen werden.

 

Wer deutlich im Voraus planen und Urlaub nehmen kann, sollte sich nach einer Alternative zum Auto umsehen. Die Bahn bietet für Frühbucher günstige Tickets für die Feiertage an. Da es sich in der Regel um ein begrenztes Kontingent handelt, sind diese allerdings schnell vergriffen. Deshalb lohnt sich das Buchen eines Bahntickets nur dann, wenn bereits im Sommer feststeht, an welchen Tagen gereist werden soll. Auch kurz vor den Feiertagen sind meist noch Tickets buchbar, dann jedoch zu den regulären Preisen. Finanziell lohnt sich die Reise mit der Bahn dann nur für Einzelpersonen.

Die größeren deutschen Städte sind in der Regel auch mit dem Flugzeug erreichbar. Vor allem die sogenannten Billigflieger bieten sehr günstige Flüge unter der Woche an. Wer nicht gerade an Heiligabend oder den beiden folgenden Feiertagen fliegen möchte und zudem hinsichtlich der Uhrzeit flexibel ist, hat gute Chancen auf ein Ticket zu moderaten Preisen. Dazu spart der Flug auch einiges an Zeit. Der negative Aspekt am Transportmittel Flugzeug ist die begrenzte Möglichkeit, Päckchen und Pakete zu transportieren. Vor allem für sperrige Objekte müssen zusätzliche Kosten eingeplant werden. Daher sollten die Geschenke im Idealfall im Reisegepäck Platz finden oder vorab mit der Post verschickt werden.

 

Gleich ob Bahn oder Flugzeug- beide Möglichkeiten bieten ein entspanntes Reisen ohne Stau und volle Autobahnen. So kann auch die Anreise zur Entspannung genutzt werden, zum Beispiel mit einem guten Buch oder schöner Musik.

jetzt kommentieren? 15. Februar 2009

Herzlich willkommen auf reise-reportagen.de!

Entdecken Sie die Welt gerne auf eigene Faust? Genießen Sie es, in fremde Kulturen einzutauchen und Neues kennen zu lernen? Dann finden Sie auf diesen Seiten viele interessante Reiseziele, die einen Weltenbummler verzaubern. Täglich aktuell informiert reise-reportagen.de über traumhafte Urlaubsparadiese, Kreuzfahrt und Kreuzfahrten, Städtereisen und ungewöhnliche Ausflüge.

Vielleicht suchen Sie gerade aktiv nach dem nächsten Urlaubsziel oder möchten sich nur allgemein informieren, welche Reisen sich lohnen? Dann bietet reise-reportagen.de Ihnen die Möglichkeit, sich umfassend über verschiedene Länder in Kenntnis zu setzen, denn es werden Sehenswürdigkeiten aus aller Welt vorgestellt. Auch verschiedene Reiseformen kommen zur Sprache und schaffen neue Anreize für den nächsten Urlaub. Ob ein Aktivurlaub zu Fuß, Entspannen in einer Wellnessoase oder doch ein Abenteuer auf hoher See- tauchen Sie ein in die vielfältigen Möglichkeiten und lassen Sie sich inspirieren!

Es werden alle Themen rund um das Reisen aufgegriffen und Neuigkeiten aus dem riesigen Reisesektor vorgestellt. Hier können Sie sich ausführlich über Reisen informieren und finden alle aktuellen Meldungen. Durch die übersichtliche Navigationsleiste können die verschiedenen Themen direkt angewählt werden, so erhalten Sie ohne langes Suchen die von Ihnen gewünschte Auskunft. Die Reiseziele sind dem entsprechenden Land zugeordnet, allgemeine Tipps sind unter dem gleichnamigen Applet abgelegt, unter „Wissenswertes“ finden Sie Hintergrundinformationen zum Thema Reisen. Auf der Hauptseite sind alle Artikel zeitlich geordnet verfügbar und laden zum Stöbern ein.

Das Portal wächst stetig weiter, täglich kommen neue spannende und aufschlussreiche Artikel hinzu. Reise-reportagen.de versteht sich als ein umfassendes Kompendium rund um die schönste Zeit des Jahres. Wir bemühen uns, nicht nur ein Bild der bekannten Urlaubsorte zu entwerfen, sondern auch Geheimtipps zu präsentieren. Dabei sollen nicht nur Reisende, die ein Ziel das erste Mal ansteuern, Hinweise auf attraktive Ausflugziele erhalten, es soll auch von Attraktionen berichtet werden, die meist nur die Einheimischen kennen. Daneben werden auch wichtige Hinweise zu dem Urlaubsland und der Anreise gegeben und auch die Kulinarischen Seiten werden berücksichtigt.

Neben weit entfernten Zielen gilt die Aufmerksamkeit verstärkt auch unserer schönen deutschen Heimat, deren vielfältige Angebote oftmals wenig Beachtung finden. Hier wird nicht nur auf Urlaubsziele eingegangen, denn viele Touristenmagnete lohnen für einen Tages- oder Wochenendausflug.

Wir bieten Ihnen auf reise-reportagen.de sowohl erste Einblicke in eine lohnende Reise als auch spezielle Informationen. Gerne möchten wir auch Ihre Eindrücke und Gedanken kennen lernen- hinterlassen Sie uns doch einfach einen konstruktiven Kommentar zu den Artikeln! Mit Hilfe Ihrer Anregungen können wir das umfassende Angebot von reise-reportagen.de noch zielgerichteter ausbauen.

Lassen Sie ihre Gedanken zu den hier vorgestellten Zielen schweifen und genießen Sie die entstehenden Bilder. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim lesen und träumen und sind sicher, dass reise-reportagen.de Ihnen bei der Wahl des nächsten Urlaubsziels und der Planung der Reise behilflich sein wird.

jetzt kommentieren? 22. Januar 2009

Sitten und Gebräuche der Völker

Jedes Land hat seine Sitten und Gebräuche. So ist es auch bei dem, was die einzelnen Völker dieser Erde essen. Manchmal können wir nur einfach nicht nachvollziehen, welche Tiere andere Völker essen. So wird bei uns in Deutschland das Meerschweinchen als Haustier gehalten und in Peru oder Bolivien ist gebratenes Meerschweinchen ein typisch südamerikanisches Essen.Anders ist es dann mit den rindern. Bei uns dient das Rind als Nahrungsmittel und wird auch so gehalten. Eher selten wird man jemanden in Deutschland finden, der sich ein Rind einfach so als Haustier hält. Doch in Indien wäre es undenkbar ein Rind zu essen, denn die Kuh ist in Indien heilig. Sie wird dort verehrt. Dies kommt uns dann ein wenig komisch vor.

Auch existiert das Gerücht, dass man in China Hunde und Katzen isst. Dies ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn es ist dort nicht so, dass die Köche auf die Straße gehen und sich dann einfach mal einen Hund holen und diesen kochen. Es gibt extra Hunde, die nur für diesen Zweck gehalten und gezüchtet werden. Ähnlich wie bei uns die Hühner oder Schweinehaltung.

Damit man in einem Urlaub keine bösen Überraschungen erlebt, sollte man sich bereits im Vorfeld der Reise über die Sitten und Gebräuche der Länder informieren. Dies kann man am besten machen, indem man sich einen entsprechenden Reiseführer über das Land zulegt. In einem Reiseführer stehen nicht nur wichtige und interessante Sehenswürdigkeiten beschrieben, sondern man findet dort auch allgemeine Informationen über das Land und seine Leute. Wenn man sich einen richtig guten Reiseführer kauft, dann wird man auch ein kleines Wörterbuch finden. So kann man dann wenigstens die wichtigsten Sätze und Wörter als Tourist in der Landessprache sagen und so kommunizieren. Ein solches Verhalten zeigt immer, dass man Interesse an dem Land und seiner Sprache hat. Wenn man den Menschen nämlich freundlich und offen begegnet, dann ist die Chance sehr hoch freundlich aufgenommen zu werden. Dadurch kann sich der Eindruck über das Land positiv festigen.

jetzt kommentieren? 13. Januar 2009

Botschaften können schnelle Hilfe leisten

Manche Situationen im Urlaub erfordern unterstützende Hilfe. Vor allem wenn wichtige Dokumente geklaut werden oder ein plötzlicher Krankheitsfall eintritt, kommen viele Touristen nicht alleine zurecht. Botschaften können da die richtige Anlaufstelle sein.Deutsche Botschaften gibt es in über 200 Ländern, sie sind Ansprechpartner für Touristen und in dem Land lebende Deutsche. Dabei helfen die Botschaften jedoch keineswegs bei allen Problemen. Für Ersatztickets kann nur die Airline oder der Reiseveranstalter sorgen. Auch beim Verlust von Kreditkarten oder Barschecks haben Botschaften keinen Handlungsspielraum. Jedoch können die Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummern helfen und bei Verständigungsproblemen auch Dolmetscher benennen.

Die Aushändigung von Ersatzdokumenten für die Rückreise dagegen fällt in die Obliegenheit von Botschaften oder Konsulaten. Zuerst muss der Verlust jedoch bei der örtlichen Polizei dokumentiert werden. Die Ersatzdokumente, durch die eine Rückreise nach Deutschland möglich wird, gelten nur für drei Tage. Der erste Weg nach der Rückkehr sollte demnach ins Amt führen um für dauerhaften Ersatz zu sorgen.

Die Botschaft handelt auch in Fällen von Gewalt oder höheren Einflüssen. Sobald eine Evakuierung notwendig ist, leitet sie alle notwendigen Schritte ein. Für Flüge und Unterkünfte müssen die Betroffenen nicht selber sorgen.

Darüber hinaus bietet die Botschaft auch dann Hilfe an, wenn Deutsche im Ausland straffällig werden. Sie vermittelt einen guten Rechtsbeistand und sorgt für die Inkenntnissetzung der Angehörigen im Heimatland.

Wer die Botschaft aufsucht, sollte jedoch keine Wunder erwarten. Die Prämisse ist in jedem Fall die Hilfe zur Selbsthilfe, in den meisten Fällen, wie eben verlorenen Unterlagen, muss der Tourist alle Gänge selber erledigen. Auch finanzielle Engpässe überbrückt die Botschaft nur in ganz seltenen Fällen. Dieses Überbrückungsgeld wird dann gewährt, wenn der Urlauber nicht an sein eigenes Geld herankommt und auch keine Möglichkeit hat, welches zu leihen. Das Geld muss in voller Höhe bis zu einem festgelegten Zeitpunkt zurückgezahlt werden.

jetzt kommentieren? 30. Dezember 2008

Auf Reisen sollte Vorsicht bei der Wahl der Lebensmittel geboten sein

Der Zeitpunkt des Kofferpackens wird jedes Jahr wieder herbeigesehnt, der Start in den Urlaub ist oftmals das Highlight in den langen Wochen des Berufsalltags. Die Reiseziele werden immer exotischer und liegen immer weiter vom vertrauten Heim entfernt, denn mit dem Flugzeug rücken auch entfernte Plätze näher. Endlich angekommen möchte man sich voller Elan in die geplanten Unternehmungen stürzen, manchmal jedoch machen Lebensmittelunverträglichkeiten einen Strich durch die Rechnung.Nicht selten erkranken Touristen an Reisekrankheiten, meist ist der Magen-Darm-Trakt betroffen, der aufgrund der Umstellung von Essen und Klima rebelliert. Hervorgerufen werden die Beschwerden in vielen Fällen von verunreinigtem Wasser, gerade in südlichen Ländern oder in Afrika und Asien enthält das kostbare Nass Bakterien, die zwar die Einheimischen problemlos vertragen, jedoch bei Touristen Erkrankungen hervorrufen. Bauchschmerzen, Durchfall, Fieber und allgemeine Abgeschlagenheit können die Folge sein und den Urlauber einige Tage an das Hotelzimmer fesseln. Daher ist bei Reisen Vorsicht geboten. Wasser ist der Hauptüberträger der krank machenden Bakterien, deshalb sollte grundsätzlich nur Wasser aus verschlossenen Flaschen getrunken werden. In vielen Ländern ist das Leitungswasser so stark belastet, dass auch für das Zähneputzen abgefülltes Wasser empfohlen wird. Wer nicht in einem Hotel wohnt sondern eine Ferienwohnung gemietet hat und selber kocht, sollte auch zum Waschen des Obstes und Gemüses auf den Wasserhahn verzichten. Kochen macht dagegen die meisten Erreger unschädlich, so dass Kaffee, Tee und gekochte Speisen uneingeschränkt genossen werden können.

Außerdem sollten Fisch und Fleisch nur gut durchgebraten verzehrt werden, um einer Vergiftung vorzubeugen. Auch Milchprodukte und Käse können mit Keimen belastet sein, hier sollten frische Produkte ebenfalls gemieden werden.

Wenn trotz aller Vorsicht Beschwerden auftreten sollten ein paar Tage Ruhe eingelegt werden. Sonne und anstrengende Spaziergänge strapazieren den Körper und rauben die nötige Energie für die Erholung. Viel trinken, ausreichend Schlaf und leichtes bekömmliches Essen stellen die Kräfte schnell wieder her. Bei Durchfall helfen Präparate aus der Apotheke oder Kohletabletten. Bleibt das Unwohlsein länger als einige Tage oder wird von schlimmen Krämpfen und Fieber begleitet, sollte ein Arzt konsultiert werden.

jetzt kommentieren? 02. Dezember 2008

Telefonieren im Urlaub

Viele Menschen nehmen ihr Mobiltelefon mit auf Reisen, um auch im Urlaub erreichbar zu bleiben. Trotz langsam fallender Gebühren kann sich das Telefon aber schnell zu einer Kostenfalle entwickeln, wenn im Ausland zuviel telefoniert wird. Bei Grenzübertritt wählt sich das Handy automatisch in eines der jetzt verfügbaren Netze ein. Bei einem Gespräch zahlt er jedoch nicht nur die Inlandspreise des genutzten Anbieters, sondern rund 25 Prozent Aufschlag zusätzlich für die Fremdnutzung des Netzes. Diese Roaming-Gebühr beträgt bis zu 66 Eurocent pro Gesprächsminute. Bei Anrufen aus dem deutschen Ausland zahlt der Anrufer lediglich die Gebühren bis zur Grenze, also ein Inlandsgespräch. Für die Kosten ab der Grenze kommt der Angerufene auf, hier besteht der wesentliche Unterschied zum Festnetztelefon, bei dem stets der Anrufer zahlt. Dieser Umstand sollte auf jeden Fall bedacht werden, denn dies gilt auch dann, wenn das Telefon kurzzeitig nicht erreichbar oder ausgeschaltet ist. Spricht der Anrufer auf die Mailbox, fallen auch hierfür Gebühren an, für den Abruf der entgangenen Nachricht zahlt der Kunde ebenfalls.Wer einige Punkte beachtet, kann jedoch deutlich sparen ohne komplett auf das Telefon verzichten zu müssen. Wer das Handy nur mit hat, um im Notfall erreichbar zu sein, sollte das Telefon über den Tag ausschalten und seine Verwandten und Bekannten darüber informieren, dass sie nötigenfalls eine Textnachricht schicken. Kurznachrichten sind auch im Ausland vergleichsweise günstig und eignen sich somit für den Kontakt sehr gut. Wer öfter in dasselbe Land fährt oder es für einen längeren Zeitraum besucht, kann sich im Urlaubsland eine passende Prepaid-Karte holen und das Guthaben abtelefonieren. Darüber ist eine genaue Kostenkontrolle möglich, außerdem fallen dann nur die Gebühren des Landes an. Für längere Gespräche mit der Heimat sollte ein Festnetzanschluss bevorzugt werden. Hotels stellen in der Regel Telefone zur Verfügung, die auch vom Ausland angewählt werden können.

Über die beliebten Reisemonate bieten die deutschen Mobilfunkanbieter spezielle Tarife an, die auch für eine kurze Laufzeit in Anspruch genommen werden können. Diese ermöglichen zum Teil sogar das Telefonieren im Ausland zu innerdeutschen Preisen, jedoch fällt eine zusätzliche Grundgebühr an.

jetzt kommentieren? 14. November 2008

Friedhöfe als Touristenmagnet

Auf Reisen werden nicht selten Dinge attraktiv, die zu Hause wenig beachtet werden. So essen Touristen in Spanien am Strand gerne Melone und Kokosnuss, im heimischen Supermarkt erhalten diese Früchte dagegen keine Aufmerksamkeit. Ähnlich verhält es sich mit Ausflugszielen im Urlaub.Große Anziehungskraft auf Reisende üben die letzten Ruhestätten bekannter Persönlichkeiten aus, die Friedhöfe werden nicht selten von Touristen hochgradig frequentiert. So zum Beispiel der bekannte Pariser Friedhof Cimetière du Père Lachaise, auf dem eine Vielzahl bekannter Personen liegt. Unter anderem können hier die Gräber von Edith Piaf, Jim Morrison, Oscar Wilde und vielen französische Dichtern und Denkern besucht werden. Viele Touristen hinterlassen Bilder, Karten und Blumen auf den Gedenkstätten. Frieden und Ruhe für eine stille Andacht ist jedoch nur in den ganz frühen Morgenstunden vorhanden, da einzelne Besucher und auch Gruppen den Friedhof besichtigen.

Auch in Washington D.C. lockt der Besuch des Arlington National Cemetery, denn hier fand John F. Kennedy nach seinem Tod die letzte Ruhestätte. Das Familiengrab ist sehr schlicht- lediglich eine Gedenkplatte mit den Namen und den Lebensdaten Kennedys, seiner Frau und seinen Kindern erinnern an die berühmte Familie. Entgegen dem Pariser Friedhof, der neben den Gräbern der bekannten Menschen auch hinsichtlich der Ausstattung der Gedenkstätten einiges zu bieten hat, hat der Arlington National Cemetery wenig für das Auge der Besucher. Auf den weitläufigen Rasenflächen stehen kleine weiße Kreuze dicht an dicht und erinnern an die unzähligen Kriegsopfer und Veteranen, die hier zu Grabe getragen wurden.

Viele Berühmtheiten erlangen ihren Bekanntheitsgrad erst posthum. So geschah es auch bei Ché Cuevara, der als Revoluzzer starb und dessen Konterfei zu den bekanntesten unserer Zeit gehört. Sein Leichnam wurde in Santa Clara begraben, einem kleineren Ort rund 250 Kilometer von der kubanischen Hauptstadt Havanna entfernt. Neben 16 Gefährten fand er seine letzte Ruhe eingebettet in eine Gedenkwand, das Grab ist eher unscheinbar und wenig pompös. Rund um die Grabstätte herum wird jedoch das Gedächtnis gewürdigt- eine große Statue zeigt Ché in Lebensgröße, außerdem kann das angeschlossene Museum besucht werden.

Neben diesen Friedhöfen gibt es auf der ganzen Welt weitere, auf denen die Berühmtheiten die letzte Ruhe fanden. Auch in Deutschland lohnt sich der Besuch eines Friedhofs- in Berlin zum Beispiel liegt Bertold Brecht, der vielleicht keine ganz so schillernde Person ist, jedoch die deutsche Kultur mit prägte.

jetzt kommentieren? 07. November 2008

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