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Weihnachtsmärkte weltweit

Nur noch wenige Wochen, dann steht das Christkind vor der Tür. Vor allem an den Adventswochenenden locken die vielzähligen Weihnachtsmärkte viele Besucher an. Obwohl Deutschland eine Reihe sehr schöner Märkte anbietet, lohnt sich auch hier ein Blick über die Grenzen hinaus, denn in nahezu jedem christlichen Land finden traditioneller Weise Weihnachtsmärkte statt.Bei uns in Deutschland noch sehr bekannt sind der Christkindlmarkt in Salzburg und der Wiener Weihnachtsmarkt. Der große Markt in Salzburg auf dem Domplatz bietet bereits Ende November ein reges Adventsprogramm, der Weihnachtsmarkt in Wien auf dem Rathausplatz öffnet seine Türen bereits einige Tage früher. Neben diesen ist auch der Markt in München sehr beliebt. In Zürich lädt der größte europäische Hallenweihnachtsmarkt auch bei kaltem und feuchtem Wetter zu einem Besuch ein. In dieser etwas anderen Atmosphäre können die feilgebotenen Produkte ganz in Ruhe angesehen werden.

Als ein absolutes Highlight unter den Weihnachtsmärkten gilt unter Kennern der Markt in Venedig, der aus kleinen Holzhäusern besteht. Anders als die uns bekannten Märkte werden dem Besucher hier regionale Spezialitäten angeboten, daneben stellen venezianische Handwerker und Künstler ihre Waren aus.

Ebenfalls traditionell wird in Las Palmas auf Gran Canaria gefeiert, jedoch findet hier kein Weihnachtsmarkt im eigentlichen Sinne statt. Vielmehr feiern die Einwohner das Santa Lucia-Fest, das aus Skandinavien stammt. Ab dem 13. Dezember werden die Straßen und Kirchen festlich mit Kerzen beleuchtet, zahlreiche Partys laden Gäste zum mitfeiern ein.

In Florenz findet ebenfalls kein fester Weihnachtsmarkt statt. Vielmehr bieten diverse kulturelle Veranstaltungen und Kunstausstellungen für jeden Geschmack eine passende Abendgestaltung während der dunklen Winterwochen an.

Neben den genannten Märkten finden in nahezu jeder Metropole in der Vorweihnachtszeit Veranstaltungen statt. Ein Wochenendaufenthalt vor Weihnachten schafft eine ideale Möglichkeit, die Städte in festlicher Stimmung zu erkunden und regionale Bräuche zu erleben. Vielleicht findet sich hierbei auch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk.

jetzt kommentieren? 06. November 2008

Das Reisen zum Beruf machen: Flugbegleiter

In der Welt herum kommen, fremde Länder sehen, arbeiten, wo andere Urlaub machen- Berufe rund um Reisen und Tourismus ermöglichen diese Träume. Einer dieser Berufe ist die Tätigkeit als Flugbegleiter. Vor allem junge Frauen träumen von diesem Job, da er viel versprechend klingt.Der Weg zu dem Traumberuf ist jedoch nicht leicht. Eine staatliche Anerkennung hat diese Tätigkeit nicht, da keine herkömmliche Berufsausbildung auf sie vorbereitet. Vielmehr besteht der Werdegang eines Flugbegleiters aus Seminaren und Workshops, die jede Fluglinie speziell für ihr Bordpersonal anbietet. Je nach Airline dauert diese Einführung einige Tage bis hin zu einigen Monaten. Dabei werden die Flugbegleiter auf die Anforderungen des täglichen Arbeitens und hinsichtlich der kommunikativen Gegebenheiten gegenüber den Fluggästen geschult. Der Aufgabenbereich eines Flugbegleiters umfasst das Boarding der Gäste, das Seating im Flugzeug und das Servieren von Speisen und Getränken, jedoch müssen die Stewards und Stewardessen auch in kritischen Momenten eingreifen können. Bei einem Druckabfall oder anderen Schwierigkeiten soll es in der Lage sein, die Passagiere zu beruhigen und für die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften zu sorgen.

Die Arbeit in der Luft stellt große Anforderungen an die körperliche Fitness der Flugbegleiter. Deshalb ist der Gesundheitszustand der Bewerber eines der ausschlaggebenden Kriterien bei der Einstellung. Außerdem sollte ein Anwärter auf diesen Beruf über ein gepflegtes Äußeres verfügen und eine gute Schulbildung vorweisen können. Mindestens eine Fremdsprache im aktiven und passiven Gebrauch wird vorausgesetzt.

Jede Fluglinie hat eigene Richtlinien hinsichtlich der monatlichen Arbeitsstunden. Anrecht auf freie Wochenenden oder Feiertage hat jedoch kein Flugbegleiter. Lange Arbeitszeiten und häufige Abwesenheit vom Heimatort belasten das Privatleben vieler Menschen, die als Bordpersonal eingestellt werden. Zusätzlich erschweren zeitliche Umstellungen das normale Leben. Je nach Arbeitsplan sehen Flugbegleiter von dem Zielort oder -land nicht viel. Oftmals liegen auch bei Intercontinentalflügen zwischen Ankunft und Rückreise nur wenige Stunden, die für Schlaf und Nahrungsaufnahme benötigt werden. Dennoch ist Flugbegleiter ein abwechslungsreicher und spannender Beruf, der von den Beschäftigten gerne ausgeübt wird. Ständig wechselnde Gäste und Reiseziele sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

jetzt kommentieren? 03. November 2008

Timesharing als Alternative zu eigenem Ferienhaus

Vielerorts können Urlauber sich in eine Ferienanlage einkaufen und sich somit ein Nutzungsrecht sichern. Diese Angebote werden ihnen gerne bereits nach der Ankunft am Flughafen oder am Strand unterbreitet, in der Hoffnung, die entspannten Touristen unterschreiben den Vertrag ohne das Kleingedruckte genau zu lesen. Sicherlich ist das Angebot, für eine oder mehrere Wochen im Jahr ein festes Urlaubsdomizil zu haben sehr verlockend, dennoch sollte Vorsicht walten. Nicht immer sind die Angebote seriös.Für ein Timesharing an einer Ferienanlage muss der Kunde sich mit einem gewissen Betrag einkaufen, darüber hinaus wird meist eine monatliche Miete fällig. Als Gegenleistung dafür darf die Unterkunft an einem bestimmten und vorher festgelegten Zeitraum im Jahr ohne weitere Kosten genutzt werden.

In manchen Fällen entwickelt sich das auf den ersten Blick günstige Angebot jedoch zur Kostenfalle, da die laufenden Kosten auf das Jahr gerechnet teurer zu Buche schlagen als es ein gebuchter Urlaub täte. Dazu kommt die Einschränkung hinsichtlich der Auswahl des Urlaubsorts, denn bei Timesharing-Modellen ist der Tausch des Aufenthaltsorts nur in den Fällen möglich, in denen der Anbieter über eine Hotelkette verfügt. Zudem ist ein Tausch meist mit einer zusätzlichen finanziellen Leistung verbunden und muss rechtzeitig beantragt werden. Diese Aspekte sollten vor einer Vertragsbindung unbedingt bedacht und auch durchgerechnet werden, spontan sollten die Angebote nicht angenommen werden! Zwielichtige Anbieter gewähren den Kunden zudem nur kurze Rücktrittsfristen und kein Kündigungsrecht. Timesharingverträge laufen jedoch sehr lange, der Kunde ist dann teilweise über Jahrzehnte an den Vertrag gebunden.

Daneben gibt es jedoch seriöse Anbieter, die als Gegenleistung für die finanziellen Aufwendungen des Kunden eine gepflegte und gut gelegene Anlage zur Verfügung stellen und auch spontane Tauschwünsche umzusetzen versuchen. Für Urlauber, die ihren Urlaub gerne jedes Jahr an demselben Ort verbringen, ist ein solches Angebot mittelfristig eine lohnende Investition, sofern der Anbieter mit Bedacht ausgewählt und das in Frage kommende Objekt vorher angesehen wurde. Blind sollte sich der Kunde in keinem Fall auf einen solchen bindenden Vertrag einlassen.

jetzt kommentieren? 28. Oktober 2008

Auf Safari im Krüger-Nationalpark in Afrika

Ein Urlaub in der Wildnis gilt noch immer als ein kleines Abenteuer, und viele Menschen sehnen sich danach, wilde Löwen und Elefanten einmal in ihrer natürlichen Umgebung zu betrachten. In den verschiedenen Nationalparks Südafrikas wird den Touristen dieser Traum mittels geführten Safaris erfüllt. Dabei zieht es die meisten Urlauber in den größten Nationalpark des Landes, den Krüger-Nationalpark. Sicher in einem geländegängigen Fahrzeug sitzend geht es dann durch die Savanne, immer auf den Spuren der fünf wohl interessantesten Lebewesen: Elefanten, Löwen, Nashörner, Büffel und Leoparden. Meist kann zumindest eine dieser Tierarten aufgespürt werden, doch zur Enttäuschung der Urlauber bleibt das Fahrzeug sehr weit entfernt. Möchte man eines der Tiere aus nächster Nähe betrachten, ist ein Besuch im Tierpark geeigneter als eine Safari. Hier leben die Tiere noch im Einklang mit der Natur und handeln nach ihren Instinkten. Alle wildlebenden Tiere sind daher nicht ungefährlich, und ein guter Safari-Guide wird darauf achten, dass die Touristen die Tiere nicht aufscheuchen. Vor allem von Seen und Wasserläufen sollte ausreichend Abstand gehalten werden, denn vor allem die dort lebenden Krokodile und Nilpferde greifen Menschen schnell an. Gerade Urlauber, die den Park auf eigene Faust erkunden möchten, sollten sich dringend an die Sicherheitsvorschriften halten.Bei jeder Tour besteht die Möglichkeit, dass keines der begehrten Tiere auftaucht. Es wird deshalb empfohlen, an mehreren Tagen einen Ausflug in einen der Nationalparks einzuplanen oder eine mehrtägige Tour durch den Park vorzunehmen. Hotels oder kleinere Siedlungen mit Ferienwohnungen an den Grenzen der Parks bieten eine ideale Aufenthaltsmöglichkeit für den Reisenden. Bei mehrtägigem Aufenthalt im Park sind auch Übernachtungen in einem der Rest Camps möglich, die sich im Krüger-Nationalpark befinden. Von hier aus kann die Tour am nächsten Tag direkt weitergehen.

Immer im Gepäck dabei sein sollte ausreichend Flüssigkeit, Sonnenschutzcreme, Insektenschutzmittel und ein Fernglas. Wer eindrucksvolle Fotos mit nach Hause bringen möchte, sollte seine Kamera mit einem entsprechenden Objektiv ausstatten, damit auch Tiere, die sich weiter entfernt aufhalten abgelichtet werden können.

jetzt kommentieren? 23. Oktober 2008

Wintercamping nur für Hartgesottene

Viele Menschen stellt der Campingurlaub im Sommer bereits vor kleinere und größere Schwierigkeiten. Der beengte Raum im Campingwagen oder Zelt bedeutet Einschränkungen hinsichtlich des mitgeführten Gepäcks, dazu müssen auch Abstriche in der Ausstattung der Küche gemacht werden. Und für die, die kein eigenes Bad im Wohnwagen besitzen heißt es in der Urlaubszeit zudem, sich die sanitären Anlagen mit allen anderen Gästen teilen zu müssen. Wenn dazu die Sonne scheint, das Meer wenige Meter weiter lockt und der Sommer sich von der schönsten Seite zeigt, werden die kleinen Unannehmlichkeiten gern in Kauf genommen.Ein Campingurlaub im Winter dagegen ist nur etwas für wirklich Hartgesottene. Wenn die Temperaturen Richtung Nullpunkt sinken, finden sich auf den wenigen deutschen Campingplätzen, die während des Winters geöffnet haben, nur noch die Menschen, die dem kalten Wetter trotzen. Meist sind es in jedem Jahr dieselben, die ihren Stammplatz einnehmen. Viele davon haben den Campingwagen das gesamte Jahr auf einem der Plätze stehen und nutzen ihn als Wochenenddomizil. Entsprechend gut eingerichtet sind die Wagen in der Regel und verfügen über eine gute Heizung, Fernseher, Radio und alle anderen Annehmlichkeiten. Die Enge des Raums fördert für die eingefleischten Wintercamper nur die Gemütlichkeit und wird keinesfalls als einengend empfunden.

Vor allem in den renommierten Skigebieten finden sich viele Campingplätze, die auch für Wintercamper Stellflächen anbieten. Für das Schneeschippen sorgt jedoch jeder Camper selbst, und auch die Versorgung mit Wasser muss individuell geregelt werden, denn dieses wird abgeschaltet, sobald die Frostgrenze erreicht ist, damit die Leitungen nicht platzen. Diese kleinen Abstriche nehmen die Winterfreunde jedoch gerne in Kauf und belohnen sich mit einer ausgedehnten Wanderung durch die Natur. Nicht selten entstehen sogar Freundschaften auf den Campingplätzen, die den Aufenthalt zusätzlich bereichern. Für viele der Wintercamper beginnt ein Tag mit einer gemeinsamen Abfahrt von einer der nahen Skipisten oder einem ausgedehnten Ausflug mit den Langlaufskiern.

jetzt kommentieren? 16. Oktober 2008

Humorvolle Reiseliteratur macht Lust auf Urlaub

Reiseliteratur kennt man meist in Form von Reiseführern, die sich intensiv mit einem Land und den Sehenswürdigkeiten auseinander setzen. Sicherlich erfährt der Interessierte hier nahezu alles, was er für einen gelungenen Urlaub in dem entsprechenden Land wissen muss- doch macht ein solcher Reiseführer Lust auf eine Reise? Eher nicht, denn Reiseführer verraten wenig über die Eigenheiten der Bevölkerung, dabei machen diese oft den Flair eines Landes aus.Nicht erst seit dem Pilgerreisenbericht von Hape Kerkeling finden autobiographische Reiseberichte reißenden Absatz. Je weniger ernst ein solcher Bericht verfasst ist, umso mehr Interesse scheint er auf sich zu ziehen. Ein sehr bekanntes Exemplar der humorvollen persönlichen Reiseberichte ist das Buch von Tony Hawks mit dem Titel „mit dem Kühlschrank durch Irland”. Darin berichtet der Erzähler von einer verlorenen Wette. Um seine Wettschuld einzulösen trampte er mit einem Kühlschrank und seinem Hund über die grüne Insel- die teils sehr skurrilen aber immer unterhaltsamen Begebenheiten bringen dem Leser die Iren sehr viel näher, als ein Reiseführer es je könnte. Andere Werke erzählen weniger humorvoll von den Erlebnissen der Reise. So zum Beispiel „Mit der Ente durch Afrika” von Gert Duson. Dieser berichtet von seinem Abenteuer, mit einem eigentlich völlig untauglichen Auto den schwarzen Kontinent zu erobern. Die Menschen, die er dabei trifft, und die Dinge, die er erlebt, wecken im Leser eine große Neugier nach einer eigenen Reise.

Jeder autobiographische Reisebericht nähert sich dem bereisten Land durch eine rein subjektive Sichtweise. Andere Urlauber werden das Land und die Bevölkerung sicherlich von einer anderen Seite erlebt haben und erleben. Es sollte also nach der Lektüre nicht davon ausgegangen werden, die Einwohner bereits zu kennen. Dennoch beleuchten die Reiseberichte die eine oder andere Facette des Landes, die in einem Reiseführer völlig unbetrachtet bleibt.

Das Lesen eines solchen Berichts kann in jedem Fall zu starkem Fernweh führen.

jetzt kommentieren? 12. Oktober 2008

Das Öko-Seehotel in Zeulenroda

Klima- und Umweltschutz sind sehr wichtig. Vor allem in Bezug auf Urlaubsreisen wird zunehmend darauf hingewiesen, wie stark die Umwelt durch die Reiselust der Menschen belastet wird. Erst Versuche gegenzusteuern gibt es viele, doch nur an wenigen anderen Orten wird der Umweltschutz so groß geschrieben wie im Öko-Seehotel in Zeulenroda in Thüringen.Ein Computer führt dem Gast bereits nach der Ankunft vor Augen, wie stark die Anreise und der Aufenthalt die Umwelt belasten. Berechnet wird der Energieaufwand für den Anfahrtsweg, die Produktion der Lebensmittel und die Reinigungsarbeiten im Hotel. Diese Aufrechnung hat einen ganz großen Vorteil: Der Gast kann sich gegen eine sehr geringe Gebühr von seinen Umweltsünden freikaufen. Nur einen Euro kostet das reine Gewissen gegenüber der Natur, der Betrag kommt Projekten zugute, die die Umwelt entlasten und auf schonende Weise Energie herstellen. Zwingend ist die Freikaufung jedoch nicht, jeder Gast kann selbst entscheiden, ob er seinen Beitrag leisten möchte. Doch die Rechnung ist beeindruckend: würde nur die Hälfte der Gäste für ein reines Gewissen sorgen und die genannten Projekte unterstützen, könnten mehr als 1 Millionen Tonnen CO2 neutralisiert werden. Vor allem das Umwelt-Terminal hat dafür gesorgt, dass das Seehotel zunehmend auch von Unternehmen für Tagungen gebucht wird.

Doch damit ist es nicht genug. Der Umweltschutz wird im Seehotel umfassend durchgeführt. Die Küche bietet nur Speisen an, die aus heimischen Bio-Produkten gefertigt werden. Lange Transportwege entfallen, das schont die Umwelt und unterstützt zusätzlich die regionale Wirtschaft. Auch hinsichtlich der Getränke erwarten den Gast Novitäten für Hotelbars, denn die herkömmlichen Erfrischungsgetränke werden hier nicht ausgeschenkt. Das Hotel setzt auf „Bio-Zisch” oder natürlichen trüben Apfelsaft.

Auch die Reinigung und die Einrichtung des Gebäudes richten sich ganz nach dem Einklang mit der Natur. Die Möbel sind aus unbelasteten Naturmaterialien hergestellt. Das kommt nicht nur der Natur zugute, die Möbel sind zudem besonders arm an Allergenen. Für die Reinigung der Zimmer und der Wäsche werden nur biologische Reinigungsmittel verwendet. Dass Bio nicht schlechter sein muss, zeigt sich am Beispiel des Hotels, denn Flecken oder Dreck sucht man vergeblich. Auch ohne chemische Reinigungsmittel strahlen die Zimmer vor Sauberkeit.

Nicht zuletzt deshalb hat das Öko-Seehotel in Zeulenroda bereits mehrfach Auszeichnungen für die rundherum erfolgreich umgesetzte Kampagne für eine gesunde Umwelt erhalten.

jetzt kommentieren? 11. Oktober 2008

Erlebnisurlaub am Meer

Vor den Küsten Afrikas, Skandinaviens und auch Neuseelands laden viele Veranstalter mit Erlebnis-Ausflügen auf das Meer. Whale Watching oder tauchen mit Haien stehen bei den Urlaubern hoch im Kurs. Sicherlich ist dies ein ganz besonderes Vergnügen für den interessierten Reisenden, doch sollte bei der Wahl des Anbieters Vorsicht walten. Vor allem Whale Watching-Touren sollten dazu dienen, den Menschen die Besonderheit der Tiere nahe zu bringen und zu verdeutlichen, wie wichtig der Schutz der Lebewesen ist. Das Wohl der Tiere sollte stets im Vordergrund stehen, deshalb halten seriöse Anbieter immer ausreichend Abstand zu den Walen um diese nicht zu stören. Eine Tour sollte von einem erfahrenen Experten begleitet werden, der die Verhaltensweisen der Tiere erklären kann und über Besonderheiten erzählt. Die Belustigung der Passagiere ist dabei zweitrangig, Anbieter, die an Bord Alkohol ausschenken und laute Musik spielen, sollten gemieden werden. Eine Garantie, dass auf dem Ausflug wirklich ein Wal zu sehen sein wird, gibt es nicht, denn die Tiere halten sich nicht täglich am selben Ort auf. Deshalb werden vermehrt Mehrtagestouren angeboten um die Möglichkeit einer Sichtung zu erhöhen. Eine gute Chance, Wale in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben, haben Touristen in den Sommermonaten vor der Küste Norwegens. Hier treffen sich die gewaltigen Tiere zur Paarung.Tauchen mit Haien wird vor allem von Menschen nachgefragt, die Nervenkitzel mögen und im Urlaub ein Abenteuer erleben möchten. Die Anbieter für professionell durchgeführtes Tauchen mit den Räubern der Meere sind rar gesät. Zwar ist ein Hai nicht per se gefährlich für den Menschen, da dieser nicht zu seiner Beute zählt, dennoch sollte ein großes Maß an Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, da ein Hai, der sich bedroht fühlt, möglicherweise angreift. Daher wird für die Tauchgänge meist ein Stahlkäfig genutzt, der neben dem Boot ins Wasser gelassen wird. Der Taucher kann sich die Haie in diesem Käfig völlig gefahrlos ansehen. Anders als Wale können Haie angelockt werden, in Haifischreichen Gewässern besteht also fast immer die Möglichkeit, den Räubern nahe zu kommen.

Sowohl beim Wale Watching als auch beim Tauchen mit Haien sollte dem Tourist immer bewusst sein, dass er in den Lebensraum der Tiere eindringt. Es ist wichtig, die Tiere in Ruhe zu lassen, sobald sie sich zurückziehen.

jetzt kommentieren? 08. Oktober 2008

Hundeschlittentouren

Der übliche Winterurlaub besteht für die meisten aus einer Reise in ein mehr oder weniger bekanntes Skigebiet. Dort werden täglich die Pisten erkundet und der Tag klingt beim Après-Ski aus. Andere ziehen einen Aufenthalt im Warmen vor und suchen sich ein sonniges Fleckchen Erde zum entspannen. Eine aufregende und noch ziemlich unbekannte Variante des Winterurlaubs sind dagegen Hundeschlittentouren, die in vielen schneereichen Gebieten der Welt angeboten werden. Vor allem in Schweden und Finnland bestreiten einige Anbieter mit diesem außergewöhnlichen Urlaub ihren Lebensunterhalt.Der Urlaub auf einer Huskyfarm ist ein echtes Abenteuer. Angst vor den Hunden sollte der Gast nicht haben, denn der Aufenthalt wird eng mit den Tieren verbracht. Auch Personen, die Erfahrungen mit Hunden haben, sind mit der Menge an lärmenden und aufgeregten Tieren erst einmal überfordert. Nicht zuletzt deshalb wird der erste Tag des Aufenthalts damit verbracht, den Gast in den Umgang mit den Schlittenhunden einzuführen. Hilfe bei der Fütterung ist zwar nicht nötig, doch jeder Schlittenführer sollte „seine” Huskys selber einschirren und führen können. Bei der Buchung sollte nachgefragt werden, ob der Leiter der Touren Deutsch oder Englisch spricht, damit das Erlebnis nicht an Sprachbarrieren scheitert.

Ab dem zweiten Tag geht es dann hinaus in die Wildnis. Auf Touren von einer Länge bis zu 40 Kilometer am Tag erlegen die Urlauber auf den Schlitten die weiße glitzernde Landschaft, ganz ungestört von Lärm. Die perfekte Umgebung, um alle Sorgen zu vergessen und die Gedanken frei schweifen zu lassen. Kälte muss übrigens keiner fürchten, denn das Stehen auf dem Schlitten und Lenken der Hunde ist sehr anstrengend- Muskelkater ist vorprogrammiert. Die Gästehäuser sind deshalb meist mit der typischen Sauna ausgestattet, in der die Urlauber sich abends entspannen können. Dennoch sollte warme, wind- und wasserdichte Kleidung im Gepäck sein, denn der Fahrtwind bläst schnell durch den Stoff und kühlt den Körper aus. Dazu gehören wie im Skiurlaub auch eine Sonnenbrille und Sonnencreme in die Tasche.

Neben den Schlittentouren gehören meist auch kleinere Ausflüge in die nähere Umgebung zum Programm. Ganz Hartgesottene können auch eine Übernachtung in der Wildnis buchen und die Stille fernab jeder Zivilisation erleben.

Da die Huskyfarmen meist außerhalb liegen, gehört der Transfer vom und zum Flughafen zum Service. Auch Getränke und Essen sind in den Preisen inklusive enthalten.

jetzt kommentieren? 06. Oktober 2008

Das „Jumbohostel”

Hotels gibt es wie Sand am Meer, jede größere Stadt verfügt über mindestens eine Unterbringungsmöglichkeit für Zugereiste. Der Konkurrenzdruck ist groß, und viele Betreiber suchen nach einer Möglichkeit, ihr eigenes Hotel für Gäste besonders attraktiv zu machen. Je ausgefallener, desto besser. Nun wird die Reihe der außergewöhnlichen Hotels um ein weiteres ergänzt: Ende des Jahres öffnet das Jumbohostel am Flughafen von Stockholm die Türen.Untergebracht werden die Gäste nicht in einem Gebäude aus Stein und Mörtel, sondern in einer umfunktionierten Boing 747, die bereits seit mehreren Jahren nicht mehr für den Flugbetrieb eingesetzt wird. Der komplette Innenraum der Maschine wurde entkernt um Platz für die Zimmer zu schaffen. 25 davon sollen für die Gäste zur Verfügung stehen, die Maximalkapazität liegt bei 85 Personen. Diese Exklusivität hat ihren Preis: 110 Euro soll die Übernachtung in einem der Basic-Zimmer kosten. Dusche und WC sind in diesen Räumen nicht enthalten, sondern stehen auf dem Gang zur Verfügung. Noch teurer sind die Zimmer auf dem Oberdeck, vor allem die Suite im ehemaligen Cockpit. Hier bezahlt der Gast bis zu 500 Euro für eine Nacht, dafür ist der Raum mit einem eigenen Bad ausgestattet, außerdem gewähren die Fenster einen exklusiven Blick auf die Start- und Landebahnen des Flughafens.

Reisende, die sich während eines Aufenthalts zwischen zwei Flügen ein paar Stunden ausruhen möchten, können für einen günstigen Tarif ein Zimmer für den Tag buchen. Rund 30 Euro veranschlagt der Inhaber des Hotels dafür. Die Idee für das Jumbohostel kam diesem, als er nach einem geeigneten Gebäude für ein Hotel in der Nähe des Flughafens suchte, denn die Kapazitäten der umliegenden Übernachtungsmöglichkeiten sind vollkommen ausgelastet. Die inzwischen 32 Jahre alte Maschine stand ungenutzt und in einem sehr schlechten Zustand auf dem Flughafengelände. Auf diesem wird sie auch weiterhin stehen. Und auch wenn die Gäste während des Aufenthalts auf einige Dinge verzichten müssen, so bleibt doch eines gewiss: den Anschlussflug wird hier niemand verpassen.

jetzt kommentieren? 04. Oktober 2008

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