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Bei Flugreisen sollen Endpreise angegeben werden

Gerade rechtzeitig zur Urlaubszeit werben Fluglinien vermehrt mit äußerst günstigen Preisen für ihre Flüge bis hin zu einem Flug der nichts kosten soll. Wer diesen Angeboten Glauben schenkt und einen Flug buchen möchte, erlebt nur allzu oft negative Überraschungen: Meist sind die Tickets der beworbenen Aktionen begrenzt und häufig nur bei Flügen buchbar, die zu unbeliebten Uhrzeiten starten. Außerdem offenbaren sich erst gegen Ende der Buchung, dass die Flüge keineswegs zum angegebenen Preis erworben werden können. Zusätzlich fallen Flughafengebühren und Zuschläge für den Treibstoff der Maschinen in unterschiedlicher Höhe an. Nur wer das Kleingedruckte in der Werbung aufmerksam liest, weiß bereits vor der Buchung, dass zusätzliche Kosten anfallen.Um mehr Transparenz für den Kunden zu gewährleisten, hat das EU-Parlament neue Richtlinien geschaffen, nach denen die Airlines alle anfallenden Kosten direkt ersichtlich aufführen müssen. Hierbei handelt es sich nicht um feststehende Beträge, sondern lediglich um einen deutlichen Hinweis, mit welchen zusätzlichen Gebühren der Passagier zu rechnen hat, denn die deutschen Flughäfen erheben diese nicht in einheitlicher Höhe. Ebenfalls vor dem Beginn der Buchung muss ab sofort angegeben werden, ob und in welchem Maß der Reisende für sein Gepäck bezahlen muss. Gerade bei den so genannten „Billigfliegern” kommt es immer wieder vor, dass nur ein Gepäckstück im Preis enthalten ist. Für einen weiteren Koffer oder eine Reisetasche werden jedoch für jedes Kilo Gewicht Gebühren erhoben. Diese zusätzlichen Kosten kann der Reisende im Vorfeld kaum abschätzen und verursachen Ärger.

Trotz der neuen Richtlinien sollte bei der Buchung eines Fluges unbedingt das Kleingedruckte gelesen werden. Vorsicht ist auch geboten, wenn die Reise zu einem entfernten Ziel geht und über ein Land führt, das nicht zur EU gehört, denn die Verordnung gilt nur für Fluglinien, die dem Recht der EU unterliegen.

Bei Unklarheiten ist es sinnvoll, das Gespräch mit dem Anbieter zu suchen. Wer sichergehen möchte und eine ausführliche Beratung wünscht, kann seinen Flug auch in einem Reisebüro buchen.

jetzt kommentieren? 10. Juli 2008

Resturlaub – diese Regeln gelten

Fast jeder kennt das Problem: der Urlaubsantrag wird abgelehnt oder die gewünschte Dauer gekürzt. Der Grund ist meist betrieblich bedingt, die meisten Firmen arbeiten mit einer extrem knappen Personaldecke, die Unvorhergesehenes nur dann kompensieren kann, wenn die Arbeitnehmer auf Urlaubstage verzichten oder gar Überstunden machen. Allzu oft bleibt dann am Jahresende noch eine erkleckliche Anzahl von Urlaubstage übrig, die in Anspruch zu nehmen sie übers Jahr keine Gelegenheit ergeben hat. Wie damit umzugehen ist, ist oft nicht klar. Aber es gibt hierfür Regeln, an die sich auch ein Arbeitgeber zu halten hat, egal wie die Auftragslage oder der Krankenstand gerade ist; aber auch der Arbeitnehmer kann nicht beliebig mit diesem so genannte Resturlaub verfahren.Dabei muss man sich den Sinn des Urlaubsanspruches klar machen. Er dient dazu, sich von der Arbeit zu erholen und die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen. Aus diesem Grund darf man auch ohne Einwilligung des Arbeitgebers während des Urlaubs nicht anderswo arbeiten, da dies dem Zweck dieser vom Arbeitgeber bezahlten freien Tage zuwider laufen würde. Genau darum kann man Urlaubstage auch nicht nach belieben „ansparen”. Der Grundsatz lautet, dass alle Urlaubstage im Laufe des Kalenderjahres zu nehmen sind. Daher sollte man wenn irgend möglich, den gesamten Anspruch nach Möglichkeit auf brauchen.  Urlaubstage ins neue Jahr mitzunehmen ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich und auch dann nur bis Ende März des Folgejahres. Diese Regel nimmt auf betriebliche Belange Rücksicht, ändert aber nichts daran, dass der Urlaub grundsätzlich genommen werden muss. Wird der Urlaub trotzdem nicht genommen, verfällt der Anspruch. Eine Auszahlung ist ebenfalls nicht möglich, da dies gesetzlich verboten ist.  Eine Mitnahme ist ohnehin nur dann möglich, wenn dringende Gründe eine andere Entscheidung nicht zulassen. Das hängt auch von der eigenen Position im Betrieb ab. Je wichtiger ihre Arbeitskraft ist und je unverzichtbarer ihr Fachwissen, desto eher kann der Arbeitgeber ihre Urlaubsanträge abschlägig bescheiden, jedoch nur bis zur maximalen Frist Ende März. Dann gibt es keine Begründung mehr ihnen den Urlaub vor zu enthalten, sondern die betrieblichen Belangen haben dann zurück zu stehen.

jetzt kommentieren? 02. Juli 2008

Solo in die Ferien – auch Singles wollen reisen

Die Urlaubszeit ist nicht nur eine Versuchung für Paare und Familien. Auch wer ohne Partner durchs Leben geht, sei es zeitweise oder dauerhaft, will den wohlverdienten Urlaub nicht unbedingt zu Hause verbringen. Laut einer aktuellen Umfrage sind Singles sogar besonders reiselustig – allein heißt eben nicht unbedingt einsam. Diese Erkenntnisse sind gerade deshalb wichtig, weil es immer mehr Solohaushalte nicht nur in Deutschland gibt. In den Großstädten lebt im Schnitt bereits die Hälfte der Einwohner alleine, Tendenz steigend. Das hat mit der hohen Scheidungsquote zu tun, die in Städten noch dramatischer ist als auf dem Land. Ebenso spielt die steigende Lebenserwartung eine Rolle. Viele verlieren im Alter durch Tod ihren Partner, haben aber selbst noch etliche Jahre zu Leben. Neue Lebensentwürfe, die eine Familie oder eine dauerhaften Partner nicht zwingend mit einschließen, sind eine weitere Ursache für die steigende Zahl der Einzelhaushalte.Fast ein Drittel der Singles verreist genauso, wie sie es täten, wenn sie nicht alleine leben würden. Die Hälfte der verreist auch ohne Begleitung und verbringt den Urlaub ebenso alleine wie das übrige Leben zu Hause. Nur eine ganz kleine Minderheit verzichtet mit der Begründung alleine zu sein auf eine Urlaubsreise und nutzt die heimischen Erholungsangebote. Es ist offensichtlich, dass Alleinlebende die Freiheiten nutzen, die ihre Lebensweise mit sich bringt und sie auch bei der Urlaubsplanung voll auskostet. Der Vorzug, auf niemanden bei der Wahl des Reiseziels Rücksicht nehmen zu müssen, begeistert immer mehr Solisten. Über die Hälfte genießen diesen Vorteil inzwischen. Hier ist ein deutlicher Anstieg zum Vorjahr zu beobachten.

Unterschiede was die Reisegestaltung angeht, sind geschlechtsspezifisch. Deutlich mehr Männer wagen eine Reise allein, während Frauen lieber einen Reisepartner mitnehmen. Auch legen mehr Männer Wert auf die totale Freiheit bei der Reiseplanung. Spezielle Angebote der Reiseveranstalter für Singles sind allerdings noch nicht sehr beliebt. Nur ein Bruchteil greift auf so etwas zurück, kann sich aber in Zukunft vorstellen, so eine Reise einmal aus zu probieren.

jetzt kommentieren? 30. Juni 2008

Reisen und Nationalität

Glaubt man einer aktuelle Studie, kommt es bei der Frage wie willkommen man im Gastland ist nicht zuletzt darauf an, woher man stammt. Nicht jede Nationalität ist überall gleich gerne gesehen und Vorurteile mischen sich hier mit Erfahrungswerten zu einer Beliebtheitsskala mit interessanten Aspekten. Um herauszufinden, welche Eigenschaften und welches typische Verhalten man den einzelnen Staatsangehörigen überwiegend zuordnet, wurden mehrere tausend Hotels nach ihrer Einschätzung befragt. Dabei wurden Fragen nach dem Verhalten dieser Reisenden als auch solche über ihr Eigenarten gestellt und zu einer Gesamtnote zusammen gefasst. Beispielsweise sollten Angaben gemacht werden, ob die entsprechende Gruppe lieber gewohnte Kost am Urlaubsort zu sich nimmt oder sich auch auf Experimente mit der regionalen Küche einlässt. Selbst die Höhe der Trinkgelder spielt bei der Beurteilung eine Rolle.Gute Betragensnoten erhielten nicht nur fast erwartungsgemäss japanische Touristen; schliesslich ist deren Höflichkeit sprichwörtlich, was sich auch in der Realität zu bestätigt scheint. Auch wir selbst schneiden dabei überraschend gut ab, auch weil der Wille, sich in der jeweiligen Landessprache verständlich zu machen, bei uns wohl sehr ausgeprägt ist. Was Grosszügigkeit angeht liegen reisende US-Bürger allerdings weit vorne.

Geiz ist keine gern gesehene Eigenschaft am Urlaubsort, aber auch ?usserlichkeiten prägen das Bild des Touristen. Wie fast zu erwarten, punkten hier unser französischen Nachbarn und natürlich Italiener, die traditionell grossen Wert auf ihre Garderobe legen. Hier nachlässig zu sein ist ein Vorwurf, den auch wir uns gefallen lassen müssen, allein weil er zutrifft. Noch entspannter gehen US-Bürger mit ihrem Outfit um, ganz im Sinne amerikanischer Lebensart, die praktische Lösungen bevorzugt.

Gut abgeschnitten haben neben den genannten Völkern auch die kanadischen Globetrotter die auch bei sich zu Hause beliebt sind. Ganz am Ende der Wertung landen neben unseren französischen Nachbarn, die besonders wegen ihrer sprachlichen Arroganz so weit abgeschlagen sind, chinesische Staatsbürger und Inder.

jetzt kommentieren? 11. Juni 2008

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