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Bonn war als Bundeshauptstadt einst politischer Mittelpunkt Deutschlands. Seit Berlin 1999 zum Regierungssitz ernannt wurde, haben nur noch sechs Ministerien ihren Hauptsitz in Bonn, unter anderen das Verteidigungsministerium und das Bundesministerium für Bildung und Forschung.Doch Bonn hat immer noch viel zu bieten und lockt Freunde historischer Sehenswürdigkeiten. Gerade bei gutem Wetter lohnt ein Besuch der schönen Stadt am Rhein, denn viele der Ausflugsziele liegen unter freiem Himmel. Von der Bonner Innenstadt ausgehend können nahezu alle wichtigen Punkte zu Fuß gut erreicht werden. Im Zentrum liegt der Bonner Münster, der im 11. Jahrhundert vom Cassius-Stift errichtet wurde. Der Bau im romanischen Stil verfügt noch über die ursprünglichen Glocken, die alle von Martin Legros um 1756 gegossen wurden. Nur die kleinste Glocke stammt nicht von ihm, sondern von Johannes Bourlet und ist rund 70 Jahre älter. Von hier aus führt der Weg über den Münsterplatz am Beethovendenkmal vorbei zu dessen Geburtshaus. Im Jahr 1770 erblickte Ludwig van Beethoven in der Bonngasse das Licht der Welt. Er ist die bekannteste mit Bonn verbundene Persönlichkeit, obgleich keineswegs die einzige. Der Komponist Robert Schumann verbrachte seine letzten Jahre ebenfalls in Bonn und wurde auf dem Alten Friedhof begraben. Hier steht auch ein Denkmal ihm und seiner Schwester zu Ehren.
Ebenfalls zentral gelegen ist das ehemalige Kurfürstliche Schloss, in dessen Mauern nun die Studenten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität lernen. Unweit davon entfernt beginnt die Poppelsdorfer Alle, eine mit Kastanien gesäumte Prachstrasse, die das Universitätshauptgebäude mit dem Poppelsdofer Schloss verbindet, das 1740 erbaut wurde. Im Jahr 1944 wurde es stark zerstört, so dass heute nur wenig der ursprünglichen Pracht erhalten ist. In den Gärten des Schlosses befindet sich der botanische Garten der Universität, das Gebäude wird von verschiedenen Instituten genutzt.
Die Kneipen und Lokale in Poppelsdorf werden von Studenten gerne frequentiert. Hier kann auch ein Urlauber den Tag ausklingen lassen und noch ein wenig typische Bonner Atmosphäre aufnehmen.
25. Juli 2008
Die freie und Hansestadt Hamburg lohnt immer einen Besuch, denn sie bietet etwas für jeden Geschmack.Mitten in der Stadt liegt die Binnenalster, eine Art kleiner See, der durch die Außenalster mit der Elbe verbunden ist und an dessen Ufer ein kleiner Park zum Verweilen einlädt. Rundherum erheben sich Geschäftsgebäude, der imposante Bau des berühmten Hotels „Vier Jahreszeiten” und das Alsterkaufhaus. Vor allem am Abend bieten die beleuchteten Gebäude einen tollen Blick. Von hier aus lohnt ein kleiner Fußmarsch zum Jungfernstieg, der bekannten Einkaufsstrasse Hamburgs, deren Geschäfte jedoch vorwiegend auf den besser gefüllten Geldbeutel ausgerichtet sind.
Ebenfalls in fußläufiger Entfernung befindet sich die Nicolaikirche. Von dem im zweiten Weltkrieg nahezu komplett zerstörten Bauwerk ist kaum mehr als der imposante Glockenturm erhalten, der heute an die Schrecken des Krieges erinnert. Noch bekannter als diese Kirche ist dagegen der „Hamburger Michel”, die St.-Michaelis-Kirche, deren Kirchturmuhr die größte in ganz Deutschland ist.
Auf keinen Fall fehlen darf bei der Stadtbesichtigung ein Abstecher an die Landungsbrücken. Hier kann der alte Elbtunnel besichtigt werden, der diese mit Steinwerder verbindet. Heute wird der Tunnel nicht mehr für den Autoverkehr genutzt, doch zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann er noch begangen werden. Von den Landungsbrücken aus starten auch die beliebten Hafenrundfahrten, die den Urlauber den Yachthafen und die Speicherstadt aus nächster Nähe zeigen. In der Speicherstadt selber bieten zwei weitere bekannte Attraktionen Kurzweil. Im „Hamburg Dungeon” wird die Stadtgeschichte auf skurrile, aber einprägsame Weise lebendig: der Besucher flieht vor den Flammen des großen Brandes, sieht die Opfer der schwarzen Pest oder eilt zur Rettung des Freibeuters Störtebeker.
Direkt nebenan kommen vor allem kleine und große Kinder auf ihre Kosten, denn hier breitet sich die große Welt auf wenigen Quadtratmetern aus. Im „Miniaturwunderland” fahren Eisenbahnen über alle Kontinente, durch Täler und Tunnel und über Brücken – und manchmal passieren sie auch Szenen ganz anderer Art, die sich nur dem zeigen, der genau hinsieht.
Doch auch das Nachtleben kommt in Hamburg nicht zu kurz. Auf der Reeperbahn und der Großen Freiheit wird die Nacht zum Tage. Neben den einschlägigen Etablissements, für die diese Strasse bekannt ist, reihen sich auch Tanzlokale für Jung und Alt aneinander. Für alle, die das Tanzparkett am frühen Sonntag verlassen, sorgen die Verkäufer auf dem nahe gelegenen Fischmarkt für das richtige Katerfrühstück. In der Fischhalle findet ein gelungener Städtetrip mit echter „Hamburger” Musik den passenden Ausklang.
22. Juli 2008
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah…Urlaub im eigenen Land wird immer attraktiver. Deutschland hat viele wunderschöne Regionen, die einen Besuch lohnen – die Anreise ist kurz und mit dem eigenen Auto zu erledigen, es muss kein Geld gewechselt werden, und die Sprache ist auch die eigene.Es bietet sich an, die Reise entsprechend seiner Vorlieben zu planen. Wer gerne wandert, kann im Rheinland auf gut beschilderten Wegen die Natur genießen. Der Rheinsteig mit seinen insgesamt 320 Kilometern bietet zwischen Bonn und Wiesbaden wilde Naturromantik gepaart mit rheinländischer Geschichte, die in bequemen Tagesetappen zu erwandern sind. Immer wieder laden grandiose Ausblicke auf das Rheintal zum verweilen ein, und auch die vielen an der Strecke liegenden Burgen und Schlösser bieten sich zur Besichtigung an. Die am Rheinsteig liegenden Dörfer sind auf Wanderer vorbereitet und warten zu jeder Tageszeit mit einem deftigen regionalen Gericht oder einem Zimmer zur Erholung auf.
An der Nordsee lassen sich auch die heißesten Sommer gut verbringen. Die ständig wehende Brise verringert die gefühlte Temperatur um einige Grad und die Gezeiten verhindern eine starke Erwärmung des Wassers. Dadurch kostet ein Bad zwar meist Überwindung, kühlt jedoch herrlich ab. Bei Ebbe lädt das Watt zu einer kleinen Wanderung ein und der findige Urlauber kann eine schöne Muschel oder einen Seestern als Urlaubsandenken mitnehmen. Auch Ausflüge zur Seehundaufzuchstation Friedrichskoog oder mit dem Schiff zu einer Hallig lassen sich wunderbar in das Urlaubsprogramm integrieren und informieren über den Lebensraum Nordsee.
Wer den Urlaub in erster Linie dazu nutzen möchte sich weiterzubilden, für den bieten sich Städtereisen an. In Berlin ist die deutsche Geschichte noch lebendig, und viele Museen und Mahnmale erinnern an die Vergangenheit. Eine Bootsfahrt auf der Spree und ein Besuch Schloss Charlottenburgs runden die Stadtbesichtigung ab. Eine ebenfalls sehr geschichtsträchtige deutsche Stadt ist Weimar. Auch hier, in der zum Weltkulturerbe gehörenden Stadt, kann der Interessierte die deutsche Geschichte nachvollziehen und den Ort der Ausrufung der Weimarer Republik aufsuchen. Im „klassischen Weimar”, welches das kulturelle Zentrum der Stadt bildet, kann hingegen auf den Spuren Goethes und Schillers und durch gepflegte Parks gewandelt werden.
Ganz gleich, welche Interessen im Mittelpunkt stehen, ein Urlaub im eigenen Land ist immer eine Alternative zu einer Reise ins Ausland.
09. Juli 2008
Welcher Fan träumt nicht davon, seinen Lieblingsprominenten einmal anfassen und abkuscheln zu können. Diese Privileg erhalten allerdings nur ganz wenige und wer sich den ersehnten Kontakt erzwingt, bekommt mächtig Ärger mit dem Gesetz. Aber es gibt Grund zur Hoffnung. In Berlin wird in der bekanntesten Strasse der Stadt Unter den Linden im Juli dieses Jahres ein neuer Streichzoo eröffnet – randvoll mit beinahe einhundert Promis aus allen Sparten. Aber Spass beiseite: was dort nach Berlin kommt, ist schon jetzt weltberühmt – Madame Tussauds Wachfigurenkabinett bekommt eine Ableger in Deutschland. Dabei wird die deutsche Hauptstadt erst recht spät um diese Attraktion bereichert. Weltweit existieren bereits mehr als ein Dutzend Pendants des englischen Originals, das dort schon Anfang des Neunzehnten Jahrhunderts seine Tore öffnete.Jeder, der schon einmal London besucht hat, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch dort die Ausstellung besucht haben, schliesslich ist sie eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und gehört zum Pflichtprogramm jedes Touristen. Bei deutschen Reisenden ist sie sogar ganz besonders angesagt; sie stellen eine Grossteil der jährlichen Besucher.
Das Berliner Kabinett wird allerdings eine Besonderheit aufweisen, die vielleicht auch so manchen Briten zu einer Reise auf den Kontinent veranlassen könnte, da er diesen Vorzug in der Heimat nicht geboten bekommt. Die Figuren in Berlin wird nämlich jederman ganz nach Gusto berühren dürfen – in London und sonst auf der Welt streng verboten. Wer also Steffi Graf schon immer mal in den Arm nehmen wollte, hat bald die Gelegenheit dazu. Ganz preiswert ist der Eintritt zur Ausstellung nicht. Fast zwanzig Euro werden für einen Besuch fällig. Das hat unter anderem auch den Grund, dass das „Anfassen erlaubt” für die empfindlichen Figuren natürlich Folgen hat. Die laufenden Reparaturen, die der Veranstalter erwartet, sind im Eintrittspreis bereits mit eingerechnet. Berlin ist also wieder mal eine Reise wert, natürlich nicht nur wegen Madame Tussaud.
06. Juni 2008
Bayern ist mit seinen weitläufigen Wäldern ein Naturparadies und bietet für Wanderer ungezählte Möglichkeiten. Eine davon sind Ausflüge im Gebiet des Kaitersberg. Dieses Gebiet liegt bei dem Kurort Bad Kötztingen, der jedoch nicht nur für Kurgäste eine gute Wahl ist. Wer einmal richtig Ausspannen will hat mit diesem Städtchen das geeignete Ziel gewählt. Das Wellness – Angebot ist umfassend und bietet alle Möglichkeiten seinem Körper Erholung zu verschaffen und etwas für die eigenen Gesundheit zu tun. Dazu gehört bekanntermassen auch ein wenig Bewegung. Die verschaffft man sich am Besten bei einer Wanderung durch die herrlichen Wälder, die direkt an den Ort angrenzen. Der bayrischen Wald ist ein geschützter Naturpark, entsprechend unberührt und natürlich kommt die Landschaft daher, die nicht von Land,- und Holzwirtschaft beeinträchtigt ist. Um die Pflege der Wanderwege kümmert sich ehrenamtlich der bayerische Wald-Verein. Derartige Vereine existieren in vielen Naturschutzgebieten, so auch im Pfälzer Wald. Sie markieren Wege und betreiben oft ebenfalls ehrenamtlich Hütten an Wanderzielen und sorgen so nicht nur für Sicherheit sondern auch für das leibliche Wohl des Urlaubers. Wege sind für jeden Anspruch vorhanden, man muss kein erfahrender Bergwanderer sein um sich hier wohl zu fühlen. Auch problemloses Spazieren ohne grosse Anstrenung ist möglich, ebenso Touren für geübte und sportlich ambitionierte Outdoorfans. Der gesunde Mischwald der Region bietet auch Mountainbikern ein fantastisches Revier.Den markante Felsen, der den Gipfel des Kaitersberges bildet, erreicht man in etwa auf tausend Metern Höhe. Belohnt wird man durch das beeindruckende Panorama, das ein Stückchen höher am grössten bayerische Gipfelkreuz ein Rundumblick über die Landschaft bietet. Jetzt hat man es fasst geschafft. Noch ein paar Minuten Weg und man erreicht die Kötztinger Hütte, wo man sich von den Anstrengungen des Aufstiegs bei einer deftigen Brotzeit erholen kann. Die Preise sind hier günstig, selbst eine Übernachtung ist möglich, die man aber besser vorher telefonisch bucht. Dieses Ausflugsziel ist sehr beliebt und entsprechend häufig ausgebucht. Das Vergnügen dieser Wanderung ist auch im Winter möglich, da die Hütte das ganze Jahr betrieben wird.
29. Mai 2008
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