Paris, die Stadt der Liebe II

31.August 2008

Neben den Bauwerken verfügt Paris über viele weitere kulturelle Angebote. Das bekannteste ist sicherlich der Louvre, das Museum, in dem die Mona Lisa hängt. In dem Museum kann schnell ein ganzer Tag verbracht werden, wenn alle auf den verschiedenen Ebenen  präsentierten 35 000 Exponate in Ruhe betrachtet werden wollen. Ein Besuch der Ausstellung lohnt vor allem bei schlechtem Wetter oder für Besucher, die bereits zum wiederholten Mal Paris besuchen und die Sehenswürdigkeiten kennen.Ebenfalls gerne besucht ist der bekannte Friedhof „Père Lachaise”. Auf diesem größten Friedhof der Stadt liegen viele bekannte Persönlichkeiten begraben, unter anderen Honoré de Balzac, Sarah Bernhardt, Édith Piaf und Jim Morrison. Die Gräber der verschiedenen Persönlichkeiten ziehen jedes Jahr Unmengen an Fans an, die an den Ruhestätten Blumen niederlegen. An den Eingängen liegen Pläne aus, anhand derer die Gräber aufgesucht werden können. Ganz in der Nähe des Friedhofs können die unterirdischen Katakomben der Stadt besucht werden. Hier wurden ab Ende des 18. Jahrhunderts die Gebeine der Toten gelagert, da die Friedhöfe der Stadt völlig überfüllt waren. Dicht an dicht stapeln sich die Knochen, zum Teil ist der Gang dazwischen gerade so breit, dass eine Person durchgehen kann. Menschen mit Klaustrophobie und kleine Kinder sollten von einem Besuch der Katakomben besser absehen.

Auch außerhalb der Stadt selber liegen Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen. Vor allem Versailles mit dem dazugehörigen Schloss wird gerne von Touristen besucht. Der Palast wurde als Jagdschloss für Ludwig XIII. erbaut und später von französischen Königen bewohnt. Das Bauwerk diente vielen anderen Palästen als bauliches Vorbild, so zum Beispiel der Residenz in Würzburg und dem Schloss Schönbrunn. Allein die Parkanlage um Versailles lohnt den Besuch. Die weitläufigen Anlagen mit den kleinen Brunnen und Fontänen steigen zum Schloss hin an, mehrere Lustschlösser liegen im Park verteilt, die dem König etwas Ruhe abseits des Palastes gewähren sollten. Im Palast selber verdient der Spiegelsaal besondere Aufmerksamkeit. Der lange, zu großen Teilen verspiegelte Raum verfügt über eine hohe, gewölbte Decke, in deren Gemälden die Herrlichkeit des Königs verewigt wurde. Die Spiegel reflektieren das Licht und einen Teil der draußen liegenden Pflanzen, wodurch der Raum noch größer erscheint als er ist. Einige der 100 prachtvoll ausgestatteten Räume sind dem Fremdenverkehr geöffnet. Der Eintritt ist sogar für französische Verhältnisse sehr teuer, dafür kann der ganze Tag im Schloss und den dazugehörigen Anlagen verbracht werden. In den Wintermonaten sind die Tickets vergünstigt.

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