Österreich – ab ins Waldviertel
14.Mai 2008
Der Frühling ist eine perfekte Jahreszeit eines der beliebtesten Urlaubsländer zu bereisen. Für einen kurzen Trip ins Nachbarland Österreich bietet sich das Waldviertel an.Kunstbeflissene sollten vorher einen kurzen Abstecher nach Krems machen, das quasi auf dem Weg liegt. Im dortigen Kunsthaus sind stets interessante Ausstellungen zu bewundern. Es muss nicht immer eine der großen Metropolen wie München oder Berlin sein, auch in der Provinz gibt es bemerkenswerte kulturelle Höhepunkte.
Für das Mittagessen nach dem Kunstgenuss bietet sich ein Ausflug ins nahe Senftenberg an. Mit etwas Glück spielt das Wetter mit und man kann sich das erste Mal im Freien niederlassen. Im Nigl läßt es sich gut und günstig speisen. Man sollte nicht versäumen den vorzüglichen Kremstaler Wein zu verkosten – nicht unbedingt ein preiswertes Vergnügen, aber man wird feststellen, dass es sich lohnt!
Die nächste Station ist Zwettl, eingebettet in eine auf Grund der Lage weniger üppige aber durchaus reizvolle Natur. Auch hier gibt es bei Bedarf ein Museum, eine herrliche Kulisse historischer Gebäude. Unübersehbar auf dem Hauptplatz ist der Hundertwasserbrunnen, den man wenigsten betrachtet haben sollte. Übrigens: in Zwettl ist das Parken (noch) umsonst – vielleicht die bemerkenswerteste Touristenattraktion.
Für die Übernachtung bietet sich das wenige Kilometer entfernte Schloss Rosenau an, eine prunkvolle Kulisse nicht nur für Hochzeiten, sondern auch um sich einmal so richtig verwöhnen zu lassen. Hier bleibt kein Wunsch unerfüllt, der Service entspricht der vornehmen Adresse. Neben ausgezeichnetem Essen, egal ob Frühstücksbuffet oder ein umfangreiches Menue am Abend, ist für alles gesorgt. Es existiert beispielsweise eine Trainingsraum und auch eine umfangreiche Bibliothek, ganz nach Stimmung und Geschmack lassen sich so wundervolle Tage verbringen.
Das Waldviertel ist ein Wandergebiet von besonderem Reiz. Direkt vom Schloss aus lassen sich verschiedenen ausgewiesene Wege begehen. Über den sogenannten Weltkugelweg führt eine etwas dreistündige Wanderung durch die Höhepunkte der Landschaft wieder zurück zur Unterkunft. Dort steht zur Wiederherstellung der verbrauchten Kräfte alles bereit. Im heimeligen Schlosshof kann man bei einheimischen Bier und einer deftigen Brotzeit entspannen und den nächsten Ausflug planen. Dazu muss man im Zweifel gar nicht weit gehen: im Schloss selbst befindet sich das Freimaurermuseum – eine lehrreiche und spannende Angelegenheit, die man nicht auslassen sollte!
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