Perfekter Versicherungsschutz im Urlaub
27.Juni 2008
Damit die kostbaren Urlaubswochen nicht durch ungeplante Zwischenfälle zu einer Katastrophe werden, sind manchen Reisende etwas zu vorschnell, wenn ihnen der Reiseveranstalter entsprechende Versicherungen verkaufen will. Viele setzen ihre Unterschrift unter Verträge, die eigentlich viel zu umfangreich und teuer sind. Auch hier lässt sich Geld sparen, wenn man die richtigen Risiken abgedeckt und überflüssige Teile außen vor lässt. Gerade Kombi – Versicherungen enthalten oft Unnötiges und der scheinbar günstige Gesamtpreis kann sich schnell als zu teuer erweisen.Was man abschließen sollte, ist eine Versicherung, die die Kosten eines Reiserücktritts abdeckt. Ein Rücktritt ist zwar grundsätzlich immer möglich, aber leider nicht immer kostenlos. Bei sehr kurzfristigen Stornierungen kann der volle Reisepreis fällig werden. Ist man versichert, übernimmt die Gesellschaft diese Kosten abzüglich einer Eigenbeteiligung, deren Höhe von der gezahlten Prämie abhängt. Wer jetzt aus einer Laune heraus seine Reise storniert, hat nun aber noch lange nicht automatisch Versicherungsschutz. Nur bestimmte Anlässe gelten als relevant und führen zur Kostenübernahme. Eine ernste Erkrankung gehört natürlich dazu, ebenso ein Todesfall bei einem nahen Angehörigen. Ist man Opfer einer Naturkatastrophe, muss man die gebuchte Reise ebenfalls nicht bezahlen. Gleiches gilt, falls man zwischen Buchung und Reiseantritt arbeitslos wird und dies nicht selbst verschuldet hat. Umgekehrt verhält es sich genauso: findet man zwischen Abschluss und Reise einen neuen Job, kann dies ebenfalls zum Rücktritt berechtigen.
Unverzichtbar ist eine Krankenversicherung, ganz unabhängig davon, ob man hier gesetzlich oder privat versichert ist. Kassenpatienten sind zwar bei Reisen in der europäischen Union krankenversichert, aber sie müssen zum einen die Behandlungskosten vorlegen und erhalten nur den Betrag zurück, der in Deutschland für die Leistung abrechenbar ist. Ein Extra – Police benötigt man auf jeden Fall für einen eventuell notwendigen Rücktransport. Diese Kosten zahlt die Kasse keinesfalls. Außerhalb der EU ist eine Reisekrankenversicherung ohnehin obligatorisch, da dort kein heimatlicher Schutz greift. Manche Kreditkartenunternehmen haben eine solche Versicherung übrigens mit im Leistungskatalog, wenn man die Reise mit Karte bezahlt.
Eine Versicherung für das Reisegepäck scheint zwar wichtig zu sein, nur sind die Bedingungen in der Regel so gefasst, dass ein Versicherungsschutz nur selten greift. Sinnvoller ist es, keine wertvollen Dinge mit zu nehmen und auf sein Gepäck gut auf zu passen.
Für Reisen mit dem eigenen Wagen empfiehlt sich ein entsprechender Schutzbrief, der Pannen und Unfälle abdeckt.
Artikel gespeichert unter: Ratschläge

Ihr Kommentar
Folgende HTML-Tags sind erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
Trackback diesen Artikel | Kommentare als RSS Feed abonnieren