Paris, die Stadt der Liebe I
31.August 2008
Paris ist die Hauptstadt Frankreichs und wird von der Seine in eine nördliche und eine südliche Hälfte geteilt. Die „Stadt der Liebe” ist ein wunderbares Reiseziel für einen Kurzurlaub oder einen Wochenendtrip und ist von Deutschland aus hervorragend mit dem Flugzeug oder der Bahn erreichbar, denn die Stadt verfügt über drei Flughäfen und mehrere große Bahnhöfe. Innerhalb Paris` bietet sich die Nutzung der Metro an, deren Verkehrsnetz die ganze Stadt umspannt. Mit dem Auto durch den dichten Verkehr zu fahren und einen Parkplatz nahe der Sehenswürdigkeiten zu ergattern raubt während des Aufenthalts viel Zeit und Nerven, weshalb auch die Einwohner der Stadt wo immer es geht auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen.Wer nur über ein verlängertes Wochenende nach Paris reist, tut gut daran, sich im Voraus zu überlegen, welche Sehenswürdigkeiten zum Programm gehören sollen. Die Auswahl fällt bei der Vielzahl an Bauwerken, Museen und Theatern nicht leicht.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist der Eifelturm am Ufer der Seine, der im Jahr 1889 für die damalige Weltausstellung aufgestellt wurde. Vorgesehen war, ihn danach wieder abzubauen- doch er blieb stehen und wurde zum Wahrzeichen der Stadt und dem Hauptanziehungspunkt für Touristen. Schwindelfreie Besucher können ihn über die eingebauten Treppen ersteigen und den Blick über die Stadt aus rund 300 Metern Höhe genießen.
Ebenfalls sehr beliebt bei Besuchern ist die Kirche Notre Dame auf der Île de la Cité. Die Kirche wurde Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut. Leider ist das Bauwerk nahezu immer überlaufen, so dass die Atmosphäre der riesigen Kirche gestört ist.
Wer es lieber ruhiger mag, kann einen Ausflug zum Invalidendom unternehmen. Etwas abgelegen vom Stadtzentrum kommen nur wenige Touristen hierher, so dass das Grab von Napoleon in Ruhe besucht werden kann. Der Park vor dem Invalidendom lädt zu einer Pause mit einem kleinen Mittagspicknick ein.
Ein Besuch der Basilika Sacre-Coeur auf dem Hügel Monmartre lohnt ebenfalls. Der wunderschöne Kuppelbau blickt über die Stadt, im Inneren findet sich ein nehezu komplett aus weißem Marmor und Elfenbein gehaltener Altar. Wer diesen Ort in Ruhe betrachten möchte und es einplanen kann, sollte diesen Ort vormittags aufsuchen, bevor das Künstlerviertel auf dem Montmartre zum Leben erwacht und die Touristen anzieht. Wer hingegen das lustige Treiben auf dem Montmartre genießen und eine Karikatur oder ein gezeichnetes Portrait als Andenken an den Aufenthalt mitnehmen möchte, sollte nach einem Abendessen noch einmal den Aufstieg auf den Hügel in Angriff nehmen.
Geradezu zum Pflichtprogramm gehört ein Spaziergang über die Champs-Élysées, die Prachtstraße der Stadt, die vom Triumphbogen bis zum Place de la Concorde führt. Unter dem Triumphbogen erinnert das Grab des unbekannten Soldaten mit der ewig brennenden Flamme an die unzähligen namenlosen Toten des Ersten Weltkriegs. Auch abends im Dunkeln lohnt der Besuch dieses Ortes noch, denn die Bauwerke sind gut beleuchtet. Bei einem Glas französischen Weins in einem der Restaurants an der Champs-Élysées kann der Tag ausklingen.
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