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Wer mit einem Kind verreist, legt meist auch Wert auf eine möglichst kindgerechte Umgebung. Gerade bei einem Aufenthalt in einem Hotel ist das gar nicht so einfach umzusetzen, denn die Hotelzimmer sind meist sehr spärlich und wenig kinderfreundlich eingerichtet. In vielen Hotels ist auch ein lautes Spielen der Kinder nicht sehr gern gesehen, da dieses die anderen Gäste stören könnte.Ein kinderfreundliches Hotel erkennt man bereits daran, dass sie Familien anbieten, in das Zimmer der Eltern ein zusätzliches Klappbett unterzubringen. Manche Hotels verlangen dafür einen Aufpreis, andere leisten diesen Service inklusive. Gerade kleinere Kinder schlafen nicht gern allein in einer fremden Umgebung und freuen sich über die Anwesenheit der Eltern.
Inzwischen bieten viele gute Hotels tagsüber eine Kinderbetreuung an, die von den Eltern genutzt werden kann, wenn sie einen Termin wahrnehmen möchten. Hier wird gespielt und gebastelt, und das oft zusammen mit anderen kleinen Hotelgästen. In jedem Fall sollte ein kinderfreundliches Hotel einige Spiele und gegebenenfalls einige Filme für verschiedene Altersklassen im Angebot haben. Für viele Kinder ist der Besuch des hoteleigenen Pools eine große Freude. Unterkünfte, die gerne Kinder unterbringen, sollten nichts dagegen einwenden.
Wichtig ist auch, dass die Küche Angebote für die kleinen Gäste bereithält. Ein guter Koch geht auch auf Sonderwünsche ein und kocht etwas, das nicht auf der Karte steht.
Leider ist oftmals im Voraus bei der Hotelreservierung nicht absehbar, ob das gebuchte Hotel wirklich alles hält, was es verspricht. Im Internet können auf vielen Seiten Erfahrungsberichte gelesen werden, die möglicherweise richtungweisend genutzt werden können. Um Fragen zum Angebot des Hotels zu stellen, sollte das Gespräch mit diesem gesucht werden. Dennoch kann es durchaus vorkommen, dass die Bedingungen vor Ort dann doch nicht das Zugesagte halten. Wenn mit einem Kind ein Hotelaufenthalt geplant wird, sollte von zu Hause genug Spielzeug mitgebracht und für ausrechend Abwechslung gesorgt werden, da Kinder sich in einem Hotel schnell langweilen.
21. August 2008
Das Kofferpacken ist für viele ein notwendiges Übel vor dem Urlaub. Schon allein für die Auswahl, welche Kleidungsstücke und Schuhe mit sollen, ist ein hohes Maß an Überlegung vonnöten. Wichtig ist, sich vorher über die Wetterbedingungen im Reiseland zu informieren. Doch auch wenn ein Sommerurlaub im Süden geplant ist und hohe Temperaturen vorhergesagt werden, sollte für kältere Abende ein Pullover und ein leichtes Tuch für die Schultern eingepackt werden. Andersherum kann es auch in nördlichen Ländern tagsüber so warm sein, dass eine Jacke nicht nötig ist. Grundsätzlich sollte also für alle Eventualitäten vorgesorgt sein.Ob das Gepäck in einem Koffer oder einer Reisetasche verpackt wird, ist letztlich eine Frage der persönlichen Vorliebe. Inzwischen werden viele Koffer und Taschen mit Rollen hergestellt, so können sie mit wenig Kraftaufwand hinterher gezogen werden. In einem Koffer knittern die Kleidungsstücke nicht so stark, dafür ist er unhandlicher und vor allem auf Bahnreisen, wo nur schmale Aufbewahrungsnischen zur Verfügung stehen, nicht so einfach zu transportieren.
Wenn entschieden wurde, was im Urlaub alles nicht fehlen soll, geht es an das Packen an sich. Egal ob Koffer oder Tasche: Schwere Dinge wie Bücher und Schuhe sollten unten verpackt werden um nicht schwer auf der Kleidung zu liegen und diese zu zerdrücken. Bei Flugreisen ist außerdem das Gesamtgewicht des Gepäckstücks wichtig, denn jede Fluglinie hat ein Maximalgewicht, welches das Gepäck nicht übersteigen sollte. Für jedes Kilo mehr Gewicht werden Gebühren fällig! Wie hoch diese im Einzelnen sind, kann bei der Airline nachgefragt werden. Bücher können alternativ zum Koffer in einem Rucksack verstaut und als Handgepäck mitgenommen werden. Bei Bahnreisen gibt es zwar kein Gewichtslimit, doch sollte immer daran gedacht werden, dass das Gepäck transportiert werden muss. Es sollte also besser nur das Notwendige eingepackt werden um das Gepäck nicht schwerer als nötig zu machen.
Zu guter Letzt ist es wichtig, die Bestimmungen des Reiselandes hinsichtlich der Flugsicherheit zu kennen. Bei innerdeutschen Flügen dürfen im Handgepäck Flüssigkeiten nur bis maximal einen Liter Inhalt mitgeführt werden, die in einem durchsichtigen Beutel verpackt und beim einchecken vorgezeigt werden müssen. Alle größeren Flaschen gehören in das Frachtgepäck. Bei Reisen in die USA dürfen dagegen Akkus nicht aufgegeben werden sondern gehören in das Handgepäck. So hat inzwischen jedes Land eigene Bestimmungen, an die der Passagier sich halten sollte. Die Beamten an den Flughäfen haben die Befugnis, das Gepäck ohne Rücksprache öffnen zu dürfen, sofern der Verdacht eines illegal mitgeführten Guts besteht. Abgeschlossene Koffer oder Taschen werden dazu aufgebrochen!
So vorbereitet kann die Reise kommen- und sollte doch etwas vergessen worden sein, kann es vor Ort sicherlich beschafft werden!
05. August 2008
Viele kleine Mädchen und Jungen träumen vom Glück auf dem Rücken der Pferde. Reiten lernen steht daher auf der Wunschliste ganz oben. Ein Urlaub auf einem Reiterhof stellt ein ideales Umfeld dar, um die ersten Schritte in diese Richtung zu tun. Eine Vielzahl von Ställen bietet in den Sommermonaten für Kinder jeder Altersklasse und durchaus auch für Erwachsene Pension und Reitunterricht an. Wie lange der Aufenthalt dauert ist dabei ganz variabel, von einem Wochenende bis hin zu mehreren Wochen ist jeder Zeitraum umsetzbar.Während der Reiterferien dreht sich natürlich alles rund um das Tier. Neben den so ersehnten Reitstunden stehen aber auch Pflichten an. Noch vor dem Frühstück werden die Pferde gefüttert und gestriegelt, die Boxen gemistet und eingestreut und die Stallgasse gefegt. Diese Aufgaben werden in einem gewissen Umfang auch von den Pensionsgästen übernommen, schließlich bedeutet der Umgang mit einem Tier immer auch Arbeit und Verantwortung. Nach dem gemeinsamen Frühstück geht es aber dann meist doch auf in den Sattel. Entsprechend des Könnens werden die Gäste verschiedenen Gruppen zugeordnet. Vom ersten Anfängerunterricht bis hin zu langen Ausritten und Springunterricht wird meist alles angeboten.
Nach dem Mittagessen bieten nahezu alle Reiterhöfe gemeinsame Aktivitäten an. Hier können sich die Pferdefans anfreunden und ihre Erlebnisse austauschen oder über das gemeinsame Hobby fachsimpeln. Häufig wird am Nachmittag noch eine weitere Reitstunde angeboten, bevor der Tag mit dem Abendessen ausklingt. In fast allen Reitställen ist eine gemeinsame Nachtwanderung Pflicht, selbstverständlich mit dem dazugehörigen Lagerfeuer und gruseligen Geistergeschichten.
Wer seinen Kindern den Wunsch nach Reiterferien erfüllen möchte, sollte vor der Buchung auf einige Dinge achten. Liegt der in Frage kommende Stall in erreichbarer Nähe, kann das Kind an den Wochenenden besucht werden und auch bei starkem Heimweh können die Eltern schneller eingreifen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch eine eventuelle Reiserücktrittsversicherung. Wie weit im Voraus kann der Aufenthalt storniert werden, ohne dass er bezahlt werden muss? Und was geschieht, wenn das Kind den Urlaub tatsächlich früher abbricht? Gerade bei längeren Ferien könnte eine entsprechende Klausel im Vertrag eine Teilrückzahlung regeln.
Reiten ist ein Sport, daher ist ein Unfall nicht gänzlich auszuschließen. Wie ist das Kind versichert? Lohnt der Abschluss einer zusätzlichen Unfallversicherung?
Für die richtige Ausstattung ist der Urlauber in der Regel selber zuständig. Auch wenn vor Ort Ausrüstung geliehen werden kann, sollte zumindest der Reithelm der eigene sein. Dieser ist ein wichtiges Utensil und dient der Sicherheit, daher muss er unbedingt passen. Reithose und Reitstiefel dagegen können durchaus ausgeliehen werden.
Ebenfalls wichtig ist die berufliche Befähigung des Personals. Nur geschulte Kräfte können Anfänger richtig an das Tier heranführen und dürfen Reitunterricht geben! Werden die Stunden von einem Mädchen aus der Nachbarschaft gehalten, sollte von einem Besuch des entsprechenden Stalls abgesehen werden!
Wenn dazu noch die beste Freundin oder der beste Freund mit in den Reiterurlaub startet, wird er sicher zu einem vollen Erfolg!
20. Juli 2008
Wer mit dem Auto sein Urlaubsziel ansteuert, sollte vor Antritt der Reise nicht nur das Fahrzeug auf seine Verkehrssicherheit überprüfen und es richtig beladen, sondern sich auch über die geltenden Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbeschränkungen des Reiselandes informieren.In Deutschlands Nachbarländern muss vergleichsweise langsam gefahren werden. So gilt beispielsweise in den Niederlanden, Dänemark und der Schweiz ein Tempolimit von 80 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften, und auf der Autobahn ist 120 km/h die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Es werden verstärkt Kontrollen durchgeführt- wer zu schnell fährt, den erwarten hohe Bußgelder.
Neben den Tempolimits sollten auch andere Vorschriften beachtet werden die in Deutschland nicht gelten. Neben Österreich, Ungarn und Dänemark fordern 14 weiter Länder grundsätzlich das Fahren mit Licht Pflicht. Bei einem Verstoß wird die Urlaubskasse zwischen 15 und 70 Euro leichter.
Auch Alkohol am Steuer wird geahndet. Vor allem in östlich liegenden Ländern sind die Gesetze strenger als in Deutschland. In Polen sind noch 0,2 Promille zulässig, in Kroatien, Tschechien und Rumänien dagegen muss der Fahrer absolut nüchtern sein.
Ebenfalls verboten ist in nahezu allen europäischen Ländern telefonieren ohne Freisprecheinrichtung, eine Zuwiderhandlung wird mit unterschiedlich hohen Bußgeldern bestraft.
Bisher wurden Knöllchen gerne einfach weggeworfen, da ausländische Verkehrsteilnehmer nach der Ausreise aus dem Land, in dem der Verstoß begangen wurde, nicht mehr haftbar waren. In diesem Jahr trat jedoch ein neues Gesetz in Kraft, welches den Einzug des Bußgeldes durch das Heimatland regelt. In jedem Fall wird das Verwarngeld fällig, wer es jedoch erst in seinem Heimatland zahlt, muss zusätzlich auch die anfallenden Verwaltungsgebühren tragen.
Meist bleibt es auch im Urlaub vor allem bei Strafen durch falsches Parken. Sofern diese direkt bezahlt werden, kann die Reise ungestört fortgesetzt werden. Wenn es aber doch zu einem Unfall kommt, sollten einige Dinge beachtet werden. Grundsätzlich gleicht das Vorgehen dem bei einem Unfall im eigenen Land. Die Daten des anderen Fahrers und das Kennzeichen des Wagens sollten festgehalten werden, ebenso die Namen anwesender Zeugen. Bei größeren Blechschäden sollte die Polizei gerufen und die Namen der Beamten notiert werden. Sofern eine Kamera mitgeführt wird, ist es sinnvoll, die Schäden an beiden Autos zu fotografieren und eine Gesamtaufnahme des Unfallortes zu machen. Dadurch kann verhindert werden, dass der Unfallgegner Schäden anmeldet, die nicht vom Unfall herrühren. Nahezu alle deutschen Versicherer bieten Ansprechpartner im Ausland an, die bei Verständigungsproblemen vermitteln und auch in Rechtsfragen weiterhelfen. Ein europäischer Unfallbericht, auf dem alle wichtigen Daten Platz haben, kann schon vor der Reise im Handschuhfach untergebracht werden. Er erleichtert den Ablauf im Notfall erheblich und verhindert, dass etwas vergessen wird.
Beim ADAC und beim TÜV können für viele Reiseländer die wichtigsten Informationen in kompakter Form eingeholt werden.
18. Juli 2008
In unserer erfolgsorientierten Welt ist jede Minute verplant, nur wenige Menschen schaffen es, sich neben der Arbeit noch Inseln der Ruhe zu reservieren. Nicht selten entpuppt sich auch die Zeit des Urlaubs als Stress, denn alles, wofür im Alltag keine Zeit bleibt, will jetzt nachgeholt werden. Unternehmungen, die längst überfälligen Besuche bei Familie und Freunden, endlich das neue Buch lesen- dies alles wird in nur wenigen Tagen untergebracht, die eigentlich dafür gedacht ist, keinen Verpflichtungen nachzukommen. Es ist sehr schwer, sich aus allen Verpflichtungen auszuklinken und sich wirklich nur Zeit für sich selbst zu nehmen.Einfacher macht dieses Vorhaben ein Wechsel in ein Umfeld, das mit dem Alltag gar nichts gemein hat und nur eines verlangt: sich um sich selbst zu kümmern. Viele Klöster bieten Erholungssuchenden diese verlockende Auszeit inzwischen an.
Leider stößt ein Urlaub im Kloster oftmals auf überholte Vorurteile. Der Aufenthalt in einem Konvent ist keineswegs Gläubigen vorbehalten, auch Agnostikern und Konfessionslosen stehen die Türen offen. Ob und in welchen Umfang der Gast am klösterlichen Alltag und den dazugehörigen Andachten teilnimmt, liegt in dessen eigenem Ermessen. Vor einer Buchung des Urlaubes sollte der Besucher sich über das Ziel seines Aufenthaltes klar sein. Ein sehr religiöser Mensch wird die Zeit sicherlich gerne dazu nutzen, den Messen beizuwohnen und den Alltag der Ordensbrüder und -schwestern zu begleiten. Atheisten dagegen möchten den Aufenthalt vielleicht eher zu einer inneren Einkehr nutzen und sich ganz auf ihre geistigen und körperlichen Bedürfnisse konzentrieren. Entsprechend den Vorstellungen sollte das Kloster ausgesucht werden, in welchen der Urlaub verbracht werden soll, denn diese bieten verschiedene Möglichkeiten an. In manchen Konventen ist inzwischen sogar eine Art Wellnessaufenthalt möglich. Hier wird der Rückzug aus dem Alltag durch Massagen und Meditationen unterstützt.
Eine ganz besonders intensive Art, wirklich zur Ruhe zu kommen, bieten so genannte „Schweigeexerzitien”. Diese begrenzen sich meist auf kürzere Aufenthalte, da die Beschränkung der Kommunikation auf Gestik und Mimik eine beträchtliche Anstrengung bedeutet. Diese kompromisslose Form der Einkehr ist nicht für jeden geeignet. Die Stille bietet keinerlei Ablenkung von den eigenen Gedanken und Sorgen, der Schweigende wird dadurch gezwungen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Von jenen, die sich dieser völlig neuen Situation gestellt haben, wird die Zeit jedoch als sehr intensiv beschrieben und der Verzicht auf verbale Kommunikation als wohltuend wahrgenommen.
Weiterführende Informationen bieten die Klöster, die Fremden eine Abkehr vom Alltag ermöglichen. Die Adressen können bei Touristenverbänden und Kirchengemeinden erfragt werden.
17. Juli 2008
Urlaub – das bedeutet für viele Menschen Sonne, Strand und Meer. Sich richtig ausruhen und alle Zwänge vergessen gehört dazu. Damit die wohlverdiente Auszeit nicht mit Schrecken endet, sollte die Vernunft dennoch nicht ausgeschaltet werden. Über 40 000 Menschen verunglücken jedes Jahr im Meer! Dabei ist das Risiko durchaus einschätzbar, wenn einige Regeln beachtet werden:Unter keinen Umständen sollte alleine gebadet werden. Tritt ein Notfall ein, ist dann zumindest eine Person anwesend, die selber helfen oder Hilfe holen kann. Dies gilt in besonderem Maße für Urlauber, die nicht gut schwimmen können, und an Stränden, die nicht von Rettungsschwimmern überwacht werden. Auch wenn das Meer noch so ruhig aussieht können unter der Oberfläche gefährliche Strömungen lauern, die den Badenden in die offene See hinausziehen!
Auf Sprünge von vorstehenden Klippen in das Wasser sollte grundsätzlich verzichtet werden, auch wenn andere Personen dies vormachen. Möglicherweise existieren im Wasser Felsen, die von oben nicht sichtbar sind; ein Aufprall nach dem Sprung könnte durchaus tödliche Folgen haben.
Aufgestellte Warnhinweise müssen zwingend beachtet werden. Eine gehisste rote Flagge bedeutet in allen Teilen der Welt absolutes Badeverbot!
Manche Buchten sind aus verschiedensten Gründen von vornherein nicht zum schwimmen freigegeben. Auch einer Anweisung des Aufsichtspersonals ist zu entsprechen, egal weshalb dies die Badegäste aus dem Wasser ruft. Eine Zuwiderhandlung bringt im schlechtesten Fall ein Bußgeld ein. In erster Linie sollte aber das eigene Wohl jeden davon abhalten, trotz der Warnung zu baden.
Gemäß dem alten Sprichwort „Ein voller Bauch trainiert nicht gern” sollte zwischen einer größeren Mahlzeit und einem Badegang einige Zeit liegen. Je nach Veranlagung kann plötzlich Übelkeit bis hin zum Erbrechen auftreten, die damit einhergehende Schwäche und Orientierungslosigkeit kann im Wasser durchaus gefährlich werden.
Wer Kinder bei sich hat, trägt besondere Verantwortung, da diese Gefahren nicht selber einschätzen können. Die Eltern sollten ihre Sprösslinge mit heilen und ordentlich sitzenden Schwimmreifen oder -flügeln ausstatten und immer darauf achten, wo sich der Nachwuchs befindet. Eine Luftmatratze oder ein aufblasbares Schwimmtier bieten alleine keine Sicherheit! Zu schnell rutscht das Kind herunter und kann sich aus eigener Kraft nicht wieder hinaufziehen. Sicher geht, wer das Kind immer ins Wasser begleitet.
Mit etwa vier Jahren kann das Kind das Seepferdchen machen, entsprechende Kurse werden in fast allen Städten angeboten. Doch auch wenn es dann schwimmen kann, sollte es niemals unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.
Leider bieten viele beliebte Reiseländer keine umfassenden Präventivmaßnahmen an. Wenn das Urlaubsziel in einem fremden Land liegt, sollte vor Ort herausgefunden werden, ob der Badestrand überwacht wird.
Die deutschen Strände jedoch sind in der Regel tagsüber bis zur Dämmerung durch die Lebensrettungswacht gesichert. Hier kann der Urlauber unbesorgt sein Bad genießen.
17. Juli 2008
Etwa jeder zweite Deutsche hält sich ein Haustier. Ganz oben auf der Rangliste finden sich Hunde und Katzen, aber auch kleinere Tiere wie Meerschweinchen, Hasen und Vögel werden gerne zu Hause gehalten. Wohin aber mit dem Tier, wenn eine Reise ansteht?Nur ungern möchte man das geliebte Familienmitglied in fremde Hände geben. Ein Haustier, das eine ausgeprägte Bindung an seinen Halter hat, leidet auch sehr unter dieser Trennung. Ferner kann die anfallende Arbeit nur selten an eine Urlaubsvertretung abgegeben werden, da in Frage kommende Bekannte oftmals nicht die Verantwortung für ein fremdes Tier übernehmen wollen.
Ein Hund kann, anders als andere Haustiere, recht gut in die Urlaubsplanung integriert werden, sofern das Urlaubsland nicht über strenge Einreisebestimmungen verfügt, für deren Einhaltung der Hund vor dem Urlaub einige Zeit in Quarantäne muss. Das Tier wird Auto fahren gewohnt sein, und auch ein Flug ist inzwischen kein unüberwindbares Hindernis mehr. In vielen Ländern stellen Hotels Zimmer für einen Aufenthalt mit Hund zur Verfügung. Auch eine Ferienwohnung, die für Hunde geeignet ist, wird sicherlich zu finden sein. Wenn die Anreise dem Tier zumutbar ist, muss auf dessen Mitnahme nicht verzichtet werden.
Für die meisten Haustiere ist eine länger dauernde Reise jedoch mit zuviel Stress verbunden. Eine Katze ist sehr mit der ihr vertrauten Umgebung verbunden und wird eine zeitweilige Trennung vom Besitzer eher verkraften als zwei Wochen eingesperrt in einem fremden Zimmer oder einer unbekannten Ferienwohnung.
Bei Tieren, die zu ihrem eigenen Schutz in Käfigen gehalten werden, ist noch weniger an eine Mitnahme zu denken. Ein Flug oder eine lange Autofahrt sollte den kleinen Wesen nicht zugemutet werden. Auch das möglicherweise andere Klima im Urlaubsland kann das Tier krank machen.
Mit Papageien, zu denen auch die Wellensittiche zählen, ist an eine Ausreise aus dem Land kaum zu denken, da die Vögel die auf den Menschen übertragbare Papageienkrankheit („Psittakose”) übertragen können. Die Länge der nötigen Quarantäne wird die des Urlaubes zumeist überschreiten.
Die beste Lösung für alle Beteiligten ist ein Pfleger, der die Tiere in ihrem vertrauten Zuhause betreut. Der Besitzer sollte alles Benötigte bereitstellen und genaue Anweisungen geben; auch die Rufnummer des Tierarztes sollte für den Notfall bereit liegen. Da die anfallende Arbeit bei der Urlaubsbetreuung von Kleintieren überschaubar ist, wird sich in den meisten Fällen ein Bekannter oder Verwandter dazu bereit erklären.
In den meisten größeren Städten gibt es mittlerweile auch private Zusammen- schlüsse von tierlieben Menschen, die kleine Tiere für einige Tage in Pflege nehmen. Wer sein Haustier über eine solche Organisation unterbringt, wird sich in den meisten Fällen ebenfalls zu einer Urlaubsvertretung bereit erklären, oder aber die Pflege seines Lieblings bezahlen müssen. Leider muss das Tier für diese Variante in den meisten Fällen im Haus des Pflegers untergebracht werden, dafür hat dieser jedoch einen guten Blick für das Tier und wird rechtzeitig einschreiten, wenn es Auffälligkeiten zeigt. Außerdem wird der Pensionsgast- sofern sich die Arten vertragen- häufig den Tieren des Betreuers zugesellt.
Auf diese Weise haben auch die Tiere ein klein wenig Urlaub von ihrem Alltag.
Ob eine solche Organisation im Umkreis vorhanden ist, kann beim Tierarzt oder der örtlichen Tierhandlung erfragt werden.
08. Juli 2008
Eine Urlaubsreise bringt eine Menge Vorausplanung mit sich. Da will der Urlaub eingereicht, die Reise gebucht, der Pass überprüft und der Koffer gepackt werden. Die letzten Einkäufe müssen getätigt und ein Pfleger für die Blumen und die Tiere gefunden werden.Je nach Urlaubziel sollte jedoch auch ein Besuch beim Hausarzt in die Vorbereitung integriert werden. Zum einen ist es sinnvoll, sich vorsorglich mit einer Urlaubsapotheke auszustatten und die persönlich benötigten Medikamente in ausreichender Menge mitzunehmen, zum anderen wird der Arzt auch je nach Ziel zu einer Impfung raten.
Für einen Urlaub im europäischen Ausland sind die herkömmlichen Impfungen wie Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung völlig ausreichend. Da Hepatitis um ein vielfaches infektiöser ist als die meisten anderen Krankheiten, wird eine Impfung gegen Hepatitis A und B in den meisten Fällen ebenfalls angeraten. Für einige Regionen in Deutschland und Bayern, die eine große Population an Zecken aufweisen, ist auch eine Impfung gegen FSME (Frühsommermeningoenzephalitis) zu empfehlen.
In Ländern jedoch, in denen ein anderer Hygienestandart herrscht und deren medizinische Versorgung nicht der uns gewohnten entspricht, sind Krankheiten verbreitet, die in Deutschland nicht auftreten. Für einige Länder ist eine entsprechende Impfung sogar verpflichtend und wird bei der Einreise überprüft. Die am häufigsten empfohlenen sind die Impfungen gegen Cholera, Gelbfieber und Typhus. Welche Impfungen für das Urlaubsland jedoch im Einzelnen sinnvoll sind, ist beim Arzt oder im Tropeninstitut des nächsten Krankenhauses in Erfahrung zu bringen.
Wie bei jeder medizinischen Behandlung können auch bei Impfungen Nebenwirkungen auftreten. Am häufigsten sind leichte Rötungen und Schwellungen im Bereich des Einstiches bei durch Injektion verabreichten Impfungen oder ein Anstieg der Körpertemperatur. Wirklich schwere Nebenwirkungen treten nur in den seltensten Fällen auf. Viele Menschen schrecken aufgrund der Möglichkeit von Nebenwirkungen vor einer Impfung zurück. Überdacht werden sollte jedoch immer, dass ausschließlich gegen Krankheiten geimpft wird, die einen schweren Krankheitsverlauf haben und zu Spätfolgen oder zum Tod führen können. Die schlussendliche Entscheidung für oder gegen eine Impfung sollte im Idealfall nach einem ausführlichen Gespräch gemeinsam mit dem behandelnden Arzt getroffen werden.
In jedem Fall sollte der Impftermin zeitlich deutlich vor der geplanten Reise liegen, da einige Impfungen wiederholt werden müssen um eine vollständige Immunisierung zu gewährleisten.
Auf diese Art vorbereitet und rundum gut versorgt kann im Urlaub kaum noch etwas schief gehen.
01. Juli 2008
Endlich in Rente, werden sich viele denken. Zeit im Überfluss, mit der richtigen Vorsorge auch genug Geld, die Gelegenheit endlich alles zu tun und nachzuholen, was man während des Berufslebens nicht machen konnte. Wer dann an einem grauen kalten Novembertag aus dem Fenster sieht, dem fällt vielleicht das erste Mal auf, dass er jetzt nicht nur zeitlich und finanziell, sondern auch örtlich völlig unabhängig ist. Kein Arbeitsplatz hält einen am Ort, die Kinder sind lange erwachsen. Statt also im Lande auf den fernen Sommer zu warten, überlegt sich so mancher Pensionär, ob er nicht dauerhaft dorthin geht, wo immer gutes Wetter herrscht und das Leben vielleicht sogar noch etwas günstiger ist.Gesagt, getan, aber vorher benötigt man auch bezüglich der Finanzen und Versicherungen grundlegende Informationen, damit es am Ziel nicht zu unangenehmen Überraschungen kommt.
Problemlos ist es im Großen und Ganzen, innerhalb der europäischen Union den Wohnort zu wechseln – Freizügigkeit für alle Bürger ist schließlich eine der wesentlichen Errungenschaften der EU. Die Rentenzahlungen erhält man in jedem Mitgliedsstaat der EU genauso wie in Deutschland. Ein Antrag genügt, dann wird die Rente in die Wahlheimat überwiesen. Besondere Kosten fallen dafür nicht an außer gegebenenfalls für die Umrechnung in einer andere Währung, falls das Mitgliedsland den Euro noch nicht eingeführt hat. Dies hängt aber von der dortigen Bank ab.
Unnötig ist es auch, in Deutschland einen Wohnsitz zu behalten, innerhalb der EU wird jeder so behandelt, als sei er im jeweils als Wohnsitz gewählten Staat ein Inländer.
Ähnlich problemlos erhält man sich auch den Krankenversicherungsschutz. Ganz ohne zusätzlichen Aufwand kann man bei seiner bisherigen Kasse Mitglied bleiben. Einen Unterschied gibt es auf Grund internationaler Abkommen im Leistungskatalog. Der deutsche Standard gilt nur im Inland – ansonsten richtet sich der Schutz nach den Gesetzen des Gastlandes. Sollte dort Leistungen wegfallen, auf die man großen Wert legt oder die man dringend benötigt, ist an eine Zusatzversicherung zu denken.
In einem Nicht-EU-Land hängt der Versicherungsschutz von entsprechenden Abkommen der Länder untereinander ab. Gibt es kein Abkommen, bleibt eine private Krankenversicherung als Alternative. Gleiches gilt auch für die Pflegeversicherung. Innerhalb der EU bleibt der Versicherungsschutz bestehen, außerhalb nur im Falle eines Abkommens.
Auch ein Finanzamt gibt es leider in jedem Land der Erde. Steuern muss man daher auch in der Wahlheimat zahlen. Unter das ausländischen Steuerrecht fällt man dann, wenn man dort länger als ein halbes Jahr seinen Lebensmittelpunkt unterhält. Hat man noch ein Einkommen in der Heimat, hängt es von entsprechenden Abkommen ab, wo diese versteuert werden müssen.
Ob man im Süden allerdings günstiger lebt als zu Hause, ist nicht immer gesagt. Besonders attraktive Gastländer haben inzwischen ein hohes Preisniveau erreicht. Wer aber bereit ist, etwas außerhalb des Mainstreams zu siedeln, kann auch in dieser Hinsicht Vorteile genießen.
27. Juni 2008
Damit die kostbaren Urlaubswochen nicht durch ungeplante Zwischenfälle zu einer Katastrophe werden, sind manchen Reisende etwas zu vorschnell, wenn ihnen der Reiseveranstalter entsprechende Versicherungen verkaufen will. Viele setzen ihre Unterschrift unter Verträge, die eigentlich viel zu umfangreich und teuer sind. Auch hier lässt sich Geld sparen, wenn man die richtigen Risiken abgedeckt und überflüssige Teile außen vor lässt. Gerade Kombi – Versicherungen enthalten oft Unnötiges und der scheinbar günstige Gesamtpreis kann sich schnell als zu teuer erweisen.Was man abschließen sollte, ist eine Versicherung, die die Kosten eines Reiserücktritts abdeckt. Ein Rücktritt ist zwar grundsätzlich immer möglich, aber leider nicht immer kostenlos. Bei sehr kurzfristigen Stornierungen kann der volle Reisepreis fällig werden. Ist man versichert, übernimmt die Gesellschaft diese Kosten abzüglich einer Eigenbeteiligung, deren Höhe von der gezahlten Prämie abhängt. Wer jetzt aus einer Laune heraus seine Reise storniert, hat nun aber noch lange nicht automatisch Versicherungsschutz. Nur bestimmte Anlässe gelten als relevant und führen zur Kostenübernahme. Eine ernste Erkrankung gehört natürlich dazu, ebenso ein Todesfall bei einem nahen Angehörigen. Ist man Opfer einer Naturkatastrophe, muss man die gebuchte Reise ebenfalls nicht bezahlen. Gleiches gilt, falls man zwischen Buchung und Reiseantritt arbeitslos wird und dies nicht selbst verschuldet hat. Umgekehrt verhält es sich genauso: findet man zwischen Abschluss und Reise einen neuen Job, kann dies ebenfalls zum Rücktritt berechtigen.
Unverzichtbar ist eine Krankenversicherung, ganz unabhängig davon, ob man hier gesetzlich oder privat versichert ist. Kassenpatienten sind zwar bei Reisen in der europäischen Union krankenversichert, aber sie müssen zum einen die Behandlungskosten vorlegen und erhalten nur den Betrag zurück, der in Deutschland für die Leistung abrechenbar ist. Ein Extra – Police benötigt man auf jeden Fall für einen eventuell notwendigen Rücktransport. Diese Kosten zahlt die Kasse keinesfalls. Außerhalb der EU ist eine Reisekrankenversicherung ohnehin obligatorisch, da dort kein heimatlicher Schutz greift. Manche Kreditkartenunternehmen haben eine solche Versicherung übrigens mit im Leistungskatalog, wenn man die Reise mit Karte bezahlt.
Eine Versicherung für das Reisegepäck scheint zwar wichtig zu sein, nur sind die Bedingungen in der Regel so gefasst, dass ein Versicherungsschutz nur selten greift. Sinnvoller ist es, keine wertvollen Dinge mit zu nehmen und auf sein Gepäck gut auf zu passen.
Für Reisen mit dem eigenen Wagen empfiehlt sich ein entsprechender Schutzbrief, der Pannen und Unfälle abdeckt.
27. Juni 2008
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