Würzburg für ein Wochenende

31.Januar 2009

Die Stadt Würzburg liegt am Main und ist mit rund 135 000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Bayerns. Innerhalb der Stadt liegen viele Sehenswürdigkeiten, die sich größtenteils gut zu Fuß erreichen lassen. Aufgrund der zentralen Lage der Attraktionen und des außerordentlich guten Angebots an Hotels und Gastronomie bietet sich Würzburg hervorragend für einen Wochenendausflug an.

 

Unbedingt sehenswert ist die Residenz, die von der Stadtmitte aus gut zu erreichen ist. Der barocke Bau wurde etwa 1719 begonnen, fertig gestellt wurde er jedoch erst 1780. Das große Anwesen diente als Wohnsitz der Würzburger Erzbischöfe, später lebten hier auch die bayerischen Könige. Im Jahr 1045 wurde das Gebäude durch Bombenangriffe stark zerstört, die Restaurationsarbeiten wurden jedoch schnell aufgenommen. Auch heute sind immer wieder kleinere Teile abgesperrt, die von Fachkräften aufbereitet werden. Die Räume des Baus sind alle anders gestaltet. Über dem großen Treppenhaus spannt sich ein Gewölbe, das mit dem weltweit größten zusammenhängenden Fresko verziert ist.

Der weiße Saal wurde speziell für den Besuch des Kaiserpaares Maria Theresia und Franz Stephan angefertigt. Seinen Namen hat der Raum aufgrund der vielen Stuckereien und Freihandstuckfiguren, die der Künstler Antonio Bossi in nur neun Monaten fertig stellte. Der Besuch dagegen würdigte die imposante Gestaltung mit keinem Blick.

Auch der Kaisersaal und das Spiegelkabinett sind feste Bestandteile der Führung durch die Residenz. Im Anschluss laden der Hofgarten und die Hofkirche zum weiteren Lustwandeln ein.

Ebenfalls auf dem Programm stehen sollte ein Besuch der Festung Marienberg, die sich auf der linken Mainseite befindet. Das weitläufige Gelände kann auf eigene Faust besichtigt werden und bietet einen tollen Blick auf die Stadt.

Eine interessante und lustige Abendgestaltung ist der Rundgang mit dem Nachtwächter. Dieser führt eine Gruppe Touristen durch die Stadt und zu den versteckten Plätzen, dabei gibt er Geschichten zum Besten, die in keinem Reiseführer erwähnt werden. Den Abschluss des Rundgangs bildet das angebliche Grab des deutschen Minnesängers Walther von der Vogelweide. Ob dessen sterbliche Überreste wirklich in dem kleinen Lusamgärtchen liegen, ist jedoch nicht bestätigt.

 

Das Angebot an Hotels in verschiedenen Preisklassen ist sehr groß, auch die zentral gelegenen Unterkünfte sind erschwinglich. Die vielen Restaurants der Stadt bieten vor allem gutbürgerliche Küche, jedoch liegen in den Seitenstrassen auch gute chinesische und griechische Restaurants.

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