In Finnisch Lappland den Weihnachtsmann treffen

Den Weihnachtsmann gibt es nicht. So zumindest denken ältere Kinder und Erwachsene. Ein Abstecher nach Rovaniemi in Finnisch Lappland belehrt auch Zweifler schnell eines Besseren, denn hier wohnt er, der rotberockte Weihnachtsmann mit dem langen weißen Bart. Vor allem Kinder kommen bei einem Ausflug in diese kalte Gegend voll auf ihre Kosten, denn hier werden Winterträume wahr.Im verschneiten Lappland wartet auf die Besucher ein wahres Weihnachtsparadies in Form des Themenparks „Santa Park”. Kleine und große Weihnachtsliebhaber können hier die Werkstuben des Weihnachtsmanns besichtigen und selber aktiv werden. Hier wird gebacken und gebastelt was das Zeug hält, und auch eine Tour mit dem Hundeschlitten durch die weiße Landschaft gehört zum Programm. Das Highlight für die Kleinen ist jedoch der Besuch beim Weihnachtsmann, bei dem die größten Wünsche für den Heiligen Abend persönlich abgegeben werden können. Festgehalten wird dieser große Moment auf einem Foto, dass später im Souvenirshop abgeholt werden kann. Hier gibt es darüber hinaus auch andere Erinnerungsstücke an den Tag, alle mit weihnachtlichem Bezug.

Die Lage des Santa Park ist verkehrsgünstig direkt am Flughafen, wo die Weihnachtstouristen stilecht von Elfen abgeholt werden. Der Bustransfer zum Eingang des Parks dauert nur wenige Minuten. Die Besucher kommen aus aller Welt, sehr beliebt ist das Ausflugsziel jedoch bei den Briten und den Iren- über 35 000 reisen zwischen Dezember und Januar an. Viele reisen lediglich für einen Nachmittag an, dabei bieten nahe gelegene Hotels auch für längere Aufenthalte kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten. Vor allem für Skifahrer oder Erholungssuchende lohnt ein Kurzurlaub in diesem ruhigen Fleckchen Erde.

Der Ausflug zum Weihnachtsmann ist kein günstiges Vergnügen. Zusätzlich zu dem Flug nach Finnland kommen auf eine vierköpfige Familie rund 100 Euro Eintrittskosten zu, darüber hinaus werden Getränke und essbare Köstlichkeiten ebenfalls berechnet. Dazu kommt sie Schwierigkeit, einen passenden Flug zu finden. Zwar wird Rovaniemi von mehreren deutschen Flughäfen angeflogen, jedoch zumeist nur einmal am Tag. In vielen Fällen landet der Flieger nachmittags, so dass für einen Ausflug in den Santa Park nur wenig Zeit übrig bleibt. Da der Flug mehrere Stunden dauert, ist es ratsam, den Besuch beim Weihnachtsmann über mehrere Tage auszudehnen und ihn richtig zu genießen.

jetzt kommentieren? 18. November 2008

Mitfahrzentrale als Alternative zu Bus und Bahn

Wer Freunde oder Verwandte hat, die in einer anderen Stadt leben, weiß sicherlich wie schwierig sich ein spontaner Besuch manchmal gestaltet. Wer auf die Bahn angewiesen ist, muss frühzeitig buchen um einen Sitzplatz zu erhalten und die Reise zu einem tragbaren Preis umsetzen zu können. Die Anbindung an die innerdeutschen Flughäfen lässt zum Teil zu wünschen übrig, außerdem sind auch Flugtickets meist sehr teuer. Deshalb greifen die meisten Personen auf den eigenen PKW zurück, sofern sie einen haben. Oftmals rechnet sich der verbrauchte Sprit trotz der hohen Preise noch gegen die Kosten für ein Bahn- oder Flugticket. Dies gilt vor allem dann, wenn mehr als eine Person mit dem Auto unterwegs sind. Dieser Gedanke hat vor vielen Jahren die Mitfahrzentrale ins Leben gerufen, die es nun in jeder großen deutschen Stadt gibt. Hier können alle, die einmal oder regelmäßig eine bestimmte Stadt ansteuern eine Nachricht hinterlassen. Auf dieser steht, für welche Uhrzeit die Abfahrt geplant ist und wie viele Mitfahrer gesucht werden. Viele Menschen nehmen inzwischen den Dienst der Mitfahrzentrale wahr, denn sie verschafft sehr günstige Mitfahrgelegenheiten. Obwohl einst vorwiegend auf Studenten und junge Menschen ausgerichtet, haben vermehrt auch Berufspendler die Vorzüge erkannt.In der Regel müssen Mitfahrer über ihren individuellen Anteil am verfahrenen Treibstoff auch eine kleine Gebühr für die Vermittlung entrichten, damit die Mitfahrzentrale bestehen bleiben kann. Vor der Vermittlung müssen sowohl Anbieter als auch potentielle Mitfahrer ihre Kontaktdaten hinterlassen, schließlich soll für eine gewisse Sicherheit gesorgt werden wenn fremde Menschen aufeinander treffen. Dazu ist der Personalausweis nötig, damit die Identität bewiesen werden kann. Wenn die Mitfahrzentrale schließlich einen passenden Mitfahrer ermitteln konnte, wird der Fahrer informiert und die Rufnummer weitergegeben. Die weitere Planung obliegt dann diesen beiden Personen, jedoch sollte die Mitfahrzentrale über den Treffpunkt und die Abfahrtszeit informiert werden.

Die Dienste der Mitfahrzentrale sind inzwischen auch im Internet nutzbar, auch hier ist eine Registrierung notwendig. Das Angebot umfasst nicht mehr nur Fahrten innerhalb Deutschlands, sondern auch Reisen ins benachbarte Ausland. 

jetzt kommentieren? 18. November 2008

Telefonieren im Urlaub



Viele Menschen nehmen ihr Mobiltelefon mit auf Reisen, um auch im Urlaub erreichbar zu bleiben. Trotz langsam fallender Gebühren kann sich das Telefon aber schnell zu einer Kostenfalle entwickeln, wenn im Ausland zuviel telefoniert wird. Bei Grenzübertritt wählt sich das Handy automatisch in eines der jetzt verfügbaren Netze ein. Bei einem Gespräch zahlt er jedoch nicht nur die Inlandspreise des genutzten Anbieters, sondern rund 25 Prozent Aufschlag zusätzlich für die Fremdnutzung des Netzes. Diese Roaming-Gebühr beträgt bis zu 66 Eurocent pro Gesprächsminute. Bei Anrufen aus dem deutschen Ausland zahlt der Anrufer lediglich die Gebühren bis zur Grenze, also ein Inlandsgespräch. Für die Kosten ab der Grenze kommt der Angerufene auf, hier besteht der wesentliche Unterschied zum Festnetztelefon, bei dem stets der Anrufer zahlt. Dieser Umstand sollte auf jeden Fall bedacht werden, denn dies gilt auch dann, wenn das Telefon kurzzeitig nicht erreichbar oder ausgeschaltet ist. Spricht der Anrufer auf die Mailbox, fallen auch hierfür Gebühren an, für den Abruf der entgangenen Nachricht zahlt der Kunde ebenfalls.Wer einige Punkte beachtet, kann jedoch deutlich sparen ohne komplett auf das Telefon verzichten zu müssen. Wer das Handy nur mit hat, um im Notfall erreichbar zu sein, sollte das Telefon über den Tag ausschalten und seine Verwandten und Bekannten darüber informieren, dass sie nötigenfalls eine Textnachricht schicken. Kurznachrichten sind auch im Ausland vergleichsweise günstig und eignen sich somit für den Kontakt sehr gut. Wer öfter in dasselbe Land fährt oder es für einen längeren Zeitraum besucht, kann sich im Urlaubsland eine passende Prepaid-Karte holen und das Guthaben abtelefonieren. Darüber ist eine genaue Kostenkontrolle möglich, außerdem fallen dann nur die Gebühren des Landes an. Für längere Gespräche mit der Heimat sollte ein Festnetzanschluss bevorzugt werden. Hotels stellen in der Regel Telefone zur Verfügung, die auch vom Ausland angewählt werden können.

Über die beliebten Reisemonate bieten die deutschen Mobilfunkanbieter spezielle Tarife an, die auch für eine kurze Laufzeit in Anspruch genommen werden können. Diese ermöglichen zum Teil sogar das Telefonieren im Ausland zu innerdeutschen Preisen, jedoch fällt eine zusätzliche Grundgebühr an.

jetzt kommentieren? 14. November 2008

Reisen wie James Bond



In diesen Tagen läuft der neue James Bond-Film „Ein Quantum Trost” in den deutschen Kinos an und wird sicherlich einer der bestbesuchten Filme diesen Jahres sein. James Bond erfreut sich einer großen Anhängerschaft- Frauen mögen ihn aufgrund der richtigen Mischung aus Charmeur, Weltenbummler und echtem, mutigem Mann, die Herren dagegen bewundern ihn für seine Coolness und vor allem für seine Autos und Frauen. Nunmehr haben auch Reiseveranstalter entdeckt, dass 007 ein wirksamer Aufhänger für Urlaubangebote ist.
Am Gardasee in Italien zum Beispiel können Bond-Fans einige der Filmszenen nachstellen. Der Reiseveranstalter itravel.de hat eine viertägige Rundreise im Angebot, bei der die einschlägigen Drehorte besucht werden. Inklusive im Arrangement enthalten sind eine Fahrt im Bond-Auto Aston Martin entlang des Gardasees, ein gerührter Martini an der bekannten Hotelbar im „Byblos Art Hotel” und das Highlight eines Ausflugs mit dem Motorboot auf dem See.
Für anspruchsvolle Reisende gibt es außerdem einen Action-Urlaub auf den Malediven im „W Retreat & Spa Resort”. Vor der einmalig schönen Kulisse der Insel kommen hier vor allem Personen auf die Kosten, die gerne neue Dinge ausprobieren. Wer möchte kann sich hier mit einem Speed Boat auf dem Meer tummeln und mit bis zu 20 km/h über die glatte Wasseroberfläche fegen oder eine nächtliche Schnorcheltour unternehmen. Daneben stehen Kitesurfing und Gleitschirmfliegen auf dem Programm. Zwar buchen überwiegend Männer diesen Action-Trip, jedoch sind auch Frauen gerne gesehen.
Neben den genannten Urlauben gibt es zudem Angebote in London und Dubai, hier steht jedoch in erster Linie das gediegene Ambiente der Filme im Vordergrund, weniger der Wandel auf den Spuren des Agenten.
Alle James Bond-Urlaube sind sehr kostenintensiv, bereits ein Wochenendtrip nach London kostet über 500 Euro pro Person inklusive Übernachtung und Verpflegung. Günstiger ist in jedem Fall ein Kinobesuch mit einem anschließenden Martini in einer nahe gelegenen Bar.

jetzt kommentieren? 12. November 2008

Marokko

Marokko liegt im Nordwesten Afrikas und gewann in den letzten Jahren zunehmend an touristischem Zulauf. Die nördliche Küste des Landes liegt am Mittelmeer, die westliche am Atlantischen Ozean. Das Land wird durch einen Teil des Atlasgebirges durchzogen.

Durch die noch recht moderaten Klimaverhältnisse im Norden wird das Land auch im Hochsommer gerne bereist, jedoch sollte beachtet werden, dass die südlichen Gebiete bereits stark durch das saharische Klima beeinflusst werden. In Marrakesch können die Temperaturen im August bis zu 50°C erreichen. Vor allem Reisende mit Kindern sollten diese Tatsache bei der Reiseplanung beachten und besser auf die kühleren Monate ausweichen oder einen Aufenthaltsort an der Nordküste wählen. Hier besticht die Natur auch durch eine reiche Pflanzenvielfalt, während südlich des Atlasgebirges eher karge Steppe vorherrscht.

Wer einen Urlaub in Marokko plant, wird vorwiegend die Erholung am Strand suchen und den Aufenthalt in einem schönen Hotel genießen wollen. Ausflüge in die großen Städte des Landes lohnen sich jedoch allemal. Vor allem Marrakesch ist ein beliebtes Touristenzentrum. Die Stadt ist bekannt als die „Perle des Südens”, nicht zuletzt aufgrund der vielfältigen Architektur der Stadt. Die Altstadt Marrakeschs und die Agdal- und Manaragärten gehören seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Agdal-Gärten wurden im 13. Jahrhundert angelegt und erstrecken sich heute über mehrere Kilometer im Süden des Palastes Dar El Mekhzen. Die ältesten Bäume stammen aus dem 12. Jahrhundert und werden aus verschiedenen kleinen Seen gewässert, deren Wasser aus dem Gebirge stammt.

Die Menaragärten liegen außerhalb der Stadt und bestehen zum größten Teil aus Olivenbäumen. Ein Besuch dieser Gärten sollte besser unter der Woche unternommen werden, da sie am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel sind.

Daneben lockt der zentrale Platz Marrakeschs. Vor allem in den Abendstunden versprüht der Platz der Gehenkten seinen typischen Charme, denn hier versammeln sich Gaukler und Künstler zu einem bunten Treiben. Außerdem werden an Ständen die verschiedenen regionalen Köstlichkeiten feilgeboten. Der Platz wurde 2001 von der UNESCO in die Liste der Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit aufgenommen.

Wer offenen Auges durch die Stadt geht, wird Unmengen wunderbare Gebäude und Plätze finden, die das Bild der Stadt und auch des Landes geprägt haben.

jetzt kommentieren? 11. November 2008

Neue Geräte für Flugsicherheit kommen Reisenden zu Gute

Für die Passagiere der verschiedenen Airlines hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Die Angst vor Terroranschlägen zieht große Kreise und die Sicherheitsvorkehrungen wurden stark verschärft. Zuletzt rief die mögliche Einführung von Ganzkörperscannern Empörung hervor. Diese durchleuchten beim Sicherheitscheck die Kleidung der Reisenden und zeigen ein detailgetreues Abbild des Körpers- samt aller kleinen und großen Makel. Zwar ist die flächendeckende Nutzung dieser Geräte noch nicht entschieden, dennoch wird sie bereits jetzt heiß diskutiert und als Eingriff in die Privatsphäre und Menschenrechtsverletzung aufgefasst.Auch die im Handgepäck mitgeführten Gegenstände unterliegen seit 2006 einer starken Reglementierung. Zumindest hier ist jedoch mit einer Lockerung der Gesetzte zu rechnen. Derzeit werden verschiedene Kontrollsysteme entwickelt, die sicher zwischen ungefährlichen Flüssigkeiten und Flüssigsprengstoff unterscheiden können. Das Ziel ist, diese bis April 2010 auf ein nutzbares Niveau zu bringen und an deutschen Flughäfen einzuführen. Dann wird die jetzige Regelung in Bezug auf Flüssigkeiten im Handgepäck wieder gelockert. Bis dahin jedoch müssen Flugreisende weiterhin größere Flaschen und Tiegel in dem Gepäck verstauen, das im Frachtraum der Maschine untergebracht wird. Im Handgepäck dürfen weiterhin nur Behälter mit einem Fassungsvermögen bis 100 Milliliter mitgeführt werden, die in einem durchsichtigen Beutel bei der Sicherheitskontrolle vorzuzeigen sind. Die Gesamtmenge von einem Liter darf ebenfalls nicht überschritten werden. Keinen Einfluss hat diese Änderung auf den Rest der Verbotsliste. Weiterhin nicht im Passagierraum erlaubt sind jede Art von Waffen oder Dinge, die als Waffen missbraucht werden könnten. Dazu gehören auch Sportutensilien wie Schläger und Keulen. Auch brennbare Stoffe wie Alkohol, Farben und Lacke gehören ausnahmslos in das aufgegebene Gepäck, sofern sie nicht ohnehin als Sonderfracht transportiert werden müssen. Weiter dürfen auch Gegenstände des täglichen Gebrauchs nicht im Handgepäck geführt werden, dazu gehören Nagelpfeilen, Scheren ab einer Schneidenlänge von sechs Zentimetern oder Kämme aus Metall mit einem langen Stiel.

jetzt kommentieren? 10. November 2008

Mit der Transsibirischen Eisenbahn den russischen Winter erleben

Der Winter bietet neben den beliebten Skiurlauben auch die Möglichkeit für andere Reisen. Einige Länder legen sich sogar in der kalten Jahreszeit ein ganz besonders schönes Kleid zu und erstrahlen in einem ganz eigenen Glanz. Russland gehört definitiv zu diesen Ländern, und auch wenn die Temperaturen zum Teil empfindlich fallen, schwärmen die Urlauber in höchsten Tönen von dem Erlebten.Ein besonderes Highlight ist eine Reise in der Transsibirischen Eisenbahn. Auf der Strecke zwischen Moskau und Wladiwostok liegen mehr als 80 Stationen mit Unmengen Sehenswürdigkeiten. Einige Reiseveranstalter haben umfassende Angebote im Programm und bieten den Urlaubern viel Abwechslung. Die Reise im Zug wird in einem Schlafwagenabteil verbracht, von dem aus die Winterlandschaft genossen werden kann. An verschiedenen Bahnhöfen wird Halt gemacht und es werden die bekannten Sehenswürdigkeiten angesteuert. In Moskau erwarten die Reisenden eine Stadtrundfahrt und ein Ausflug mit einer Pferde-Troika. Auch in der Hauptstadt Ostsibiriens, Irkutsk, wird gehalten. Hier können die Besucher nach Lust und Laune über den großen Winterbasar schlendern und die landestypischen Handwerkskünste betrachten. Während der Reise wird darauf geachtet, dass die Touristen auch einen Einblick in die regionalen Spezialitäten erhalten, auch Wodka und Kaviar werden verkostet. Gegen Ende der Reise wird ein Stopp in Jekaterinburg eingelegt, hier gehört ein Besuch der Zarenkathedrale zum Programm.

Dadurch, dass in der Transsibirischen Eisenbahn die Nächte durchgefahren werden, können auch weit auseinander liegende Orte in einem recht kurzen Zeitraum erkundet und ein guter Einblick in die Kultur erlangt werden. Deshalb lohnt diese Reise für Personen, die ein möglichst umfassendes Bild Russlands erhalten möchten. Im Reisepreis enthalten ist die gesamte Verpflegung an Bord des Zuges und die Eintrittsgelder sowie die An- und Abreise mit dem Flugzeug. Zusätzlich fallen dagegen persönliche Ausgaben an. Überdies benötigt ein Urlaub in Russland ein gültiges Visum, das vorher beantragt werden muss.

jetzt kommentieren? 08. November 2008

Friedhöfe als Touristenmagnet

Auf Reisen werden nicht selten Dinge attraktiv, die zu Hause wenig beachtet werden. So essen Touristen in Spanien am Strand gerne Melone und Kokosnuss, im heimischen Supermarkt erhalten diese Früchte dagegen keine Aufmerksamkeit. Ähnlich verhält es sich mit Ausflugszielen im Urlaub.Große Anziehungskraft auf Reisende üben die letzten Ruhestätten bekannter Persönlichkeiten aus, die Friedhöfe werden nicht selten von Touristen hochgradig frequentiert. So zum Beispiel der bekannte Pariser Friedhof Cimetière du Père Lachaise, auf dem eine Vielzahl bekannter Personen liegt. Unter anderem können hier die Gräber von Edith Piaf, Jim Morrison, Oscar Wilde und vielen französische Dichtern und Denkern besucht werden. Viele Touristen hinterlassen Bilder, Karten und Blumen auf den Gedenkstätten. Frieden und Ruhe für eine stille Andacht ist jedoch nur in den ganz frühen Morgenstunden vorhanden, da einzelne Besucher und auch Gruppen den Friedhof besichtigen.

Auch in Washington D.C. lockt der Besuch des Arlington National Cemetery, denn hier fand John F. Kennedy nach seinem Tod die letzte Ruhestätte. Das Familiengrab ist sehr schlicht- lediglich eine Gedenkplatte mit den Namen und den Lebensdaten Kennedys, seiner Frau und seinen Kindern erinnern an die berühmte Familie. Entgegen dem Pariser Friedhof, der neben den Gräbern der bekannten Menschen auch hinsichtlich der Ausstattung der Gedenkstätten einiges zu bieten hat, hat der Arlington National Cemetery wenig für das Auge der Besucher. Auf den weitläufigen Rasenflächen stehen kleine weiße Kreuze dicht an dicht und erinnern an die unzähligen Kriegsopfer und Veteranen, die hier zu Grabe getragen wurden.

Viele Berühmtheiten erlangen ihren Bekanntheitsgrad erst posthum. So geschah es auch bei Ché Cuevara, der als Revoluzzer starb und dessen Konterfei zu den bekanntesten unserer Zeit gehört. Sein Leichnam wurde in Santa Clara begraben, einem kleineren Ort rund 250 Kilometer von der kubanischen Hauptstadt Havanna entfernt. Neben 16 Gefährten fand er seine letzte Ruhe eingebettet in eine Gedenkwand, das Grab ist eher unscheinbar und wenig pompös. Rund um die Grabstätte herum wird jedoch das Gedächtnis gewürdigt- eine große Statue zeigt Ché in Lebensgröße, außerdem kann das angeschlossene Museum besucht werden.

Neben diesen Friedhöfen gibt es auf der ganzen Welt weitere, auf denen die Berühmtheiten die letzte Ruhe fanden. Auch in Deutschland lohnt sich der Besuch eines Friedhofs- in Berlin zum Beispiel liegt Bertold Brecht, der vielleicht keine ganz so schillernde Person ist, jedoch die deutsche Kultur mit prägte.

jetzt kommentieren? 07. November 2008

Weihnachtsmärkte weltweit

Nur noch wenige Wochen, dann steht das Christkind vor der Tür. Vor allem an den Adventswochenenden locken die vielzähligen Weihnachtsmärkte viele Besucher an. Obwohl Deutschland eine Reihe sehr schöner Märkte anbietet, lohnt sich auch hier ein Blick über die Grenzen hinaus, denn in nahezu jedem christlichen Land finden traditioneller Weise Weihnachtsmärkte statt.Bei uns in Deutschland noch sehr bekannt sind der Christkindlmarkt in Salzburg und der Wiener Weihnachtsmarkt. Der große Markt in Salzburg auf dem Domplatz bietet bereits Ende November ein reges Adventsprogramm, der Weihnachtsmarkt in Wien auf dem Rathausplatz öffnet seine Türen bereits einige Tage früher. Neben diesen ist auch der Markt in München sehr beliebt. In Zürich lädt der größte europäische Hallenweihnachtsmarkt auch bei kaltem und feuchtem Wetter zu einem Besuch ein. In dieser etwas anderen Atmosphäre können die feilgebotenen Produkte ganz in Ruhe angesehen werden.

Als ein absolutes Highlight unter den Weihnachtsmärkten gilt unter Kennern der Markt in Venedig, der aus kleinen Holzhäusern besteht. Anders als die uns bekannten Märkte werden dem Besucher hier regionale Spezialitäten angeboten, daneben stellen venezianische Handwerker und Künstler ihre Waren aus.

Ebenfalls traditionell wird in Las Palmas auf Gran Canaria gefeiert, jedoch findet hier kein Weihnachtsmarkt im eigentlichen Sinne statt. Vielmehr feiern die Einwohner das Santa Lucia-Fest, das aus Skandinavien stammt. Ab dem 13. Dezember werden die Straßen und Kirchen festlich mit Kerzen beleuchtet, zahlreiche Partys laden Gäste zum mitfeiern ein.

In Florenz findet ebenfalls kein fester Weihnachtsmarkt statt. Vielmehr bieten diverse kulturelle Veranstaltungen und Kunstausstellungen für jeden Geschmack eine passende Abendgestaltung während der dunklen Winterwochen an.

Neben den genannten Märkten finden in nahezu jeder Metropole in der Vorweihnachtszeit Veranstaltungen statt. Ein Wochenendaufenthalt vor Weihnachten schafft eine ideale Möglichkeit, die Städte in festlicher Stimmung zu erkunden und regionale Bräuche zu erleben. Vielleicht findet sich hierbei auch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk.

jetzt kommentieren? 06. November 2008

Winterurlaub in Japan

Der Winter rückt näher, und viele kurz entschlossene Wintersportler suchen nach einem passenden Urlaubsort für die Skisaison. In Österreich, der Schweiz und auch in den bekannten Skigebieten Deutschlands haben die Hotels noch Zimmer frei. Alternativ dazu bietet sich jedoch auch ein Urlaub an, der die Exotik eines fremden Landes mit den Freuden der Bewegung verbindet: in Japan finden Anhänger des Skisports lange verschneite Pisten und ein großes kulturelles Angebot.Auf den großen japanischen Inseln Honshu und Hokkaido locken über 600 Skiorte mit ausgedehnten Skigebieten. Vor allem die Region rund um Nagano, wo 1998 die olympischen Winterspiele stattfanden, bietet ein reichhaltiges Angebot. Mit dem Erwerb eines Skipasses dürfen alle 70 Skilifte genutzt werden. Über 60 Kilometer Piste locken Langläufer ebenso wie Abfahrtsfreunde oder Snowboarder. Sobald es dunkel wird, wird ein Teil der Pisten mit Flutlicht erhellt, somit kann bis in den späten Abend hinein gefahren werden. Für die Entspannung danach und die nötige Wärme lohnt ein Besuch einer der heißen Quellen in der Umgebung. Einen Tagesausflug wert ist der Jigokudani Yean-Koen Nationalpark, in dem die Rotgesichtmakaken heimisch sind. Diese können auch bei Minusgraden beim täglichen Bad beobachtet werden.

Ein anderes beliebtes Highlight ist das „Snow Festival” in Sapporo, das jedes Jahr im Februar stattfindet. Künstler stellen hier Skulpturen aus Schnee und Eis aus, die von den Besuchern bewundert werden können. Im kommenden Jahr feiert das Festival seinen 60. Geburtstag.

Im Internet können Informationen zu den einzelnen Skigebieten und den nahe gelegenen Hotels eingeholt werden. Auch eine Reservierung der Unterkunft kann hier vorgenommen werden. In manchen Orten werden für Anfänger und Wiedereinsteiger Skikurse in Englisch angeboten. Auch die Ausrüstung kann oftmals geliehen werden, hier ist jedoch eine vorherige Reservierung via Telefon ratsam. Die Buchung eilt keineswegs, denn auf Hokkaido dauert die Saison sogar bis Mai- hier können auch Personen, die am Jahresanfang keinen Urlaub bekommen haben, ihre Skier auspacken. 

jetzt kommentieren? 04. November 2008

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