Viele Menschen möchten in ihrem Urlaub ein kleines Abenteuer erleben und suchen ganz gezielt nach einem Ziel, das fernab der touristischen Hochburgen liegt. Die Mongolei ist bislang kaum als Reiseland entdeckt, bietet jedoch Unmengen beeindruckender Plätze, die einen Besuch wert sind.Die Mongolei liegt in Zentralasien und ist sehr dünn besiedelt. Auf einer Fläche, die etwa das Fünffache der Bundesrepublik Deutschland misst, leben nur rund zweieinhalb Millionen Menschen, die Hälfte davon lebt in einer der drei großen Städten. Die andere Hälfte führt noch immer das traditionelle Nomadenleben in der Steppe. Nahezu alle Mongolen sind buddhistischen Glaubens, nur rund vier Prozent der Bevölkerung gehört einer anderen Religion an. Das Verwaltungssystem der Mongolei ist eine parlamentarische Demokratie mit der uns bekannten Gewaltenteilung.
Eine Rundreise durch die Mongolei ist ein spannendes Unterfangen und gibt dem Urlauber tiefe Einblicke in das Leben der genügsamen Einwohner, die als äußerst freundliche und großzügige Gastgeber gelten. Wer sich die Mongolei ansehen möchte, sollte einen kompetenten Reiseveranstalter wählen, der für die Zeit des Aufenthalts einen Dolmetscher stellt. Zwar sprechen einige Mongolen Deutsch, und auch Englisch ist inzwischen weit verbreitet, doch in der Steppe kann es durchaus nötig sein, einen kundigen Führer zur Seite zu haben. Bereist wird das Land vorzugsweise in Geländewagen, übernachtet wird in Jurten, den altbewährten Rundzelten der Mongolen. Komfort oder sanitären Anlagen gibt es nur in den Städten, dessen sollte sich jeder Urlauber bewusst sein. Die mongolische Küche ist ebenfalls nicht unbedingt für Feinschmecker geeignet, denn sie ist sehr rustikal. Vegetarier sollten ihr Gepäck mit einigen Fertiggerichten bestücken, denn in der Mongolei wird zu fast jedem Essen Fleisch serviert. Wasser sollte in Flaschen oder Kanistern in ausreichenden Mengen mitgeführt werden, denn im Sommer kann es sehr heiß werden. Bei einer Reise durch die Steppe oder Wüste ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr unerlässlich.
Neben der Hauptstadt Ulaanbaatar gibt es viele reizvolle Ziele in der Steppe. Das Gandan Kloster ist gut von der Stadt aus zu erreichen und kann besichtigt werden. Es gilt als das religiöse Zentrum des Staates, über das Land verteilt sind noch verschiedene andere tibetische Klosteranlagen in unterschiedlicher Größe. Daneben locken vor allem die singenden Dünen im Gurwansaichan Nationalpark in der Wüste Gobi und die riesige Sanddüne Mongols Els, die 120 Kilometer lang und an manchen Stellen über zehn Kilometer breit ist. Die heiße Tsencher-Quelle sollte ebenfalls nicht fehlen. Kultureller Höhepunkt ist ein Besuch der Stadt Karakorum, die ehemals die Hauptstadt des mongolischen Großreichs war.
Wer die Nächte lieber in einem vergleichsweise gemütlichen Hotelzimmer verbringen möchte, kann auch Tagestouren von der Hauptstadt aus unternehmen, hierfür müssen zum Teil jedoch längere Anfahrtswege in Kauf genommen werden. Abenteuerlustige Menschen kommen bei einer Rundreise voll auf ihre Kosten, denn sie können ein touristisch noch kaum erschlossenes Land entdecken und sich von der schönen Natur und den herzlichen Menschen bezaubern lassen.
18. Dezember 2008
Reisende wünschen sich in ihrem Urlaub Entspannung und Erholung. An manchen Reisezielen kann dies jedoch nicht gewährleistet werden, vor allem innen- und zum Teil auch außenpolitische Kontroversen beuteln manche Staaten und beeinträchtigen die Sicherheit der Einheimischen und Touristen. Besonders betroffen sind exotische Reiseziele. Die Bilder im Prospekt versprechen blaue See, weißen Strand und ausreichend Sonne, gehen jedoch auf die Konflikte des Landes nicht ein. Das Auswärtige Amt hat es sich zur Aufgabe gemacht, mittels Reisewarnungen von Urlauben in Ländern abzuraten, in welchen die Sicherheit nicht gewährleistet ist. Derzeit liegen Reisewarnungen für einige afrikanische Staaten vor, so wird von Reisen nach Somalia und in den Kongo abgeraten. Daneben ist auch von Reisen in den Irak oder nach Afghanistan abzusehen, da hier die Gefahr von Terroranschlägen sehr hoch ist. Für palästinensische Gebiete und besonders den Gaza-Streifen bestehen ebenfalls Warnungen.Die Übersicht des Auswärtigen Amts wird ständig überarbeitet und aktualisiert. Für jede Reisewarnung werden detaillierte Hintergründe geschildert, welche die Warnung untermauern. Personen, die trotz der Warnung in das Land reisen möchten, sollten sich unbedingt die Hinweise für ein möglichst unauffälliges Verhalten durchlesen. Die Reisewarnungen des Auswärtigen Amts werden nur dann ausgegeben, wenn tatsächlich eine Bedrohung für das Leben der Touristen vorliegt. In diesen Fällen werden auch dort lebende Deutsche dazu angehalten, das Land zu verlassen. Liegen keine konkreten Bedrohungen vor, werden die Reiseziele unter den Sicherheitshinweisen genannt. Die Sicherheitshinweise enthalten Warnungen bezüglich mancher Reiseländer, die eine Reise jedoch nicht unbedingt ausschließen.
Darüber hinaus finden sich auf den Seiten des Auswärtigen Amts auch allgemeine Hinweise für Einreisebeschränkungen oder Zollbestimmungen sowie medizinische Ratschläge. Auch Adressen von deutschen Konsulaten und Auslandsvertretungen können hier recherchiert werden.
Da sich politische Situationen schnell ändern können, sind die Reisewarnungen nicht unbedingt immer vollständig. Das Auswärtige Amt legt jedem Reisenden nahe, sich vor Urlaubsantritt über die Lage im Zielland zu informieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Zwar trägt jeder Mensch für sich selbst die Verantwortung, doch es wird nahe gelegt, den Hinweisen des Auswärtigen Amts zu folgen.
15. Dezember 2008
Mit einer chronischen Krankheit zu verreisen bedarf einer umfassenden Vorsorge. In der Regel ist es dann kein Problem, auch lange Urlaube zu unternehmen. Vor allem Diabetes ist in Deutschland sehr stark verbreitet und bindet viele Menschen für ihr Leben an Medikamente. Diese Krankheit bedeutet eine große Einschränkung im Alltag und ganz besonders bei der Planung einer Reise, dennoch können auch Diabetiker ohne Schwierigkeiten wegfahren, sofern sie ihr Leiden in den Urlaub integrieren können.Diabetiker sollten vor allem für einen ausreichenden Vorrat an Medikamenten sorgen, da nicht jedes Produkt in allen Ländern vertrieben wird. Vorsorglich kann auch der Arzt oder der Apotheker nach einem vergleichbaren Arzneimittel gefragt werden, das im Reiseland erhältlich ist. Wer eine Flugreise plant, kann sich von seinem behandelnden Arzt auch eine Bescheinigung über die Erkrankung geben lassen. Diese erleichtert die Mitnahme der Medikamente im Handgepäck sehr, denn durch die strengen Sicherheitsvorkehrungen beim Check-in werden häufig auch Medikamente durch das Sicherheitspersonal beschlagnahmt. Das Insulin darf keinesfalls im Frachtraum transportiert werden, denn dieser ist nicht beheizt. Die Temperaturen fallen schnell auf den Gefrierpunkt ab, wodurch das Medikament seine Wirkung verliert. Wer große Mengen mitnehmen möchte, sollte vorher die Fluglinie darüber in Kenntnis setzen. Die Arzneimittel können dann an das Flugpersonal abgegeben werden, die es sicher verstaut. Wer darüber hinaus auch während des Fluges dafür sorgt, dass der Blutzuckerspiegel beständig hoch bleibt, trifft die besten Voraussetzungen für einen entspannten Urlaub.
Auch am Ziel angekommen muss für die ordnungsgemäße Lagerung gesorgt werden. Je nach Voraussetzungen kann das Insulin in einem kühlen Raum oder auch im Kühlschrank untergebracht werden. Schwierig wird es bei einer großen Zeitverschiebung, da die Gabe des Medikaments dann zu anderen Uhrzeiten erfolgen muss. Hier lohnt der Einsatz der Weckfunktion des Mobiltelefons, der an die Termine erinnert. Weitere Informationen und gegebenenfalls auch die Kontaktdaten eines passenden Arztes im Urlaubsort sollten in einem Gespräch mit dem Arzt erfragt werden.
12. Dezember 2008
Das auch im Tourismus mit der Schönheit Geld verdient wird, zeigt bereits der Boom von Wellnesshotels und Schönheitsfarmen. Daneben locken die günstigen Preise auch Patienten ins Ausland, die dort einen Eingriff für ihr Aussehen durchführen lassen möchten. Schönheits-Operationen werden in der Regel von den Krankenkassen nicht übernommen, lediglich in Fällen, in denen der äußere Makel die Psyche beeinflusst, kann eine Beteiligung durchgesetzt werden. Die anfallenden Kosten trägt der Patient selbst, und diese sind nicht gering. Erschwingliche Angebote von ausländischen Chirurgen werden deshalb vermehrt nachgefragt, oft ist das ausländische Angebot nur halb so teuer- bei angeblich gleicher Behandlung. Verbunden wird die Operation in vielen Fällen mit einem anschließenden Urlaub. Dieser bietet sich deshalb an, weil die behandelnden Ärzte einen deutlich kürzeren stationären Aufenthalt anberaumen als es in Deutschland der Fall ist. Nach dem Fettabsaugen, der Brustvergrößerung oder einer Nasenkorrektur werden die Patienten bereits nach einem oder zwei Tagen entlassen- viel zu früh, um in einen Sightseeing- oder Strandurlaub zu starten. Vor den Freunden oder Verwandten wird verschwiegen, dass der Auslandsaufenthalt in erster Linie für die Operation unternommen wird, die sichtbaren Veränderungen nach dem Urlaub werden auf die Bewegung, das gute Essen oder die Erholung geschoben.Das Wort „Schönheitstourismus” verschleiert die Angelegenheit. Auch nach einer Operation im Ausland benötigt der Körper Zeit für die Regeneration, allein die Rückreise strapaziert ihn schon über Gebühr. In jedem Fall ist es besser, den Urlaub und die Schönheitsoperation zu trennen und den Eingriff in Deutschland bei einem Arzt vornehmen zu lassen, der bei einem Vorgespräch bereits kennengelernt werden kann. Resultieren aus einer im Ausland durchgeführten Behandlung Spätfolgen, ist die Krankenversicherung keineswegs genötigt, für die anfallenden Kosten aufzukommen. In der Regel hat jeder Patient nach dem Eingriff Schmerzen und kann den Urlaub schon allein deshalb nicht genießen. Wer auch von dem Urlaub im Ausland etwas haben möchte, genießt ihn mit einigem zeitlichen Abstand zu der Operation- gesund und munter und ohne ihn als Vorwand zu nutzen.
06. Dezember 2008
Der Zeitpunkt des Kofferpackens wird jedes Jahr wieder herbeigesehnt, der Start in den Urlaub ist oftmals das Highlight in den langen Wochen des Berufsalltags. Die Reiseziele werden immer exotischer und liegen immer weiter vom vertrauten Heim entfernt, denn mit dem Flugzeug rücken auch entfernte Plätze näher. Endlich angekommen möchte man sich voller Elan in die geplanten Unternehmungen stürzen, manchmal jedoch machen Lebensmittelunverträglichkeiten einen Strich durch die Rechnung.Nicht selten erkranken Touristen an Reisekrankheiten, meist ist der Magen-Darm-Trakt betroffen, der aufgrund der Umstellung von Essen und Klima rebelliert. Hervorgerufen werden die Beschwerden in vielen Fällen von verunreinigtem Wasser, gerade in südlichen Ländern oder in Afrika und Asien enthält das kostbare Nass Bakterien, die zwar die Einheimischen problemlos vertragen, jedoch bei Touristen Erkrankungen hervorrufen. Bauchschmerzen, Durchfall, Fieber und allgemeine Abgeschlagenheit können die Folge sein und den Urlauber einige Tage an das Hotelzimmer fesseln. Daher ist bei Reisen Vorsicht geboten. Wasser ist der Hauptüberträger der krank machenden Bakterien, deshalb sollte grundsätzlich nur Wasser aus verschlossenen Flaschen getrunken werden. In vielen Ländern ist das Leitungswasser so stark belastet, dass auch für das Zähneputzen abgefülltes Wasser empfohlen wird. Wer nicht in einem Hotel wohnt sondern eine Ferienwohnung gemietet hat und selber kocht, sollte auch zum Waschen des Obstes und Gemüses auf den Wasserhahn verzichten. Kochen macht dagegen die meisten Erreger unschädlich, so dass Kaffee, Tee und gekochte Speisen uneingeschränkt genossen werden können.
Außerdem sollten Fisch und Fleisch nur gut durchgebraten verzehrt werden, um einer Vergiftung vorzubeugen. Auch Milchprodukte und Käse können mit Keimen belastet sein, hier sollten frische Produkte ebenfalls gemieden werden.
Wenn trotz aller Vorsicht Beschwerden auftreten sollten ein paar Tage Ruhe eingelegt werden. Sonne und anstrengende Spaziergänge strapazieren den Körper und rauben die nötige Energie für die Erholung. Viel trinken, ausreichend Schlaf und leichtes bekömmliches Essen stellen die Kräfte schnell wieder her. Bei Durchfall helfen Präparate aus der Apotheke oder Kohletabletten. Bleibt das Unwohlsein länger als einige Tage oder wird von schlimmen Krämpfen und Fieber begleitet, sollte ein Arzt konsultiert werden.
02. Dezember 2008
Aldi, Penny, Lidl und andere Discounter sind bekannt und beliebt für ihr umfangreiches und qualitativ hochwertiges Sortiment an Lebensmitteln. Daneben bieten sie wöchentlich wechselnde Angebote an Kleidung, Dekorations- und Haushaltsartikeln und vielem mehr. Auch Reisen haben inzwischen einen festen Platz unter den Offerten. Wie bei den Lebensmitteln stehen die Discounter auch hier für Qualität, die durch das begrenzte Angebot gehalten werden kann. Außerdem kommen die Reise-Angebote von namenhaften Anbietern und werden im Rahmen einer Sonderrabattaktion an die Kunden der Discounter abgegeben. Die Nachfrage ist so groß, dass inzwischen sogar Airlines und die Deutsche Bahn Tickets über die Filialen anbieten. Einziger Nachteil ist, dass es in den Niederlassungen keine Ansprechpartner für Probleme und Nachfragen gibt. Für Kunden, die ihre Reise stornieren oder umbuchen möchten oder sonstige Anliegen haben, steht lediglich über das Telefon ein Kundenservice bereit.Aldi geht nun sogar noch einen Schritt weiter und bietet seinen Kunden in naher Zukunft sogar Übernachtungsmöglichkeiten an- allerdings vorerst auf den englischen Raum begrenzt. An der Ostküste der Insel öffnet das erste Aldi-Hotel bereits im November die Türen für Gäste, 55 Zimmer werden hier bereit stehen. Die Unterkünfte entstehen in Zusammenarbeit mit der britischen Hotelkette Travelodge, die in den letzten Jahren verschiedene Konzepte für günstige und trotzdem bequeme Übernachtungsmöglichkeiten entwickelte.
Darüber hinaus will Aldi in England bis zu 1500 weitere Filialen eröffnen und sich so bei der Bevölkerung einen Namen machen.
Den ersten Vorstoß in die Hotelangebote machte Karl Albrecht, der Aldi ins Leben rief, bereits vor 30 Jahren. Das damals eröffnete Hotel „Öschberghof” fällt jedoch in eine andere Kategorie als die nunmehr geplanten Unterkünfte in England, denn hier handelt es sich um ein exquisites Golfhotel mit angeschlossenem Wellnessbereich. Rund einhundert Euro kostet die Übernachtung in dem Vier Sterne Plus-Hotel, damit liegt der Preis deutlich über den angestrebten Kosten für die Übernachtung in einem Aldi-Hotel.
30. November 2008
Der „Koloss von Rügen” steht seit über 70 Jahren nahezu unverändert zwischen Sassnitz und Binz auf der schönen Ostseeinsel. Bislang diente es als Mahnmal für die NS-Diktatur und zog jedes Jahr Unmengen Touristen an. Zwischen 1935 und 1939 geplant und errichtet solle das gewaltige Bauwerk ursprünglich 20 000 Urlaubern Platz bieten, doch nachdem der Zweite Weltkrieg verloren war, wurden die Bauarbeiten eingestellt. Seitdem liegt der größte Teil der insgesamt fünf zusammen gehörenden Gebäude brach, die Fenster sind zum Teil vernagelt, zum Teil eingeschlagen. Lediglich ein kleines Museum rund um den Koloss ist in einem der Teile untergebracht.Bereits seit Jahren wird um den weiteren Verwendungszweck diskutiert, nun wurde eine Einigung gefunden. Die Inhaber und Investoren haben sich entschlossen, die Gebäude ihrem ursprünglichen Zweck zuzuführen und Hotels in ihnen unterzubringen. Da die einzelnen Gebäudeteile verschiedene Besitzer haben, wird das Angebot unterschiedlich ausfallen. Block Fünf wird in eine Jugendherberge umgewandelt, in Block Drei soll ein Jugendsportkomplex Platz finden. Insgesamt 3000 Gästebetten werden in allen Gebäuden untergebracht und sollen bereits ab 2011 Urlauber anlocken.
Allerdings wird diese Entscheidung nicht ganz kritiklos hingenommen. Unter dem Aspekt des Denkmalschutzes spricht nicht viel für die Umwandlung des Denkmals in eine große Hotelanlage, zumal auch die Fassade geändert werden soll. Einige der Zimmer erhalten einen Balkon mit Blick auf das Meer, der jetzige Charakter des Bauwerks bleibt somit nicht erhalten. Darüber hinaus vergällt der Gedanke an die Ideologie, die hinter dem Bau steht, die Freude an dem geplanten Umbau, denn schließlich stehe hinter der Nutzung des Kolosses als Feriendomizil der Gedanke der „Kraft durch Freude”-Bewegung. Vor allem eine geplante Partyzone läuft dem Gedenke zuwider. Zumindest wird das Dokumentationszentrum rund um die Erholungsstätte Prora erhalten. Für die Erhaltung des gesamten Komplexes als reine Denkmallandschaft fehlen das Geld und die Unterstützung, der Umbau und die damit einhergehende Wiederbelebung der trostlosen Straße sollen dem Verfall entgegenwirken.
Die Hoffnung ist, im Koloss von Rügen Andenken und Erholung vereinen zu können.
27. November 2008
Urlaub ist die beste Zeit, um sich körperlich zu betätigen. Zeit und Muße sind vorhanden, lediglich der innere Schweinehund muss überwunden werden. Am besten gelingt dies in geleiteten Kursen, die in der Gruppe veranstaltet werden. Örtliche Vereine und Fitnessstudios bieten vielseitige Kurse an, die oftmals auch Nichtmitgliedern gegen einen Unkostenbeitrag geöffnet werden. Viele Menschen suchen sogar ganz bewusst nach einer Möglichkeit, Sport und Urlaub zu verbinden. Der Aufenthalt in einem Sporthotel ist dafür ideal, denn der Gast kann sich hier rundum verwöhnen lassen und die sportlichen Angebote nutzen. Auch die Küche ist an die Bedürfnisse der Aktiven angepasst- Salat und viel Gemüse mit magerem Fleisch und Fisch bestimmen den Speiseplan.Die deutschen Sporthotels konzentrieren sich zumeist auf eine Sportart, Tennis- und Golfhotels sind sehr beliebt. Hier werden Anfängern die ersten Schritte gezeigt, und Fortgeschrittene können an ihrer Technik arbeiten. Die Gäste können private Trainer für eine intensive Betreuung buchen, die sich dann täglich einige Zeit ausschließlich mit ihnen befassen und auf das anvisierte Ziel hinarbeiten. Im Urlaub bleibt ausreichend Zeit, sich ganz dem geliebten Hobby zu widmen und sich ganz darauf zu konzentrieren.
Daneben gibt es auch Sportclubs, die eine ganze Reihe von Angeboten haben. Hier finden täglich Fitnesskurse statt, zum Beispiel Yoga oder Aerobic, die Gäste können an Laufgruppen teilnehmen oder den hauseigenen Fitnessraum nutzen. Auch hier stehen speziell geschulte Trainer bereit, um Fragen zu klären und helfende Tipps zu geben. Diese Hotels mieten zum Teil auch Tennisplätze an oder schließen Verträge mit
nahe gelegenen Golfplätzen, die dann von den Hotelgästen genutzt werden dürfen.
Alle Sporthotels verfügen inzwischen auch über einen kleinen Spa-Bereich. Zu diesem gehören eine oder mehrere Saunen, ein Solarium und oftmals auch ein Schwimmbecken. Für Massagen und Anwendungen stehen nach vorheriger Buchung Physiotherapeuten zur Verfügung.
Die Angebote der Hotels sollten hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses genau überprüft werden. Die Nutzung Hoteleigener Anlagen sollte kostenfrei sein, auch die Teilnahme an Kursen darf nicht berechnet werden. Dagegen ist es normal, dass Privatstunden bezahlt werden müssen. Auch Massagen gehören in der Regel nicht zum Inklusivangebot.
26. November 2008
Viele Menschen möchten in ihrem Urlaub nicht nur in der Sonne liegen, sondern den Bewegungsdefizit des Jahres nachholen und an ihre eigenen Grenzen stoßen. Wandertouren sind für dieses Vorhaben wunderbar geeignet- umso mehr, wenn die Wege durch schöne Landschaften führen. Die Schweiz ist gerade bei deutschen Wanderfreunden sehr beliebt, denn die Wege sind bestens ausgeschildert und werden regelmäßig gewartet. Die Tagesetappen können ganz individuell geplant und dem eigenen Fitnessstand entsprechend angepasst werden. Viele Touren führen durch malerische Hügel und belasten den Körper nicht übermäßig, sodass die Natur genossen werden kann und auch ein Tagesausflug mit Kindern unternommen werden kann.Daneben gibt es jedoch vor allem Routen für Menschen, die sich gerne ein wenig verausgaben möchten. Diese sind nicht nur länger, sondern beinhalten auch Anstiege und Gefälle, auf denen die gesamte Konzentration gefordert wird. Diese Touren sollten nur Urlauber angehen, deren körperlicher Zustand eine solche Belastung zulässt, in keinem Fall sollte eine Person alleine unterwegs sein. Besser ist, in einer Gruppe zu wandern, denn die Anwesenheit anderer stärkt und motiviert. Wer regelmäßig Pausen einlegt, beugt früher Erschöpfung vor.
Hauptattraktion der Schweizer Westalpen ist jedoch der Panoramaklettersteig Jägihorn. Die Route hat es in sich und gilt auch unter erfahrenen Kletterern als schwierig. Nur Personen in Bestform und überdurchschnittlicher Kondition sollten diesen Klettersteig in Angriff nehmen. Jeder, der diese Klettertour plant, sollte sich bewusst sein, dass es keine Abkürzung oder frühen Abstiege gibt. Nach dem Einstieg muss der komplette Weg zurückgelegt werden. Die Route führt über Pässe und Grate, zum Teil müssen senkrechte Felsen erklommen werden. An den Felsen sind Griffe und Haken montiert, die von den Kletterern genutzt werden können. Ein Helm und festes Schuhwerk sind dringend anzuraten. Darüber hinaus sollten auch an warmen Tagen ein Pullover und lange Hosen im Gepäck sein, denn in den Höhenlagen können immer kleinere Schneefelder vorhanden sein. Ausreichend Trinkwasser und auch eine leichte, nicht belastende Mahlzeit gehören in den Rucksack, damit die Energiereserven aufgefüllt werden können. In der Saison finden regelmäßig geführte Klettertouren statt, die Anfänger oder Alleinreisende in Anspruch nehmen können. Für die Bewältigung der gesamten Strecke sollte ein ganzer Tag veranschlagt werden. Eine abendliche Belohnung mit einem guten Essen und einem Gang in die Sauna oder zumindest einem heißen Bad tut dem Körper nach dieser Anstrengung gut.
Für Personen, die gerne eine richtige Klettertour unternehmen möchten, sich den Panoramaklettersteig Jägihorn nicht zutrauen lohnt ein Ausflug zum Miniklettersteig Saas-Grund. Diese Tour dauert etwa eine Stunde und kann mit einem Abseilerlebnis über 40 Meter beendet werden. Für die Unterhaltung des Steigs ist ein Unkostenbeitrag von 5 Euro pro Person fällig, die jedoch gut investiert sind. Kleiner Nachteil des Steigs ist die Tatsache, dass die Anwesenheit eines Bergführers zwingend notwendig ist.
Weitere Informationen über die Wander- und Klettertouren der Schweiz sind im Internet oder den Schweizer Touristeninformationen erhältlich.
24. November 2008
Bereits vor einigen Wochen wurde eine neue EU-Verordnung eingeführt, die den Airlines irreführende Lockangebote verbietet. Demnach ist Werbung mit Lockangebote, die kostenfreie oder sehr günstige Flüge innerhalb Europas versprechen, nur dann zulässig, wenn der Kunde wirklich nichts für den Flug zahlen musste. Bislang kamen jedoch zusätzlich zu dem genannten Preis für die vergünstigten Flüge noch eine Bearbeitungspauschale, Flughafengebühren, Treibstoffgebühren und zum Teil sogar Kosten für das Gepäck hinzu. Schnell wurde der Flug dadurch doppelt so teuer wie angepriesen. Verbraucherschützer gingen gegen diese Angebote erfolgreich vor und erreichten die Einführung der neuen Verordnung.Dennoch werben noch immer Fluggesellschaften mit den genannten Billigangeboten. Mit einem Verweis auf das Kleingedruckte wird sichergestellt, dass der Verbraucher auf die zusätzlichen Kosten hingewiesen wird. Meist beziehen sich die Preise auf One Way-Tickets und es werden nur ausgewählte Ziele angeflogen. Darüber hinaus darf nur das Handgepäck kostenfrei mitgeführt werden, der Transport aller anderen Gepäckstücke wird berechnet. Reisende, die das Kleingedruckte trotz des Hinweis-Sternchens hinter dem Angebotspreis nicht lesen, werden bei der Buchung oft von der Höhe der Kosten überrascht. Viele Airlines berechnen zusätzlich eine Gebühr für die Zahlung mit Kreditkarte, auf die ebenfalls nur versteckt aufmerksam gemacht wird. Daher sollte nach wie vor Vorsicht bei der Buchung eines Billigflugs walten. Vor allem die Vorauswahl bestimmter Extras wie einer Reiseversicherung oder eine Platzreservierung schlagen schnell zu Buche. Diese Services werden bei der Buchung im Internet automatisch mitberechnet und müssen vom Kunden aktiv abgewählt werden- in der Regel mittels zu setzender Häkchen.
Auch Kunden, die für die Auswahl des günstigsten Flugtarifs eine Onlinesuchmaschine beauftragen, landen oftmals bei einem Billigangebot, dass sich am Ende als teures Vergnügen entpuppt. Verbraucherschützer bemängeln die schlechte Transparenz der Angebote, denn der Kunde weiß erst am Ende der Buchung, wie hoch die Kosten ausfallen. Bis die neue Verordnung von allen Airlines befolgt wird, gehen sicherlich noch viele Wochen ins Land.
20. November 2008
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